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Branchenlage

Drei Entwicklungen, die im Handel und in der Konsumgüterindustrie gerade über Besetzungen entscheiden

Das Wachstum liegt online, die Kosten stationär

Der Onlinehandel wächst 2026 nominal um 4,4 Prozent auf 96,3 Milliarden Euro, der stationäre Handel stagniert real. Rund ein Drittel des Onlinewachstums entfällt nach HDE-Analyse auf Temu und Shein — also auf Anbieter, die keine Fläche finanzieren müssen.

Die Fläche schrumpft schneller als der Umsatz

4.900 Geschäfte gehen 2026 verloren, der Bestand fällt erstmals unter 300.000 Standorte. Jede Schließung verlagert Umsatz, Personal und Logistik — und jede Entscheidung dazu verlangt Zahlen, die niemand nebenbei aufbereitet.

Kaufzurückhaltung bleibt das Hauptproblem

79 Prozent der Händler nennen die Zurückhaltung der Kundschaft als drängendste Herausforderung. Was folgt, sind Preisrunden, Sortimentsbereinigungen und Verhandlungen mit Lieferanten — Arbeit, die eine ausgedünnte Zentrale nicht nebenher erledigt.

Warum es eilt

Weniger Standorte, gleiche Erwartung an die Marge

300.000Standorte unterschreitet der deutsche Einzelhandel 2026 erstmals seit der Wiedervereinigung. Der HDE erwartet für dieses Jahr den Verlust von 4.900 Geschäften.

HDE, Halbjahresbilanz 2026

Abgebaut wird selten die Verkaufsfläche allein, sondern die Funktion dahinter: der Category Manager, der ein Sortiment durchrechnet, der Pricing-Verantwortliche für die nächste Runde, die Steuerung für Bestände und Retouren. Die Erwartung an die Marge bleibt.

Für diese Lücke ist Besetzung auf Zeit gebaut: Erfahrung aus vergleichbaren Formaten, für die Dauer des Vorhabens, mit einer Kündigungsfrist von in der Regel 5 bis 10 Tagen. Keine Planstelle, die nach der Saison bleibt.

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Typische Mandate

Vier Anlässe, mit denen Händler und Hersteller auf uns zukommen

In den meisten Anfragen aus Handel und Konsumgütern steckt eine dieser vier Situationen. Je genauer der Anlass benannt ist, desto schneller steht der passende Vorschlag.

Freelance Pricing Strategist im Projektteam bei der Arbeit
Marge unter Druck

Die Preisarchitektur trägt nicht mehr

Aktionen überlagern sich, Eigenmarken und Marken konkurrieren, und der Deckungsbeitrag je Artikel ist unklar. Gebraucht wird jemand, der Preislogik und Kalkulation zusammenbringt und die nächste Runde vorbereitet.

Pricing-Stratege ›Einsatzdauer 4–8 Monate
Freelance Last-Mile-Logistik Spezialist im Projektteam bei der Arbeit
Kanalwachstum

Der Shop wächst schneller als die Logistik

Zustellung und Retoure werden zum Engpass, die Kosten je Sendung steigen. Gebraucht wird Erfahrung mit Letzter Meile und Dienstleistersteuerung, nicht mit Folien.

Last-Mile-Spezialist ›Einsatzdauer 4–9 Monate
Freelance Category Manager (Einkauf) im Projektteam bei der Arbeit
Sortiment

Die Listung steht zur Entscheidung

Regalmeter, Konditionen und Eigenmarkenanteil müssen neu bewertet werden, bevor die nächste Verhandlungsrunde beginnt. Gebraucht wird jemand, der Zahlen und Lieferantengespräch gleichzeitig führt.

Category Manager Einkauf ›Einsatzdauer 4–9 Monate
Freelance Contact Center Manager im Projektteam bei der Arbeit
Service am Limit

Das Volumen bleibt, das Team nicht

Anfragen und Retouren steigen saisonal, die Servicequalität fällt. Gebraucht wird Führung im Kundenservice, die Steuerung, Personaleinsatz und Systemnutzung zusammenbringt.

Contact-Center-Manager ›Einsatzdauer 3–9 Monate

Einsatzdauern sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Besetzungen, keine Zusage.

Rolle noch nicht entschieden?

Schildern Sie die Aufgabe, das Format und den Starttermin. Wir schlagen die Rolle vor, nennen die Tagessatzspanne und sagen offen, wenn etwas anderes besser passt.

Erstgespräch anfragen

Aus der Praxis

Was wir in der Branche schon umgesetzt haben

Drei Beispiele dafür, wie eine Besetzung gewirkt hat: die Ausgangslage, die eingesetzte Rolle und das, was sich danach geändert hat. Die meisten Mandate laufen vertraulich und erscheinen nie als Case Study.

Auswahl

Woran sich Handelserfahrung erkennen lässt

Ein Zertifikat belegt eine Schulung. Für eine Besetzung zählt, wer eine Preisrunde, einen Sortimentswechsel oder einen Logistikanlauf selbst verantwortet hat — und in welchem Format: Zwischen Filialhandel, Onlinepure-Player und Markenhersteller unterscheiden sich Entscheidungswege, Datenlage und Geschwindigkeit erheblich.

Danach wird gefragt: EUDRGPSRVerpackungsgesetzLieferkettengesetzEPRProduktsicherheit

Trägt im Projekt

  • Eine Preisrunde oder einen Sortimentswechsel selbst verantwortet, mit Format und Umsatzgröße
  • Erfahrung in der passenden Vertriebsform — Fläche, Online oder beides
  • Verantwortung für Marge oder Bestand, nicht nur für eine Analyse

Klingt gut, hilft nicht

  • Ein Projekt „im Handel“, das nie eine Filiale oder ein Lager berührt hat
  • Kampagnenerfahrung ohne Zugriff auf Deckungsbeitrag und Bestand
  • Branchenkenntnis aus einer Studie statt aus dem Tagesgeschäft

Weitere Infos

Preisrahmen

Was ein Einsatz kostet

780–1.140 €

Orientierungswert aus den auf dieser Seite verlinkten Rollen. Der konkrete Tagessatz richtet sich nach Rolle, Seniorität und Anforderung des Einsatzes.

Die Spanne ist ein Durchschnitt über die Rollen, die auf dieser Seite verlinkt sind — sie ersetzt kein Angebot. Was eine Rolle tatsächlich kostet, hängt an Verantwortung, Erfahrung und Dringlichkeit; die Spanne je Rolle steht offen auf ihrer Rollenseite. Gegenüber klassischen Unternehmensberatungen liegen die Kosten typischerweise bei 30 bis 60 Prozent, die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 5 bis 10 Tage.

Tagessätze je Rolle ansehen ›

FAQ

FAQ Handel & Konsumgüter: Was Entscheider vorher wissen wollen

In der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden steht eine Auswahl von zwei bis vier Profilen. Entscheidend ist, was im Briefing steht: das Format — Fläche, Online oder beides —, der Sortimentsbereich und die Frage, ob die Person entscheiden oder zuarbeiten soll. Für Service- und Logistikrollen zur Hochsaison zählt der Vorlauf, weil dieselben Profile branchenweit gesucht werden. Aus dem Netzwerk von über 23.000 geprüften Expertinnen und Experten sind Pricing, Category Management und Supply Chain meist kurzfristig besetzbar.

Ja. Gefiltert wird nach verantworteten Flächen, Umsatzgrößen und Sortimentsbereichen, nicht nach Zertifikaten: Wie viele Standorte, welcher Umsatz, welche Warengruppen? Im Gespräch fragen wir nach der Preisrunde oder dem Sortimentswechsel, der am meisten Mühe gemacht hat. Wer nur Onlinehandel kennt, unterschätzt die Logik von Regalmetern, Konditionen und Listungsgesprächen — und umgekehrt.

Der Median über alle Einsätze liegt bei 1.050 Euro pro Tag. Der Satz richtet sich nach Rolle und Verantwortung: Eine Interim-Vertriebsleitung liegt über einem Demand Planner, ein Category Manager dazwischen. Gegenüber einer klassischen Unternehmensberatung bewegen sich die Kosten typischerweise bei 30 bis 60 Prozent. Welche Spanne für Ihre Rolle gilt, lesen Sie direkt auf der Rollenseite.

Ja. Konsumgüterhersteller stehen vor derselben Frage aus der anderen Richtung: Listung, Konditionen, Promotionplanung und der Aufbau eines Direktvertriebs, ohne den Handel zu verlieren. Die Perspektive steht im Briefing, weil sie die Auswahl verändert — ein Key Account Manager auf Herstellerseite arbeitet anders als ein Einkäufer auf Handelsseite. Beide Seiten besetzen wir regelmäßig.

Der Interim Manager übernimmt eine Linienrolle auf Zeit — Vertrieb, Einkauf oder Kundenservice —, mit Weisungsbefugnis und Verantwortung für Umsatz und Marge. Der freiberufliche Unternehmensberater bereitet Entscheidungen vor: Filialnetz, Sortimentsbereinigung, Preisarchitektur, Kanalstrategie. Der Fachexperte liefert Kapazität im Projekt, etwa im Shopsystem, in der Bestandsführung oder im Retourenprozess.

Für Weihnachts- und Aktionsgeschäft werden Service, Logistik und Disposition häufig befristet verstärkt. Entscheidend ist der Vorlauf: Vier bis sechs Wochen vor der Spitze ist die Auswahl deutlich breiter als zwei Wochen davor. Einsätze enden typischerweise mit dem Abverkauf oder nach der Retourenwelle im Januar, mit einer Kündigungsfrist von in der Regel 5 bis 10 Tagen.

Im Vordergrund stehen die EU-Entwaldungsverordnung EUDR, die Produktsicherheitsverordnung GPSR, das Verpackungsgesetz mit der erweiterten Herstellerverantwortung und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Alle vier wirken auf Sortiment, Lieferantenauswahl und Dokumentation gleichzeitig. Wir besetzen die Umsetzung — die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Rechtsabteilung oder Kanzlei.

In der Regel mit einer Kündigungsfrist von 5 bis 10 Tagen, abhängig von der vereinbarten Laufzeit. Das ist der Grund, warum Besetzung auf Zeit bei saisonalen Spitzen und bei Standortentscheidungen funktioniert: Es entstehen keine Fixkosten, solange über Fläche und Kanal noch nicht entschieden ist. Verlängerungen sind der Normalfall.

Vertragsform, Weisungswege, Arbeitsmittel und Dokumentation klären wir vor dem Start gemeinsam mit Ihrer Rechts- oder Einkaufsabteilung und richten den Einsatz danach aus. In Lager und Service ist das besonders relevant, weil dort eng mit internen Teams gearbeitet wird. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht: Die Bewertung des Einzelfalls bleibt bei Ihren Juristinnen und Juristen.

Am häufigsten gefragt sind Pricing-Strategen, Category Manager im Einkauf, Demand Planner und Bestandsmanager, dazu Last-Mile-Spezialisten und Contact-Center-Leitung für Service und Retoure. Es folgen E-Commerce-Entwicklung, CRM-Administration und Customer-Experience-Management. Welche Rolle zur Aufgabe passt, klären wir im Briefing — oft ist es eine andere als die zuerst angefragte.

Meistens ja, weil eine Preisrunde Datenarbeit und Verhandlung zugleich ist und beides neben dem Tagesgeschäft selten gelingt. Eine externe Rolle rechnet Deckungsbeiträge je Artikel durch, ordnet die Aktionslogik und bereitet die Argumentation für das Lieferantengespräch vor. Typisch sind Einsätze von vier bis acht Monaten, die mit der umgesetzten Preisliste enden.

Ja. Gerade dort entstehen die Kosten, die eine Kanalentscheidung am Ende tragen oder kippen: Kommissionierung, Transport, Retourenprüfung und die Konditionen der Dienstleister. Ein Logistikmanager oder Last-Mile-Spezialist wirkt dort oft schneller als eine Strategiearbeit, weil er an laufenden Verträgen und Abläufen ansetzt.

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Vorschlag in der Regel in 24 bis 36 Stunden
Offene Tagessätze, kurze Kündigungsfristen

Beschreiben Sie Aufgabe, Format und Starttermin — Sie bekommen Profile, die Fläche und Kanal kennen, statt einer Longlist zum Durcharbeiten.

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