Unsere Leistungen
Unterstützung für Wachstumsstrategien, Transformationen oder M&A-Prozessen.
Unsere Freelance Experts verfügen über tiefgehendes Fachwissen in ihrem Bereich.
Wir liefern Ihnen erfahrene Interim Manager, die Verantwortung übernehmen.
Maßgeschneiderte Expertenteams für komplexe Projekte
Für diese Unternehmen finden wir die besten Experten
Private Equity
Effiziente Unterstützung im gesamten Deal Cycle
Unternehmensberatungen
Flexible Ressourcen für anspruchsvolle Projekte
Mittelstand
Beratungsexpertise für den Mittelstand
Corporates
Fach- und Führungsexperten für operative Exzellenz
Scale-Ups
Strategische & operative Unterstützung für Wachstum

Häufige Fragen zu externen Experten und Interim Management

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FAQ von consultingheads zu externen Experten, Interim Management und Freelancing
Für Unternehmen
Leistungsmodelle & Auswahl
Ablauf & Geschwindigkeit
Matching & Qualitätssicherung
Kosten & Vertragsmodelle
Recht & Compliance
Zusammenarbeit im Projekt
Ergebnisse & Erfolgsmessung
Nach Unternehmenstyp
Private Equity
Unternehmensberatungen
Mittelstand
Corporates
Scale-ups
Für Consultants
Aufnahme ins Netzwerk
Projekte & Vermittlung
Honorar & Abrechnung
Selbstständigkeit & Recht
Empfehlungsprogramm & Community
Über consultingheads
Unternehmen & Netzwerk
Modell & Abgrenzung
Datenschutz, Vertraulichkeit & Sicherheit
Kontakt & Zusammenarbeit

Leistungsmodelle & Auswahl

Welches Modell zu Ihrem Vorhaben passt – und was consultingheads von Beratungen, Personalvermittlern und Freelancer-Plattformen unterscheidet.

  • Welche Leistungsmodelle bietet consultingheads für Unternehmen an?

    consultingheads vermittelt Expertise in vier Modellen: Independent Consultants für projektbasierte Beratung bei strategischen Weichenstellungen, Freelance Experts für tiefe fachliche Spezialisierung in einem abgegrenzten Bereich, Interim Manager, die Linienverantwortung übernehmen und Teams führen, sowie Expert Teams aus mehreren Spezialisten für komplexe Vorhaben.

    Welches Modell passt, entscheidet weniger das Thema als die Rolle, die die Person im Unternehmen einnehmen soll: beraten, umsetzen, führen oder als Team liefern. Im Briefing ordnet ein Talent Manager Ihre Situation ein und schlägt das Modell vor, das zu Verantwortungsumfang, Dauer und Budget passt. Alle vier Modelle laufen über denselben Prozess und dieselbe Qualitätsprüfung.

  • Wann sollten wir einen Independent Consultant beauftragen und wann einen Freelance Expert?

    Ein Independent Consultant ist richtig, wenn eine Frage noch offen ist und beantwortet werden muss – Strategieentwicklung, Transformationsdesign, M&A oder Vorhaben mit unternehmerischer Tragweite. Ein Freelance Expert ist richtig, wenn die Aufgabe klar umrissen ist und fachliche Tiefe fehlt: eine Kapazitätslücke im SAP-Rollout, ein Spezialthema im Controlling, ein Skill, den das Team nicht abdeckt.

    Faustregel: Independent Consultants strukturieren und entscheiden mit, Freelance Experts liefern innerhalb eines definierten Rahmens. Welche Rollen in Ihrem Fachbereich verfügbar sind, zeigt die Übersicht unter Experten nach Bereich. Mischformen sind ebenfalls möglich: ein Consultant für die Konzeption, ein Spezialist für die Umsetzung.

  • Wann brauchen wir einen Interim Manager statt eines Beraters?

    Ein Interim Manager ist die richtige Wahl, wenn jemand nicht beraten, sondern führen und entscheiden soll. Er übernimmt Linienverantwortung, führt ein Team und trägt Ergebnisverantwortung – typischerweise bei einer vakanten Führungsposition, in einer Restrukturierung, in der Krise oder in einer kritischen Übergangsphase bis zur Nachbesetzung.

    Berater arbeiten dagegen ohne disziplinarische Verantwortung an einer Fragestellung. Sobald Sie also nicht nur Empfehlungen, sondern eine handlungsfähige Führungskraft mit Budget- und Personalverantwortung brauchen, spricht alles für ein Interim-Mandat. Passende Profile finden Sie unter anderem im Bereich Strategie & Management. Die Laufzeit solcher Mandate reicht typischerweise von wenigen Monaten bis über ein Jahr.

  • In welchen Situationen ist ein Expert Team sinnvoller als ein einzelner Experte?

    Ein Expert Team lohnt sich, wenn ein Vorhaben mehrere Kompetenzen gleichzeitig verlangt und ein einzelner Kopf die Breite nicht abdeckt – etwa bei Markteintritt, Post-Merger-Integration, Skalierung oder einer Transformation mit parallelen Arbeitssträngen.

    consultingheads stellt das Team individuell zusammen und kombiniert dabei bewusst Modelle: eine führende Person mit Ergebnisverantwortung, dazu Spezialisten für einzelne Themen. Anders als bei einer klassischen Beratung wird jedes Teammitglied nach Kompetenz für Ihre Aufgabe ausgewählt, nicht nach interner Verfügbarkeit. Der Zuschnitt bleibt im Projektverlauf skalierbar – Rollen lassen sich ergänzen oder zurückfahren. Zusammengestellt wird das Team im selben Zeitfenster, in dem auch einzelne Profile geliefert werden.

  • Was unterscheidet consultingheads von einer klassischen Unternehmensberatung?

    Klassische Beratungen bringen eigene Teams samt Overhead, Hierarchie und Gesellschaftsmarge mit; consultingheads vermittelt unabhängige Experten direkt an Sie. Ein Großteil dieser Experten hat selbst Stationen bei führenden Strategieberatungen wie McKinsey, BCG, Bain, Roland Berger oder Oliver Wyman durchlaufen.

    Für Unternehmen bedeutet das: vergleichbare Expertise bei typischerweise 30 bis 60 Prozent geringeren Kosten, keine Pyramidenbesetzung mit hohen Junior-Anteilen und eine Person, die ausschließlich an Ihrem Vorhaben arbeitet. Wie das aus Unternehmenssicht abläuft, zeigt die Seite Für Unternehmen; Beratungshäuser selbst nutzen das Netzwerk über consultingheads für Unternehmensberatungen. Und Sie entscheiden selbst, welches Profil startet – nicht die Beratungsgesellschaft.

  • Wie unterscheidet sich consultingheads von Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Freelancermap?

    consultingheads ist ein kuratiertes, geschlossenes Netzwerk – kein offener Marktplatz. Auf Plattformen wie Upwork oder Freelancermap schreiben Unternehmen selbst aus, sichten Bewerbungen und tragen die Qualitätskontrolle allein.

    Bei consultingheads wird jeder der über 22.000 Experten vorab persönlich geprüft, und ein Talent Manager übernimmt die Vorauswahl: Sie erhalten eine handverlesene Shortlist statt einer Trefferliste. Das reduziert internen Sichtungsaufwand und das Risiko einer Fehlbesetzung deutlich. Hinzu kommen die vertragliche Abwicklung, die Compliance-Prüfung und ein fester Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit. Einen Eindruck vom Netzwerk gibt die Expertenübersicht.

  • Ist consultingheads ein Personalvermittler oder eine Personalberatung?

    Weder noch im klassischen Sinn: consultingheads ist ein Expertennetzwerk für projektbasierte Besetzungen. Eine Personalberatung sucht Kandidaten für Festanstellungen und arbeitet über Wochen bis Monate; consultingheads liefert innerhalb von 24 bis 36 Stunden Profile für ein zeitlich begrenztes Mandat und wickelt Vertrag und Abrechnung mit ab.

    Der Fokus liegt auf selbstständigen Consultants, Freelancern und Interim Managern, nicht auf Arbeitsverhältnissen. Eine spätere Übernahme in Festanstellung ist möglich, aber nicht das Geschäftsmodell. Wer hinter consultingheads steht, lesen Sie unter Über uns. Für Beratungshäuser und Netzwerkpartner gibt es zusätzlich das Strategic Advisory Network.

  • Für welche Unternehmensgrößen und Situationen eignet sich das Modell?

    consultingheads arbeitet mit Unternehmen jeder Größenordnung – vom inhabergeführten Mittelständler über Corporates bis zu Beteiligungsgesellschaften und deren Portfoliounternehmen im Bereich Private Equity. Auch Unternehmensberatungen und Scale-Ups greifen auf das Netzwerk zu.

    Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Situation: ein Vorhaben mit klarem Ergebnisanspruch, für das intern Kapazität, Spezialwissen oder Führungserfahrung fehlt. Gerade im Mittelstand ist das häufig die wirtschaftlichere Alternative zu einer Festanstellung oder einem großen Beratungsmandat – gezielt, befristet und ohne dauerhaften Fixkostenaufbau. Auch einzelne Portfoliounternehmen, Landesgesellschaften oder Fachbereiche können eigenständig anfragen, ohne dass ein konzernweiter Rahmenvertrag bestehen muss.

Ablauf & Geschwindigkeit

Von der ersten Anfrage über das Briefing bis zum Projektstart – wie der Prozess abläuft und wie schnell ein Experte tatsächlich beginnen kann.

  • Wie läuft eine Projektanfrage bei consultingheads konkret ab?

    Der Prozess hat fünf Schritte und beginnt mit Ihrer Anfrage – telefonisch, per E-Mail oder über consultinghead finden.

    • Briefing: 20 bis 30 Minuten mit einem Talent Manager zu Aufgabe, Rahmenbedingungen und Team.
    • Vorauswahl und Matching im Netzwerk von über 22.000 geprüften Experten.
    • Profillieferung innerhalb von 24 bis 36 Stunden – handverlesen, nicht als Datenbankauszug.
    • Kennenlerngespräche mit den Kandidaten Ihrer Wahl.
    • Vertragsabwicklung durch consultingheads und Projektstart.

    Den Ablauf aus Unternehmenssicht beschreibt die Seite Für Unternehmen. Zwischen Anfrage und Projektstart liegen bei zügiger interner Entscheidung häufig weniger als zwei Wochen.

  • Welche Informationen brauchen Sie von uns für ein gutes Briefing?

    Je konkreter die Ausgangslage, desto treffsicherer die Profile. Hilfreich sind:

    • Aufgabe und erwartetes Ergebnis – was soll am Ende anders sein?
    • Startzeitpunkt, geplante Dauer und Auslastung in Tagen pro Woche
    • Arbeitsort: remote, vor Ort oder hybrid
    • Rolle und Seniorität – beratend, umsetzend oder mit Führungsverantwortung
    • Fachliche Muss-Kriterien wie Branche, Systeme oder Sprachen
    • Budgetrahmen und gewünschte Vertragsform

    Fehlt etwas davon, ist das kein Hindernis: Der Talent Manager schärft die Anforderung im Gespräch und ordnet ein, welches Expertenprofil tatsächlich passt. Ein bestehendes Rollen- oder Projektprofil können Sie einfach mitschicken; ein formales Lastenheft ist nicht erforderlich. Den Briefing-Termin buchen Sie über consultinghead finden.

  • Wie lange dauert das erste Gespräch mit dem Talent Manager?

    In der Regel 20 bis 30 Minuten. In dieser Zeit klärt der Talent Manager Aufgabe, Zielbild, Rahmenbedingungen, Teamsituation und Zeitplan – und stellt die Rückfragen, die später über die Trefferquote entscheiden.

    Das Gespräch ist bewusst kompakt gehalten und ersetzt Lastenhefte und Ausschreibungsrunden. Eine ausformulierte Rollenbeschreibung braucht es nicht; ein Termin mit den Personen, die das Ergebnis verantworten, genügt. Direkt danach beginnt die Suche, sodass Sie innerhalb von 24 bis 36 Stunden Profile erhalten. Einen Termin vereinbaren Sie über consultinghead finden. Bei größeren Vorhaben empfiehlt es sich, Fachbereich und Einkauf gemeinsam zu beteiligen.

  • Wie schnell erhalten wir passende Expertenprofile?

    Innerhalb von 24 bis 36 Stunden nach dem Briefing. Möglich macht das die Kombination aus einem geprüften Netzwerk von über 22.000 Experten, gepflegten Verfügbarkeiten und der Vorauswahl durch Talent Manager, die Ihre Anforderung aus dem Gespräch kennen.

    Sie erhalten keine Datenbanktreffer, sondern eine kurze Shortlist mit Profilen, deren Verfügbarkeit und grundsätzliches Interesse bereits geklärt sind. Bei sehr speziellen Anforderungen kann die Suche länger dauern – das erfahren Sie dann direkt und nicht erst nach Ablauf der Frist. Hinter dem Prozess stehen mehr als 3.000 vermittelte Projekte seit 2016. Die Profile kommen kommentiert – mit einer Begründung, warum das jeweilige Expertenprofil zu Ihrer Aufgabe passt.

  • Wie laufen die Kennenlerngespräche mit den vorgeschlagenen Experten ab?

    Sie führen die Gespräche selbst – consultingheads organisiert die Termine und ist auf Wunsch dabei. Üblich sind ein bis zwei Gespräche je Kandidat, meist per Video und innerhalb weniger Tage nach Profillieferung.

  • Wie schnell kann ein Experte tatsächlich mit der Arbeit beginnen?

    Häufig innerhalb weniger Tage nach Ihrer Entscheidung. Selbstständige Consultants haben keine Kündigungsfristen wie Angestellte; sobald Vertrag und Zugänge stehen, kann der Einsatz starten.

    Das Tempo bestimmen realistisch drei Dinge: wie schnell Sie die Kennenlerngespräche führen, wie schnell die Vertragsform geklärt ist und wie schnell IT-Zugänge, Ansprechpartner und Datenzugang bereitstehen. Wer die internen Schritte parallel vorbereitet, kommt vom ersten Briefing bis zum Projektstart oft in unter zwei Wochen. Kandidaten aus einem laufenden Mandat brauchen entsprechend einen späteren Starttermin. Besonders schnell geht es bei Interim Mandaten, die meist aus einer akuten Vakanz entstehen und entsprechend priorisiert werden. Bei Freelance Experts für abgegrenzte Arbeitspakete richtet sich der Start meist nach dem Ende des laufenden Mandats.

  • Können wir anfragen, bevor Budget und Projektumfang final freigegeben sind?

    Ja. Viele Anfragen erreichen consultingheads in einer frühen Phase, in der Umfang, Startdatum oder Budget noch nicht entschieden sind. Ein Briefing hilft gerade dann, weil Sie ein realistisches Bild davon bekommen, welche Profile verfügbar sind, welche Seniorität Ihre Aufgabe wirklich verlangt und welcher Aufwand dahintersteht.

    Daraus lässt sich eine belastbare interne Entscheidungsvorlage bauen, bevor Sie Mittel binden. Eine Verpflichtung entsteht erst mit der Beauftragung. Den Einstieg finden Sie über consultinghead finden. Auch eine reine Markteinschätzung – etwa zur Verfügbarkeit einer bestimmten Rolle – ist ein legitimer Anlass für ein Gespräch.

Matching & Qualitätssicherung

Wie consultingheads Experten prüft, nach welchen Kriterien gematcht wird und was passiert, wenn ein Profil nicht überzeugt.

  • Nach welchen Kriterien wählt consultingheads die vorgeschlagenen Experten aus?

    Das Matching prüft drei Dimensionen gleichzeitig:

    • Fachlicher Fit: relevante Branchenerfahrung, Methodenkompetenz und die Hard Skills, die die Aufgabe tatsächlich verlangt.
    • Kultureller Fit: Persönlichkeit, Arbeitsweise und Kommunikationsstil im Verhältnis zu Ihrem Team und Ihrer Führungskultur.
    • Situativer Fit: Erfahrung mit einer vergleichbaren Projektsituation – Zeitdruck, Widerstände, gewachsene Strukturen.

    Der situative Fit erklärt, warum fachlich gleichwertige Profile unterschiedlich gut passen. Deshalb bewertet ein Talent Manager jeden Vorschlag persönlich, statt sich allein auf Algorithmen zu verlassen. Welche Profile für Ihre Fragestellung grundsätzlich infrage kommen, zeigt die Übersicht unter Experten nach Bereich.

  • Wie prüft consultingheads die Qualität der Experten im Netzwerk?

    Jeder Experte durchläuft ein mehrstufiges Auswahlverfahren, in dem Fachkompetenz, Projekterfahrung und Soft Skills geprüft werden – vor der Aufnahme ins Netzwerk, nicht erst bei der Vermittlung. Aus mehr als 3.000 abgeschlossenen Projekten fließen laufend Kundenfeedbacks in die Bewertung ein.

    Hinzu kommt die persönliche Einschätzung der Talent Manager, die viele Experten aus früheren Mandaten kennen. Vorgeschlagen wird nur, wofür jemand persönlich einsteht. Das ist der wesentliche Unterschied zu offenen Datenbanken, in denen Selbstauskünfte ungeprüft bleiben. Einen Überblick über die Fachbereiche gibt die Expertenübersicht. Experten ohne belastbare Referenzen werden nicht ins Netzwerk aufgenommen.

  • Welche Erfahrung bringen die Experten im Netzwerk typischerweise mit?

    Die Experten im Netzwerk haben im Durchschnitt mehr als 11 Jahre Projekterfahrung. Ein Großteil hat Stationen bei führenden Strategieberatungen wie McKinsey, BCG, Bain, Roland Berger oder Oliver Wyman durchlaufen, viele zusätzlich Linienverantwortung in Industrie, Financial Services oder Technologie.

    Insgesamt umfasst das Netzwerk über 22.000 geprüfte Experten über alle Funktionsbereiche hinweg – von Strategie und Transformation über Finance und M&A bis zu Supply Chain, IT und Data. Welche Rollen konkret abgedeckt sind, zeigen die Bereichsseiten unter Experten und Expertise. Viele bringen zusätzlich internationale Projekterfahrung und Erfahrung in regulierten Branchen mit.

  • Wie viele Profile erhalten wir pro Anfrage?

    In der Regel eine kurze Shortlist aus wenigen, sorgfältig geprüften Profilen – nicht eine möglichst lange Liste. Das ist Absicht: Jedes zusätzliche Profil kostet Sichtungszeit, ohne die Entscheidungsqualität zu erhöhen.

    Vorgeschlagen wird nur, wer fachlich, kulturell und situativ passt und im gewünschten Zeitraum tatsächlich verfügbar ist. Brauchen Sie mehr Auswahl, etwa weil mehrere Entscheider eingebunden sind, sagen Sie das im Briefing – dann wird die Shortlist breiter aufgestellt. Umgekehrt gilt: Wenn nur ein Profil wirklich passt, erhalten Sie auch nur dieses, mit einer Begründung dazu. Ergänzend erhalten Sie eine kurze Einordnung, warum genau diese Profile vorgeschlagen wurden. Brauchen Sie mehrere Rollen gleichzeitig, ist ein Expert Team der bessere Weg als eine längere Liste.

  • Können wir spezifische Anforderungen wie Branche, Sprache oder Systeme vorgeben?

    Ja – und genau das macht die Vorauswahl treffsicher. Übliche Muss-Kriterien sind Branchenerfahrung, Sprachkenntnisse, konkrete Systeme oder Methoden, regionale Präsenz und Seniorität. Nennen Sie diese Kriterien im Briefing und unterscheiden Sie dabei zwischen Muss und Wunsch.

    Der Talent Manager ordnet ein, welche Kombinationen im Markt realistisch verfügbar sind und wo eine Anforderung die Auswahl unnötig verengt – etwa wenn ein Systemwissen schnell erlernbar ist, die Branchenerfahrung aber nicht. Welche Spezialisierungen abgedeckt sind, sehen Sie unter Experten nach Bereich. Je klarer die Priorisierung, desto schneller kommt die Shortlist – und desto weniger Runden brauchen Sie bis zur Entscheidung.

  • Was passiert, wenn uns keines der vorgeschlagenen Profile überzeugt?

    Dann folgt eine zweite Runde. Weil ausschließlich abgenommene Leistung abgerechnet wird, entstehen dafür weder Kosten noch eine Verpflichtung. Entscheidend ist Ihre Rückmeldung: Was hat gefehlt, was hat gestört? Aus dieser Präzisierung entsteht eine deutlich bessere Suche, weil sich Anforderungen erst im Gespräch mit realen Profilen schärfen.

    Häufig liegt die Ursache nicht am Profil, sondern an einer Anforderung, die im Briefing anders gemeint war als verstanden. Der Talent Manager arbeitet das mit Ihnen auf und liefert nach. Eine Beauftragung entsteht erst, wenn Sie sich für einen Experten entscheiden. Eine neue oder nachgeschärfte Anfrage stellen Sie jederzeit über consultinghead finden.

  • Was können wir tun, wenn wir im laufenden Projekt mit einem Experten unzufrieden sind?

    Melden Sie es früh beim Account-Management – Ihrem festen Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit. Gemeinsam wird analysiert, woran es liegt: an der fachlichen Passung, an der Zusammenarbeit oder an unklaren Erwartungen im Projekt.

Kosten & Vertragsmodelle

Abrechnung, Kostenvorteil, Vertragsformen und Budgetplanung – transparent und ohne versteckte Aufschläge.

  • Wie rechnet consultingheads ab?

    Abgerechnet wird auf Basis eines vereinbarten Tages- oder Stundensatzes – und nur für Leistung, die Sie tatsächlich abnehmen. Es gibt keine Projektpauschalen, keine unklaren Kalkulationsstrukturen und keine versteckten Aufschläge.

    consultingheads verrechnet den Satz an Sie und zahlt dem Experten seinen vereinbarten Tagessatz aus. Sie erhalten eine Rechnung statt mehrerer Vertragsverhältnisse. Das schafft Kostenkontrolle: Reduzieren Sie den Einsatz von fünf auf drei Tage pro Woche, sinkt die Rechnung entsprechend. Die Konditionen für Ihren Fall klären Sie im Erstgespräch über consultinghead finden. Zusatzpositionen wie Reisekosten werden separat und nachvollziehbar ausgewiesen.

  • Was kostet ein Experte über consultingheads?

    Der Satz hängt von Rolle, Seniorität, Fachgebiet und Projektdauer ab – ein Interim CFO in einer Restrukturierung wird anders kalkuliert als ein Freelance Data Analyst für sechs Wochen. Pauschale Angaben wären deshalb irreführend.

    Aktuelle, gepflegte Spannen finden Sie auf den jeweiligen Rollenseiten, etwa beim Interim CFO, oder in den Bereichsübersichten unter Experten. Im Briefing erhalten Sie zusätzlich eine konkrete Einordnung für Ihre Anforderung, bevor Profile geliefert werden – so wissen Sie früh, ob Anspruch und Budget zusammenpassen. Bei längeren Mandaten oder hoher Auslastung lässt sich der Satz in der Regel einvernehmlich mit dem Experten verhandeln.

  • Wie hoch ist der Kostenvorteil gegenüber einer klassischen Unternehmensberatung?

    Typischerweise 30 bis 60 Prozent – bei vergleichbarer fachlicher Qualität. Der Grund liegt in der Struktur: Bei einer großen Beratung finanzieren Sie Hierarchieebenen, Akquise, Overhead und die Gewinnmarge der Gesellschaft mit. Bei einem selbstständigen Experten fließt das Budget in die Arbeitsleistung.

    Hinzu kommt ein zweiter Effekt: Sie besetzen genau die Seniorität, die Sie brauchen, statt ein Team mit hohem Junior-Anteil mitzufinanzieren. Beratungshäuser nutzen das Modell selbst über consultingheads für Unternehmensberatungen. Der Effekt fällt umso deutlicher aus, je länger das Mandat läuft.

  • Welche Vertragsformen sind möglich – Werkvertrag, Dienstvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung?

    consultingheads unterstützt drei Formen:

    • Werk- und Dienstvertrag – der Regelfall bei Freelance-Mandaten: Der Experte arbeitet weisungsfrei auf Basis eines klar definierten Auftrags.
    • Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) über zugelassene ANÜ-Partner – wenn eine engere Einbindung in interne Strukturen und Weisungswege nötig ist.
    • Interim-Management-Vertrag – für Führungsmandate mit klarer Laufzeit und Ergebnisverantwortung.

    Welche Form trägt, hängt davon ab, wie das Mandat tatsächlich gelebt wird – nicht davon, wie der Vertrag überschrieben ist. consultingheads ordnet die Konstellation ein, stellt die Dokumentation bereit und stimmt die Vertragsform mit Ihnen ab; die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Rechtsberatung. Hintergründe dazu finden Sie unter Scheinselbstständigkeit. Diese Einordnung ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung Ihres Einzelfalls. Den vertraglichen Rahmen der Zusammenarbeit beschreiben die AGB.

  • Wie werden Reisekosten und Einsätze vor Ort behandelt?

    Reisekosten, Spesen und der Umfang der Vor-Ort-Präsenz werden vor Projektstart ausdrücklich vereinbart und sind nicht Teil des Tages- oder Stundensatzes. Sprechen Sie den Punkt bereits im Briefing an – er beeinflusst sowohl die Gesamtkosten als auch den Kandidatenkreis.

    Praktisch heißt das: Wer zwei feste Tage pro Woche am Standort erwartet, sollte das früh sagen, damit regionale Verfügbarkeit ins Matching einfließt. Viele Mandate laufen hybrid oder vollständig remote, was Reisekosten reduziert. Vermittelt wird im gesamten DACH-Raum sowie in Belgien und den Niederlanden. Den passenden Zuschnitt klären Sie im Erstgespräch über consultinghead finden.

  • Wie planen wir ein belastbares Budget, wenn der Projektumfang noch nicht feststeht?

    Rechnen Sie mit drei Größen: Tages- oder Stundensatz, Auslastung in Tagen pro Woche und geplante Laufzeit. Alle drei lassen sich im Briefing realistisch einschätzen, bevor Sie Mittel binden.

    Bewährt hat sich ein gestufter Zuschnitt – eine kurze Analyse- oder Assessment-Phase mit klarem Ergebnis, danach die Entscheidung über den Hauptteil. Abgerechnet wird laufend auf Basis dokumentierter Leistungstage; Rhythmus und Zahlungsziel werden vertraglich festgelegt. Weil ausschließlich abgenommene Leistung bezahlt wird, bleibt das Budget auch bei veränderter Auslastung steuerbar. Den Einstieg finden Sie über consultinghead finden. Planen Sie zusätzlich einen Puffer für Verlängerungen ein – sie sind häufiger die Regel als die Ausnahme. Für eine kurze Analysephase eignen sich häufig Independent Consultants mit Erfahrung in vergleichbaren Ausgangslagen.

  • Was gilt bei einer Verlängerung oder einer vorzeitigen Beendigung des Mandats?

    Verlängerungen sind der Normalfall und werden als Anschluss an den bestehenden Vertrag abgebildet – Umfang und Konditionen werden dabei erneut vereinbart, sodass sich ein veränderter Aufgabenzuschnitt sauber abbilden lässt. Kündigen Sie eine Verlängerung frühzeitig an: Selbstständige planen ihre Kapazität vorausschauend, und ein guter Experte ist nach Projektende selten noch frei.

    Für den umgekehrten Fall gilt: Verträge mit selbstständigen Consultants haben in der Regel kurze Kündigungsfristen. Sie können ein Mandat also zügig beenden, wenn sich Prioritäten verschieben, und bleiben nicht über Monate gebunden. Welche Konditionen konkret gelten, hängt vom Modell ab – bei Freelance Experts ebenso wie bei Interim-Mandaten. Die allgemeinen Regelungen dazu stehen in den AGB.

Recht & Compliance

Scheinselbstständigkeit, AÜG, NDA, DSGVO und Haftung – eingeordnet für Entscheider, ohne Rechtsberatung zu ersetzen.

  • Was bedeutet Scheinselbstständigkeit und warum betrifft sie uns als Auftraggeber?

    Von Scheinselbstständigkeit spricht man, wenn ein formal selbstständiger Auftragnehmer faktisch wie ein Arbeitnehmer eingesetzt wird – weisungsgebunden und eingegliedert in Abläufe und Organisation. Das Risiko trägt vor allem das auftraggebende Unternehmen: Bei einer Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung drohen Nachzahlungen von Sozialabgaben und Steuern sowie weitere Sanktionen.

    Entscheidend ist dabei nicht der Vertragstext allein, sondern die gelebte Praxis. Wie sich Fremdpersonal rechtssicher einsetzen lässt, erläutert die Seite Scheinselbstständigkeit. Diese Einordnung ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung Ihres Einzelfalls. Betroffen sind ausdrücklich auch Fälle, in denen der Vertrag sauber formuliert ist, die gelebte Praxis aber eine andere ist.

  • Wie prüft consultingheads das Risiko der Scheinselbstständigkeit?

    consultingheads setzt das FLAC-Tool der Kanzlei Taylor Wessing ein. Es prüft Freelancer-Verhältnisse automatisiert auf Anhaltspunkte für Scheinselbstständigkeit, bewertet die Vertragsgestaltung und gibt Hinweise, wo Anpassungen sinnvoll sind.

    Der Vorteil gegenüber manuellen Prüfungen: Die Bewertung erfolgt strukturiert, nachvollziehbar und in kurzer Zeit – und sie wird dokumentiert, was zählt, wenn später Nachweise gebraucht werden. Ergänzend ordnet consultingheads die Konstellation ein und stellt die Dokumentation zur Vertragsform bereit. Mehr dazu unter Fremdpersonal rechtssicher einsetzen. Die abschließende rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls bleibt Sache Ihrer Rechtsberatung. Sinnvoll ist die Prüfung vor Projektstart – und erneut, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, etwa bei einer Verlängerung oder einem geänderten Aufgabenzuschnitt.

  • Wann ist Arbeitnehmerüberlassung der richtige Weg – und wann nicht?

    Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) kommt in Betracht, wenn der Einsatz eine engere Eingliederung erfordert, als es ein Werk- oder Dienstvertrag zulässt – etwa bei fachlicher Weisung im Tagesgeschäft oder fester Einbindung in interne Prozesse und Teamstrukturen. consultingheads bildet solche Konstellationen über zugelassene ANÜ-Partner ab.

    Nicht sinnvoll ist ANÜ dort, wo ein Experte eigenverantwortlich ein abgegrenztes Ergebnis liefert; hier bleibt der Werk- oder Dienstvertrag der Regelfall. Welche Form passt, wird vor Projektstart geklärt – gemeinsam mit der Prüfung zur Scheinselbstständigkeit. Beide Wege sind über consultingheads darstellbar; entscheidend ist, dass die gewählte Form zur tatsächlichen Zusammenarbeit passt. Der Regelfall bleibt der Einsatz als Freelance Expert auf Basis eines abgegrenzten Auftrags.

  • Welche Dokumentation brauchen wir für eine Prüfung der Deutschen Rentenversicherung?

    Nachweisbar sein sollte, dass die Zusammenarbeit tatsächlich als selbstständige Tätigkeit ausgestaltet war. Dazu zählen typischerweise der Vertrag mit klarem Leistungsgegenstand, Leistungsnachweise und Rechnungen, die Dokumentation der Auftragsabgrenzung sowie das Ergebnis der Compliance-Prüfung.

    Bewertungen und Entscheidungen aus dem FLAC-Tool werden dokumentiert und stehen als Unterlage zur Verfügung, wenn eine Betriebsprüfung ansteht. Wichtig ist, diese Nachweise während des Projekts zu führen und nicht rückwirkend zu erstellen. Hintergründe unter Scheinselbstständigkeit; die Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Sinnvoll ist außerdem, die Weisungsfreiheit im Projektalltag konsistent zu leben – Nachweise überzeugen nur, wenn die Praxis dazu passt.

  • Wie ist die Vertraulichkeit geregelt – unterschreiben die Experten ein NDA?

    Ja. Alle Experten unterzeichnen vor Projektbeginn eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA), die den Schutz sensibler Unternehmensdaten sicherstellt. Auch consultingheads selbst behandelt Anfragen, Anforderungsprofile und Projektinformationen streng vertraulich.

    Möchten Sie zusätzlich Ihr eigenes NDA einsetzen – etwa mit branchenspezifischen Klauseln oder Regelungen zu Wettbewerbern –, ist das möglich und sollte im Briefing angesprochen werden. Bei besonders sensiblen Vorhaben besprechen Sie mit dem Talent Manager, welche Informationen in welcher Phase des Prozesses geteilt werden. Auch die Frage, welche Daten und Systeme ein Experte tatsächlich einsehen muss, gehört in diese Abstimmung; die datenschutzrechtlichen Grundlagen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Den vertraglichen Rahmen beschreiben ergänzend die AGB.

  • Wie geht consultingheads mit personenbezogenen Daten und der DSGVO um?

    consultingheads arbeitet im Einklang mit der DSGVO und den geltenden Datenschutzgesetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Personenbezogene Daten aus Ihrer Anfrage werden ausschließlich zur Bearbeitung des Vermittlungsprozesses verwendet; Expertenprofile werden nur mit Einverständnis der jeweiligen Person weitergegeben.

    Für den Projektbetrieb relevant ist zusätzlich, welche Zugriffe der Experte auf Ihre Systeme und Daten erhält. Legen Sie das vor Projektstart fest – zusammen mit den Regelungen aus NDA und Vertrag. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung. Bei Vorhaben mit besonders sensiblen Daten empfiehlt sich eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, die vor Projektstart geklärt sein sollte.

  • Wer haftet, wenn im Projekt etwas schiefgeht?

    Die Haftung richtet sich nach der gewählten Vertragsform und den vereinbarten Regelungen – einer der Gründe, warum die Vertragsform vor Projektstart bewusst gewählt werden sollte. Bei einem Werkvertrag schuldet der Auftragnehmer ein Ergebnis, bei einem Dienstvertrag die fachgerechte Tätigkeit; entsprechend unterschiedlich fallen Gewährleistung und Haftung aus.

    Ob und in welchem Umfang eine Berufshaftpflicht des Experten besteht, lässt sich vor Vertragsschluss abfragen; nennen Sie erforderliche Deckungen im Briefing. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung – lassen Sie Vertragsentwürfe im Zweifel individuell prüfen. Hintergründe zur bewussten Wahl der Vertragsform finden Sie unter Scheinselbstständigkeit.

Zusammenarbeit im Projekt

Onboarding, Arbeitsort, Rollenabgrenzung, Auslastung und Eskalation – wie externe Experten wirksam in Ihre Organisation eingebunden werden.

  • Wie sollten wir einen externen Experten onboarden?

    Gut vorbereitet – dann ist ein erfahrener Experte in wenigen Tagen produktiv. Bewährt hat sich: Zugänge und Systemberechtigungen vor dem ersten Tag klären, einen internen Ansprechpartner benennen, die relevanten Stakeholder in der ersten Woche vorstellen und den Auftrag schriftlich festhalten.

    Wichtig ist ein klarer Startpunkt: Was soll nach 30 Tagen vorliegen? Externe scheitern selten an Fachlichkeit, sondern an fehlendem Zugang zu Informationen und Entscheidern. Ein kurzes Kick-off mit Auftraggeber, Team und Experte spart später Wochen. Der Talent Manager begleitet den Start. Wie der Übergang von der Auswahl in den Projektstart abläuft, beschreibt die Seite Für Unternehmen.

  • Arbeiten die Experten remote, vor Ort oder hybrid?

    Alle drei Modelle sind möglich und werden vor Projektstart festgelegt. Viele Mandate laufen hybrid: Präsenz in kritischen Phasen wie Kick-off, Workshops oder Verhandlungen, ansonsten remote.

    consultingheads vermittelt im gesamten DACH-Raum – mit Projekten unter anderem in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Wien und Zürich – sowie in Belgien und den Niederlanden. Wenn regelmäßige Präsenz an Ihrem Standort erforderlich ist, sollte das im Briefing als Kriterium genannt werden, weil es Kandidatenkreis und Reisekosten beeinflusst. Bei Interim-Mandaten mit Führungsverantwortung ist der Präsenzanteil in der Regel höher. Remote besetzbare Mandate lassen sich in der Regel schneller und breiter besetzen, weil regionale Verfügbarkeit keine Rolle spielt. Bei einem Expert Team wird der Präsenzanteil je Rolle festgelegt.

  • Wie grenzen wir die Rolle eines externen Experten gegenüber internen Mitarbeitenden ab?

    Über einen klar beschriebenen Auftrag: definiertes Arbeitsergebnis, abgegrenzter Verantwortungsraum, benannte Schnittstellen. Der Experte arbeitet eigenverantwortlich auf dieses Ergebnis hin, statt in die interne Weisungshierarchie eingegliedert zu werden – das ist fachlich sinnvoll und mit Blick auf Scheinselbstständigkeit relevant.

    Praktisch heißt das: eigener Arbeitsauftrag statt Aufgabenzuweisung im Tagesgeschäft, Teilnahme an Terminen mit Projektbezug statt an allgemeinen Mitarbeiterroutinen. Wo eine engere Eingliederung tatsächlich nötig ist, ist Arbeitnehmerüberlassung der passendere Rahmen. Halten Sie den Auftrag schriftlich fest und aktualisieren Sie ihn, wenn sich der Zuschnitt im Projektverlauf verschiebt – das schützt fachlich wie formal.

  • Können Experten auch in Teilzeit oder nur an einzelnen Tagen pro Woche arbeiten?

    Ja. Die Auslastung wird vereinbart und reicht von einzelnen Tagen pro Woche bis zum Vollzeiteinsatz. Bei Sparringspartner-Rollen, Advisory-Mandaten oder begleitenden Projekten sind zwei bis drei Tage pro Woche eine gängige Konstellation.

    Da auf Basis tatsächlich geleisteter Tage abgerechnet wird, ist auch ein wechselndes Volumen darstellbar – etwa mehr Präsenz in der Anlaufphase, weniger in der Umsetzung. Nennen Sie die gewünschte Auslastung früh: Sie beeinflusst, welche Experten verfügbar sind, weil viele parallel weitere Mandate betreuen. Bei Freelance Experts sind Teilzeitmodelle besonders verbreitet, bei Interim-Mandaten mit Führungsverantwortung eher die Ausnahme. Für Sparringspartner- und Advisory-Rollen ist zusätzlich das Strategic Advisory Network relevant.

  • Können mehrere Experten parallel an einem Vorhaben arbeiten?

    Ja – entweder als einzeln beauftragte Experten oder als abgestimmtes Expert Team. Für umfangreiche Vorhaben wie Post-Merger-Integration, Markteintritt oder eine Transformation mit mehreren Arbeitssträngen ist das häufig der schnellere Weg als eine sequenzielle Besetzung.

    Die Zusammensetzung wird auf Ihre Aufgabe zugeschnitten und bleibt im Verlauf skalierbar: Rollen lassen sich ergänzen oder zurückfahren, wenn sich der Bedarf verschiebt. Sinnvoll ist es, eine Person mit Gesamtverantwortung zu benennen – intern oder aus dem Team –, damit Schnittstellen und Priorisierung geklärt sind. Die Anfrage für ein Team läuft über denselben Briefing-Prozess wie die für einen einzelnen Experten. Für Vorhaben wie eine Post-Merger-Integration ist die parallele Besetzung der Regelfall.

  • Wer ist während des Projekts unser fester Ansprechpartner und wie laufen Eskalationen?

    Ihr fester Ansprechpartner ist das Account-Management von consultingheads – über die gesamte Projektlaufzeit und bewusst unabhängig von der Arbeitsbeziehung zum Experten. Genau das erleichtert es, heikle Themen früh und ohne Umweg anzusprechen; ein formaler Eskalationsprozess ist dafür nicht nötig.

    Bewährt hat sich ein kurzer Check-in nach den ersten zwei bis vier Wochen: Passt der Zuschnitt, sind die Erwartungen deckungsgleich, fehlen Zugänge oder Entscheidungen? Die meisten Reibungspunkte lassen sich in dieser Phase durch eine Nachschärfung des Auftrags lösen, bevor sie das Ergebnis beeinflussen. Sparen Sie Eskalationen nicht bis zum nächsten Reporting-Termin auf – ein kurzer Anruf genügt. Wie Unternehmen die Zusammenarbeit erleben, zeigt die Seite Kunden.

  • Können wir einen Experten nach dem Projekt fest anstellen?

    Ja, das ist möglich und wird von consultingheads begleitet, wenn beide Seiten es wollen. Nach einem gemeinsamen Projekt kennen Sie Arbeitsweise, Ergebnisqualität und kulturelle Passung aus der Praxis – eine deutlich belastbarere Grundlage als jeder Auswahlprozess.

    consultingheads klärt mit Ihnen und dem Experten die vertraglichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Übergangs. Sprechen Sie das Thema früh und offen an statt kurz vor Projektende: Viele Experten haben sich bewusst für die Selbstständigkeit entschieden und wägen einen Wechsel sorgfältig ab. Häufig entsteht daraus auch ein längerfristiges Modell: eine feste Rolle plus punktuelle Unterstützung aus dem Expertennetzwerk.

Ergebnisse & Erfolgsmessung

Deliverables, KPIs, Reporting, Wissenstransfer und Übergabe – woran Sie erkennen, ob ein Einsatz wirkt, und was am Ende im Unternehmen bleibt.

  • Welche Ergebnisse und Deliverables können wir von einem Mandat erwarten?

    Das hängt vom Auftrag ab – und genau deshalb sollte er vor dem Start schriftlich stehen. Typische Deliverables sind Analysen und Entscheidungsvorlagen, ein umsetzungsfähiges Konzept, ein aufgesetztes und übergabefähiges Programm, ein stabilisierter Bereich oder eine implementierte Lösung.

    Bei Independent Consultants steht meist eine Entscheidungs- oder Umsetzungsgrundlage im Mittelpunkt, bei Interim Managern die operative Ergebnisverantwortung im laufenden Betrieb. Formulieren Sie das erwartete Ergebnis als Zustand, nicht als Tätigkeit – das macht den Erfolg später überprüfbar. Halten Sie Deliverables, Termine und Abnahmekriterien im Auftrag fest, bevor der Einsatz beginnt – das erspart Diskussionen am Projektende.

  • Wie legen wir messbare Ziele und KPIs für einen Einsatz fest?

    Am besten im Briefing und vor Vertragsschluss: zwei bis vier Kennzahlen, die das Vorhaben tatsächlich abbilden, plus ein klar beschriebenes Zielbild zum Projektende. Gute KPIs sind vom Experten beeinflussbar, im Projektzeitraum messbar und ohne Zusatzaufwand erhebbar.

    Bewährt hat sich eine Mischung aus Ergebnis- und Fortschrittsgrößen – etwa eine erreichte Einsparung oder Durchlaufzeit einerseits, erreichte Meilensteine andererseits. Ergänzend gehören qualitative Kriterien dazu: Akzeptanz im Team, Entscheidungsfähigkeit, Übergabefähigkeit. Der Talent Manager unterstützt dabei, den Auftrag so zu schneiden, dass er überprüfbar bleibt. Bei Independent Consultants sind die Ziele oft inhaltlich geprägt, bei Interim-Mandaten stärker operativ und an Kennzahlen des Bereichs orientiert.

  • Woran erkennen wir in den ersten Wochen, ob der Einsatz funktioniert?

    An drei Signalen: Der Experte hat die Ausgangslage eigenständig durchdrungen und stellt die richtigen Fragen, er liefert früh ein greifbares Zwischenergebnis, und die Zusammenarbeit mit dem Team läuft ohne ständige Steuerung durch Sie.

    Konkret hilft ein vereinbartes Zwischenergebnis nach zwei bis vier Wochen – eine Bestandsaufnahme, ein Vorgehensplan, eine erste Entscheidungsvorlage. Fehlt es, ist das früh genug, um gegenzusteuern. Nutzen Sie an dieser Stelle auch den Check-in mit dem Account-Management: In Woche drei nachzujustieren ist deutlich einfacher als in Monat drei. Bei Interim Managern zeigt sich die Wirkung meist noch früher, weil sie unmittelbar Verantwortung übernehmen. Bei Independent Consultants steht zu diesem Zeitpunkt meist eine erste inhaltliche Einordnung im Vordergrund.

  • Wie wird während des Projekts berichtet?

    Reporting-Format und -Rhythmus werden zu Projektbeginn vereinbart und richten sich nach Umfang und Kritikalität. Üblich sind ein kurzer wöchentlicher Statusaustausch mit dem internen Auftraggeber und ein verdichtetes Update für Lenkungskreis oder Geschäftsführung in größeren Abständen.

    Wichtiger als die Frequenz ist die Struktur: Fortschritt gegen Plan, offene Entscheidungen, Risiken und der nächste Meilenstein. Erfahrene Experten bringen dafür eigene Formate mit – Sie müssen nichts neu erfinden. Parallel bleibt das Account-Management von consultingheads Ansprechpartner für die Zusammenarbeit selbst. Vereinbaren Sie Format und Empfängerkreis am besten im Kick-off. Bei einem Expert Team kommt ein gemeinsames Statusformat über alle Arbeitsstränge hinzu.

  • Wie stellen wir sicher, dass Wissen im Unternehmen bleibt?

    Indem Wissenstransfer Teil des Auftrags ist und nicht erst am Ende auftaucht. Legen Sie von Beginn an fest, wer intern eingebunden wird, welche Dokumentation entsteht und in welcher Form sie übergeben wird – etwa Prozessbeschreibungen, Entscheidungslogiken, Templates und Systemkonfigurationen.

    Am wirksamsten ist gemeinsames Arbeiten: Ein interner Counterpart, der von Anfang an mitarbeitet, nimmt mehr mit als jede Abschlussdokumentation. Bei Interim-Mandaten gehört zusätzlich die Einarbeitung der Nachfolge zum Auftrag, wenn die Position dauerhaft besetzt werden soll. Planen Sie den Transfer als eigenen Arbeitsstrang mit Zeitbudget ein – sonst fällt er unter Termindruck als Erstes weg.

  • Wie läuft die Übergabe zum Projektende ab?

    Geplant statt spontan: Ein Übergabetermin sollte bereits bei Projektstart eingeplant und einige Wochen vor Ende konkret vorbereitet werden. Dazu gehören die vereinbarten Deliverables, die Dokumentation, offene Punkte mit klarer Zuordnung und ein Abgleich gegen die zu Beginn definierten Ziele.

    Bewährt hat sich ein kurzer Abschluss-Review mit dem internen Auftraggeber und dem Account-Management von consultingheads – auch als Grundlage für Folgethemen. Zeigt sich dabei weiterer Bedarf, lässt sich das Mandat fortführen oder gezielt mit einem anderen Profil aus dem Expertennetzwerk besetzen. Halten Sie außerdem fest, wer nach der Übergabe für offene Punkte zuständig ist.

consultingheads für Private Equity

Antworten für Investment- und Portfolio-Teams, die im Deal-Fenster und in der Haltephase kurzfristig senior besetzen müssen.

  • Wir sind mitten in einem Bieterprozess – wie schnell haben wir einen Due-Diligence-Experten an Bord?

    In der Regel erhalten Sie innerhalb von 24–36 Stunden handverlesene Profile; über den Start entscheidet danach Ihr Kennenlerngespräch. Exklusivitätsfenster und Bieterfristen lassen keine Ausschreibungsrunde zu, deshalb arbeitet Ihr Talent Manager mit einem Briefing von 20–30 Minuten und greift direkt auf vorgeprüfte Profile aus über 22.000 Experten zu. Für Commercial, Financial oder Technical Due Diligence besetzen wir nach situativem Fit – also nach Erfahrung mit vergleichbaren Transaktionen, Assetklassen und Datenraum-Situationen. Passende Profile finden Sie unter M&A-Due-Diligence-Experten; den Überblick für Investoren gibt consultingheads für Private Equity.

  • Haben Ihre Experten echte Erfahrung mit Post-Merger-Integration im Portfoliounternehmen – nicht nur mit Konzepten?

    Ja. Wir besetzen PMI-Rollen mit Beratern, die Integrationen operativ verantwortet haben – vom 100-Tage-Plan über die Harmonisierung von Prozessen und Systemen bis zur Zusammenführung von Teams. Ein Großteil unserer Experten hat Stationen bei führenden Strategieberatungen und anschließend Linien- oder Programmverantwortung übernommen; im Schnitt bringen sie mehr als 11 Jahre Projekterfahrung mit. Für Add-on-Akquisitionen setzen wir dieselben Profile ein, weil Synergiebewertung und Integration ineinandergreifen. Einstieg über Post-Merger-Integration Consultants oder unsere PMI-Expertise.

  • Wie schützen Sie die Vertraulichkeit, wenn ein externer Experte Zugriff auf Target-Unterlagen erhält?

    Jeder Experte unterzeichnet vor Projektbeginn ein NDA; die Zusammenarbeit ist DSGVO-konform aufgesetzt, und projektspezifische Zusatzvereinbarungen Ihres Hauses lassen sich ergänzen. Weil in Transaktionen schon die Existenz eines Prozesses sensibel ist, briefen wir Kandidaten stufenweise: zuerst anonymisierter Kontext, konkrete Target-Informationen erst nach Vertragsschluss. Mögliche Interessenkonflikte – etwa ein paralleles Mandat im selben Marktsegment – klären wir vor der Vorstellung. Unser Netzwerk ist geschlossen und kuratiert, Anfragen werden nicht öffentlich ausgeschrieben wie auf offenen Plattformen. Mehr unter Private Equity und Independent Consultants.

  • Ein Portfoliounternehmen läuft aus dem Ruder – bekommen wir kurzfristig jemanden mit Linienverantwortung?

    Ja, dafür ist das Modell Interim Management gedacht: Der Experte übernimmt eine definierte Führungsrolle im Portfoliounternehmen, führt Teams und verantwortet Ergebnisse – nicht nur Empfehlungen. Typische Konstellationen sind ein Turnaround, die Stabilisierung nach einem Managementwechsel oder ein Werk, das seine Zahlen nicht hält. Wir besetzen nach situativem Fit, also mit Managern, die eine vergleichbare Sanierungs- oder Krisensituation bereits durchlaufen haben, und stimmen die Berichtslinie zu Ihrem Beteiligungsmanagement vorab ab. Mehr unter Interim Manager und Restrukturierung & operative Effizienz.

  • Können Sie uns über den gesamten Deal Cycle begleiten – von Sourcing bis Exit?

    Ja, wir besetzen alle Phasen, aber bewusst mit unterschiedlichen Profilen: Markt- und Target-Screening im Sourcing, Fachspezialisten in der Due Diligence, Umsetzer in der Post-Acquisition-Phase und M&A-erfahrene Berater in der Exit-Vorbereitung. Für abgegrenzte Fragestellungen genügt oft ein einzelner Experte; laufen mehrere Workstreams parallel, stellen wir ein Expert Team zusammen. Weil jede Phase neu gebrieft wird, entsteht keine durchlaufende Retainer-Struktur – abgerechnet wird der vereinbarte Tages- oder Stundensatz für tatsächlich abgenommene Leistung. Überblick unter Private Equity und Expert Teams.

  • Wie unterstützen Sie Value-Creation-Programme in der Haltephase?

    In der Haltephase zählen messbare Ergebnisse gegen den Investment Case. Wir setzen deshalb Experten ein, die Maßnahmen operationalisieren und ein belastbares KPI-Monitoring aufbauen, statt Potenziale nur zu quantifizieren. Typische Hebel sind Einkauf und Supply Chain, Preis- und Margenmanagement, Working Capital sowie Digitalisierung und Automatisierung im Portfoliounternehmen. Den Einsatz stimmen wir mit Ihrem Operating Partner ab, damit externe Kapazität die interne Steuerung ergänzt und keine zweite Berichtslinie entsteht. Passende Einstiege: Operations & Process Improvement und Finanzen & Controlling.

consultingheads für Unternehmensberatungen

Antworten für Partner und Projektleiter, die Kundenmandate besetzen müssen, ohne dauerhaft eigene Kapazität aufzubauen.

consultingheads für den Mittelstand

Antworten für Inhaber und Geschäftsführer, die ohne eigenen Beratungsstab Projekte, Vakanzen und Nachfolge stemmen.

  • Wir haben keinen internen Beratungsstab – wie fangen wir mit consultingheads an?

    Sie starten mit einem Briefinggespräch von 20–30 Minuten, alles Weitere übernimmt Ihr Talent Manager. Für mittelständische Unternehmen ist genau das der Unterschied zur klassischen Ausschreibung: Sie müssen weder ein Lastenheft schreiben noch Anbieter vergleichen, sondern beschreiben Ihre Situation – etwa eine anstehende ERP-Einführung oder eine unbesetzte Schlüsselstelle. Wir übersetzen das in ein Anforderungsprofil, treffen die Vorauswahl und liefern in der Regel innerhalb von 24–36 Stunden handverlesene Profile. Danach entscheiden Sie im persönlichen Gespräch. Mehr unter consultingheads für den Mittelstand und Für Unternehmen.

  • Ein Beratungsbudget wie ein Konzern haben wir nicht – wie bleibt der Einsatz für uns kalkulierbar?

    Sie zahlen einen vereinbarten Tages- oder Stundensatz für tatsächlich abgenommene Leistung – keine Projektpauschale, keine versteckten Aufschläge. Gegenüber klassischen Beratungen liegt der Kostenvorteil typischerweise bei 30–60 %, weil Sie eine erfahrene Person direkt einsetzen, statt eine Projektpyramide mitzufinanzieren. Für den Mittelstand heißt das vor allem: Sie können klein anfangen, etwa mit wenigen Tagen Analyse, und erst danach über den vollen Umfang entscheiden. Der Satz hängt von Rolle, Seniorität und Projektdauer ab; die gepflegten Spannen stehen auf den Rollenseiten unter Experten nach Bereich. Siehe auch Mittelstand.

  • Unsere kaufmännische Leitung fällt aus und die Nachbesetzung dauert – wie überbrücken wir die Zeit?

    Für Vakanzen in Schlüsselfunktionen setzen wir Interim Manager ein, die Linienverantwortung übernehmen und das Tagesgeschäft führen, statt nur zu beraten. Im Mittelstand hängt an einer solchen Stelle meist mehr als eine Rolle: Jahresabschluss, Bankgespräche, Liquiditätssteuerung und Teamführung laufen über dieselbe Person. Wir besetzen deshalb nach situativem Fit und achten darauf, dass jemand die Breite einer mittelständischen Funktion abdeckt und nicht nur einen Konzernausschnitt. Auf Wunsch begleitet der Interim Manager anschließend die Einarbeitung Ihrer festen Besetzung. Mehr unter Interim Manager und Kaufmännischer Leiter.

  • Wir starten unser erstes größeres Digitalisierungsprojekt – wen brauchen wir dafür?

    In der Regel jemanden, der Strategie und Umsetzung zugleich abdeckt, weil im Mittelstand selten ein Projektbüro dahintersteht. Typisch ist ein erfahrener Digitalisierungsberater, der zunächst Prozesse und Systemlandschaft aufnimmt, daraus eine pragmatische Roadmap ableitet und anschließend die Einführung – etwa eines ERP- oder CRM-Systems – operativ begleitet. Entscheidend ist Erfahrung mit vergleichbaren Unternehmensgrößen: Konzernmethodik überfordert gewachsene Strukturen und bindet Kapazität, die Sie im Tagesgeschäft brauchen. Einstiege: Digitalisierungsberater und Beratung digitale Transformation.

  • Wir wollen Umsetzung, kein Konzeptpapier. Wie stellen Sie das sicher?

    Wir briefen von Anfang an auf Ergebnisse statt auf Dokumente: Was soll nach dem Einsatz messbar anders sein – Durchlaufzeit, Bestandshöhe, Liefertreue, Abschlussqualität? Danach wählen wir Profile mit Hands-on-Historie aus, also Menschen, die in vergleichbaren Unternehmen selbst umgesetzt und geführt haben, nicht nur analysiert. Im Mittelstand ist das entscheidend, weil kein Stab bereitsteht, um eine Empfehlung anschließend zu operationalisieren. Passt die Arbeitsweise nicht, vermittelt das Account-Management zügig ein Alternativprofil; Freelance-Verträge haben in der Regel kurze Kündigungsfristen. Siehe Mittelstand und operative Effizienz.

  • Wir sind ein Familienunternehmen im Generationswechsel – passt ein externer Berater überhaupt in unsere Kultur?

    Der kulturelle Fit ist bei uns eine eigene Auswahldimension, gleichrangig zum fachlichen. Gerade im Familienunternehmen entscheidet er über den Erfolg: Externe treffen auf gewachsene Loyalitäten, kurze Wege und Entscheidungen, die zwischen Inhaberfamilie und Führungskreis austariert werden. Wir schlagen deshalb Profile vor, die Übergaben bereits begleitet haben – von der Klärung der Übergabeszenarien über die Stabilisierung durch eine Interim-Geschäftsführung bis zum Coaching der nächsten Generation. Sie lernen die Kandidaten vor dem Einsatz persönlich kennen und entscheiden selbst. Mehr unter Mittelstand und Interim Managing Director.

consultingheads für Corporates

Antworten für Konzernfunktionen, die externe Expertise regelkonform in Einkaufs-, Governance- und Programmstrukturen einbinden.

  • Wie fügt sich consultingheads in unsere Einkaufs- und Lieferantenprozesse ein?

    consultingheads tritt als Vertragspartner Ihres Unternehmens auf, nicht als Vermittler einzelner Selbstständiger. Sie haben also einen Lieferanten, eine Rechnungsstelle und einen Ansprechpartner, auch wenn mehrere Experten in verschiedenen Bereichen arbeiten. Üblich ist die Aufnahme in Ihre Lieferantensysteme und die Zusammenarbeit auf Basis eines Rahmenvertrags, unter dem einzelne Einsätze als Werk- oder Dienstvertrag beauftragt werden. Gibt Ihr Einkauf Arbeitnehmerüberlassung vor, arbeiten wir mit zugelassenen ANÜ-Partnern. Abgerechnet wird ausschließlich abgenommene Leistung. Mehr unter consultingheads für Corporates und Für Unternehmen.

  • Wie erfüllen wir mit externen Experten unsere Compliance-Anforderungen?

    Zur Prüfung von Freelancer-Verhältnissen auf Scheinselbstständigkeit nutzen wir das FLAC-Tool der Kanzlei Taylor Wessing: automatisierte Prüfung, Dokumentation und Vorbereitung auf Prüfungen der Deutschen Rentenversicherung. Für Konzerne ist vor allem die Nachweisführung relevant – Ihre Compliance- und Rechtsabteilung erhält eine dokumentierte Grundlage, die sie bewerten kann. Ergänzend unterzeichnet jeder Experte vor Projektbeginn ein NDA, und die Zusammenarbeit ist DSGVO-konform aufgesetzt. Das ist eine Einordnung und ersetzt die individuelle rechtliche Prüfung Ihres Hauses nicht. Mehr unter Scheinselbstständigkeit.

  • Wir haben eine interne Beratungseinheit – wo ergänzt consultingheads sinnvoll?

    Dort, wo Ihre Inhouse-Beratung ausgelastet ist oder ein Thema nicht dauerhaft vorhalten kann. Interne Einheiten sind stark in Methodik, Konzernkenntnis und Stakeholder-Navigation; extern zugekauft wird typischerweise Spezialwissen für eine begrenzte Phase – etwa SAP-Architektur, Cybersecurity, ESG-Berichtspflichten oder konkrete KI-Anwendungsfälle. Bewährt hat sich eine klare Arbeitsteilung: Ihre Einheit steuert das Programm, externe Experten liefern abgegrenzte Workstreams und übergeben dokumentiert zurück. Laufen mehrere Pakete parallel, stellen wir ein Expert Team zusammen. Überblick: Corporates und Expertise-Bereiche.

  • Können Sie ein großes Transformationsprogramm über mehrere Konzerngesellschaften hinweg besetzen?

    Ja – für mehrere parallele Workstreams stellen wir ein Expert Team zusammen, statt Einzelprofile nacheinander zu liefern. In Konzernprogrammen ist selten die Fachkompetenz der Engpass, sondern die Abstimmung über Landesgesellschaften, Werke und unterschiedliche Systemstände hinweg. Wir besetzen deshalb bevorzugt mit Profilen, die Rollouts in Matrixorganisationen verantwortet haben, und ergänzen bei Bedarf eine Programmleitung, die gegenüber Ihrem Lenkungsausschuss berichtet. Nachbesetzungen im laufenden Programm lassen sich in der Regel über den bestehenden Rahmen abbilden; den Weg stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

  • Wie besetzen wir kurzfristig eine Schlüsselposition in einer unserer Konzerngesellschaften?

    Über Interim Management: Der Experte übernimmt die Linienrolle – etwa CFO, COO oder Werksleitung – inklusive Führungs- und Ergebnisverantwortung, bis die feste Besetzung steht. In Konzernstrukturen entscheidet dabei die Governance: Wir klären vorab, an wen der Interim Manager berichtet, welche Freigabegrenzen und Vollmachten gelten und wie die Übergabe an den Nachfolger organisiert wird. Profile erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24–36 Stunden, sodass die Vakanz nicht über ein ganzes Quartal offen bleibt. Mehr unter Interim Manager und Interim CFO.

  • Wie transparent ist die Abrechnung, wenn mehrere Bereiche und Kostenstellen beteiligt sind?

    Abgerechnet wird ausschließlich die tatsächlich abgenommene Leistung auf Basis des vereinbarten Tages- oder Stundensatzes – ohne Projektpauschalen und ohne versteckte Aufschläge. Für Konzerne ist die Zuordnung entscheidend: Einsätze lassen sich je Bestellung, Bereich oder Kostenstelle getrennt führen, sodass Ihr Controlling die Kosten dort sieht, wo sie entstehen, und Bestellobligos sauber abgebildet bleiben. Das Modell ist transparent aufgebaut – consultingheads verrechnet einen Satz an Sie, der Berater erhält seinen vereinbarten Tagessatz über consultingheads. Details unter Corporates und Für Unternehmen.

consultingheads für Scale-Ups

Antworten für Gründer und Führungsteams, die zwischen Finanzierungsrunden Strukturen aufbauen und Schlüsselrollen überbrücken.

  • Wir bereiten die nächste Finanzierungsrunde vor – wer unterstützt uns dabei?

    Für Finanzierungsrunden setzen wir Berater ein, die Equity Story, Finanzmodell und Datenraum aus Investorensicht aufbauen und den Prozess bis zum Signing begleiten. Bei Scale-Ups ist selten die Story das Problem, sondern die Belastbarkeit dahinter: konsistente KPI-Definitionen, saubere Kohorten- und Unit-Economics, eine Planung, die einer Due Diligence standhält. Wir besetzen deshalb bevorzugt mit Profilen, die Runden auf beiden Seiten des Tisches erlebt haben. Nach dem Closing lässt sich derselbe Einsatz in ein Reporting-Setup für Ihre Investoren verlängern. Mehr unter consultingheads für Scale-Ups und Finance, M&A & Controlling.

  • Wir brauchen eine erfahrene Finanzführung, können aber noch niemanden fest einstellen – geht das interimistisch?

    Ja, und für Scale-Ups ist das häufig der sinnvollere Weg: Ein Interim CFO oder COO baut Strukturen auf, während Sie die feste Besetzung in Ruhe suchen – ohne eine Senior-Festanstellung zu tragen, bevor die Rolle wirklich ausgelastet ist. Einsätze sind auch in Teilzeit möglich, etwa an zwei bis drei Tagen pro Woche, sodass Sie Seniorität einkaufen, ohne ein volles Gehalt zu binden. Läuft die Zusammenarbeit gut, ist eine spätere Übernahme in Festanstellung möglich und wird von uns begleitet. Mehr unter Interim Manager und Interim CFO.

  • Unsere Prozesse halten mit dem Wachstum nicht Schritt – wer baut belastbare Strukturen auf?

    Dafür eignen sich Berater mit Skalierungserfahrung, die zwischen zwei Fehlern navigieren: zu wenig Struktur, sodass Qualität und Liefertreue leiden, und zu viel Struktur, die das Tempo eines wachsenden Teams erstickt. Konkret geht es meist um Rollen und Verantwortlichkeiten, Forecast- und Planungsroutinen, ein Tool-Setup, das den nächsten Wachstumsschritt trägt, sowie um Onboarding, das mit Ihrer Einstellungsgeschwindigkeit mithält. Wir besetzen nach situativem Fit – also mit Menschen, die eine vergleichbare Wachstumsphase bereits durchlaufen haben. Einstiege: Scale-up Consultant und consultingheads für Scale-Ups.

  • Unser Budget ist begrenzt und der Runway zählt – wie halten wir den Einsatz schlank?

    Sie zahlen nur die tatsächlich abgenommene Leistung auf Basis eines vereinbarten Tages- oder Stundensatzes – keine Projektpauschalen, keine Mindestabnahme über Monate. Für Scale-Ups heißt das praktisch: Einsätze lassen sich auf wenige Tage pro Woche zuschneiden, in Phasen takten oder auf einen klar abgegrenzten Ergebnisbeitrag begrenzen, statt ein Vollzeitmandat zu binden. So bleibt der Cash-Abfluss planbar und an Ihren Meilensteinen ausgerichtet. Der Satz hängt von Rolle, Seniorität und Projektdauer ab; die gepflegten Spannen finden Sie unter Experten nach Bereich. Siehe auch Freelance Experts.

  • Was passiert, wenn sich unsere Prioritäten mitten im Einsatz verschieben?

    Das ist eingeplant: Freelance-Verträge haben in der Regel kurze Kündigungsfristen, und der Zuschnitt eines Einsatzes lässt sich anpassen, ohne alles neu aufzusetzen. In Scale-Ups verschiebt sich die Prioritätenliste schneller als jeder Projektplan – eine Runde zieht sich, ein Markteintritt wird vorgezogen, ein Produktthema wird plötzlich kritisch. Braucht die neue Situation ein anderes Profil, liefert Ihr Talent Manager zügig eine Alternative, in der Regel wieder innerhalb von 24–36 Stunden. Projektlaufzeiten reichen dabei von wenigen Wochen bis über ein Jahr. Mehr unter Scale-Ups und Freelance Experts.

  • Kann ein Experte, der gut zu uns passt, später fest bei uns einsteigen?

    Ja, eine Übernahme in Festanstellung nach Projektende ist möglich und wird von uns begleitet. Für Scale-Ups ist das oft der pragmatischste Weg zur Seniorbesetzung: Sie arbeiten mehrere Monate zusammen, bevor Sie entscheiden – beide Seiten kennen Anforderungen, Team und Arbeitsweise, statt sich auf einen Interviewprozess zu verlassen. Voraussetzung ist, dass die Rolle inzwischen tatsächlich ausgelastet ist; bis dahin trägt der Interim-Einsatz. Sprechen Sie den Wunsch früh mit Ihrem Talent Manager an, damit wir Profile vorschlagen, für die eine Festanstellung überhaupt infrage kommt.

Aufnahme ins consultingheads-Netzwerk

Wie du Teil eines kuratierten Netzwerks aus über 22.000 geprüften Expertinnen und Experten wirst – von der Registrierung bis zum gepflegten Profil.

  • Wer passt ins consultingheads-Netzwerk?

    Ins Netzwerk passt du, wenn du Beratungs- oder Führungserfahrung auf Projektniveau mitbringst und eigenverantwortlich lieferst. Für Consultants setzen wir mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in einer Top-Unternehmensberatung voraus. Für Interim Experts mehr als zehn Jahre Berufserfahrung, ausgewiesene Expertise in deiner Branche oder deinem Spezialgebiet und echte Führungsstärke.

    Über 22.000 geprüfte Expertinnen und Experten sind bereits Teil des Netzwerks, im Schnitt mit mehr als elf Jahren Projekterfahrung; ein Großteil hat Stationen bei führenden Strategieberatungen hinter sich. Entscheidend ist am Ende weniger der Lebenslauf als die Frage, ob du eine vergleichbare Projektsituation schon einmal gelöst hast. Details findest du unter Für Consultants.

  • Was bedeutet die Anforderung „Erfahrung in einer Unternehmensberatung“?

    Gemeint ist eine Station in einer namhaften, renommierten Unternehmensberatung – nicht beratende Tätigkeit im weiteren Sinne.

    Die Anforderung ist also nicht erfüllt, wenn du dich als Berater bezeichnest, intern beratend gearbeitet oder Beratungsprojekte auf Kundenseite begleitet hast. Entscheidend ist, dass du in einer Unternehmensberatung gearbeitet und dort das entsprechende Know-how aufgebaut hast: Analysemethodik, Vorgehensmodelle, Arbeiten unter Zeitdruck, Auftreten beim Kunden. Ist diese Anforderung in einer Ausschreibung genannt, ist sie immer zwingend – wir legen sie nicht weiter aus, weil der Kunde sie setzt. Bringst du sie nicht mit, sind Anfragen in anderen Expertise-Bereichen trotzdem realistisch.

  • Welche Profile und Fachbereiche werden gesucht?

    Gesucht sind Profile für vier Einsatzformen: Independent Consultants für strategische Weichenstellungen, Freelance Experts mit tiefer fachlicher Spezialisierung, Interim Manager mit Linienverantwortung und Expert Teams für komplexe Vorhaben.

    Fachlich reicht das Spektrum von Strategie, Transformation und Digitalisierung über Finance, M&A und Controlling bis zu Supply Chain, SAP, Cloud, Data und AI, Cybersecurity, HR und ESG. Bediente Branchen sind unter anderem Industrie und Automobil, Financial Services und Private Equity, Gesundheitswesen und Pharma, Technologie, Handel, Energie sowie Transport und Logistik. Welche Bereiche aktuell abgedeckt sind, siehst du in der Übersicht der Fachbereiche.

  • Wie läuft die Registrierung ab?

    Die Registrierung startest du über Für Consultants und sie besteht aus drei Schritten. Zuerst trägst du deine Daten ein, lädst dein Profil hoch und hinterlegst deine Projekt-Präferenzen: wann, wo und in welchem Umfang du arbeiten möchtest.

    Danach erhältst du Projektanfragen, die zu deinem Profil passen, und entscheidest selbst, ob eine Anfrage für dich interessant ist. Passen die Rahmenbedingungen, bringen wir dich mit dem Kunden ins Gespräch. Erst wenn du nach diesem Austausch zusagst, kommt die Projektbeauftragung über consultingheads zustande. Je präziser deine Angaben, desto passgenauer sind die Anfragen, die dich erreichen. Ordne dein Profil dabei den passenden Fachbereichen zu – das erhöht die Trefferquote der Anfragen.

  • Wie werde ich geprüft, bevor ich Anfragen erhalte?

    Dein Profil wird geprüft und anschließend für das Netzwerk freigeschaltet – ein Auswahlgespräch als Voraussetzung für die Aufnahme gibt es nicht.

    consultingheads ist ein kuratiertes, geschlossenes Netzwerk und kein offener Marktplatz: Jedes Profil sieht ein Mensch an. Bewertet werden Fachkompetenz, Projekterfahrung und Soft Skills, dazu kommen die persönliche Einschätzung der Talent Manager und laufende Rückmeldungen aus Kundenprojekten. Ein individuelles Qualifizierungsgespräch führen wir erst bei einer konkreten Projektanfrage. Darin geht es um den fachlichen und persönlichen Fit zu genau dieser Anfrage: Ausgangslage, deine Entscheidungen, messbares Ergebnis – und umgekehrt darum, ob Rolle, Branche und Arbeitsmodell für dich passen.

  • Welche Unterlagen sind sinnvoll und wie halte ich mein Profil aktuell?

    Sinnvoll ist ein aussagekräftiges Profil oder CV mit Projekthistorie: Rolle, Branche, Unternehmensgröße, Projektziel und Ergebnis. Nützlich sind außerdem Angaben zu Sprachen, Zertifizierungen, Reisebereitschaft sowie deine Vorstellungen zu Satz und Auslastung.

    • Projektreferenzen mit konkretem Ergebnis statt reiner Aufgabenlisten
    • Bevorzugte Einsatzorte oder Remote-Anteil
    • Themen, die du gezielt ausbauen möchtest

    Halte deine Verfügbarkeit im Portal stets aktuell – sie ist die Grundlage dafür, dass dich passende Anfragen überhaupt erreichen. Dasselbe gilt für Schwerpunkt und Satz: Was nicht im Profil steht, kann im Matching nicht berücksichtigt werden. Änderungen pflegst du jederzeit selbst ein oder gibst sie deinem Ansprechpartner über Für Consultants. Ob du als Freelance Expert oder in einer Führungsrolle antrittst, sollte aus dem Profil klar hervorgehen.

  • Bekomme ich Feedback zu meinem CV und meinem Profil?

    Ja. Du kannst dich jederzeit an das consultingheads-Team wenden und Feedback zu deinem Profil beziehungsweise CV bekommen.

    Das ist kein Bewertungstermin, sondern eine praktische Rückmeldung: Wo bleibt deine Projekthistorie zu vage, welche Ergebnisse gehören nach vorn, welche Schwerpunkte gehen im Text unter, wie liest sich dein Profil aus Kundensicht. Weil dein Profil die Grundlage für jede Anfrage ist, zahlt sich dieser Blick von außen meist schnell aus – gerade dann, wenn du dich neu ausrichten oder ein zusätzliches Feld erschließen möchtest. Melde dich einfach bei deinem Ansprechpartner; den Kontaktweg findest du unter Für Consultants.

  • Was kostet mich die Aufnahme ins Netzwerk?

    Das Vergütungsmodell ist auf der Kundenseite angesiedelt: consultingheads verrechnet dem Kunden einen Stunden- oder Tagessatz und finanziert daraus Auswahl, Vertragsabwicklung und Compliance-Prüfung.

    Für dich heißt das: Du erhältst den mit dir vereinbarten Satz – ohne versteckte Aufschläge oder nachträgliche Abzüge. Deinen Satz legst du dabei selbst fest. Wie das im Detail funktioniert, steht auf Für Consultants und in unseren Antworten zu Honorar und Abrechnung.

Projektanfragen und Vermittlung

Wie Projektanfragen entstehen, wie passgenau sie sind und was zwischen Match, Projektstart und Projektende passiert.

  • Wie kommen Projektanfragen zu mir?

    Projektanfragen entstehen aus konkreten Kundenbedarfen, nicht aus einer Stellenbörse. Ein Talent Manager nimmt beim Unternehmen ein Briefing auf – Aufgabe, Rollenzuschnitt, Situation, Zeitrahmen – und gleicht es mit den Profilen im Netzwerk ab. Passt dein Profil, melden wir uns direkt bei dir, bevor dein Profil beim Kunden landet.

    Weil consultingheads dem Kunden handverlesene Profile innerhalb von 24 bis 36 Stunden liefert, sind aktuelle Angaben zu Verfügbarkeit und Schwerpunkt entscheidend. Du entscheidest anschließend selbst, ob wir dein Profil für die Anfrage einreichen. Mehr zum Ablauf unter Für Consultants. Halte deine Schwerpunkte entlang der Expertise-Bereiche aktuell, damit Anfragen dich treffsicher erreichen.

  • Wie passgenau sind die Anfragen, die ich bekomme?

    Wir matchen entlang von drei Dimensionen, damit Anfragen nicht nur formal passen: fachlicher Fit, kultureller und persönlicher Fit sowie situativer Fit – also die Frage, ob du eine vergleichbare Projektsituation bereits gelöst hast. Dazu kommen deine eigenen Vorgaben zu Ort, Umfang, Reisebereitschaft und Satz.

    Das Ziel ist ausdrücklich nicht, dir möglichst viele Anfragen zu schicken. Top-Expertinnen und -Experten sind ausgelastet; jede unpassende Anfrage kostet dich Zeit. Wenn Anfragen wiederholt danebenliegen, ist das ein Signal für uns – gib deinem Ansprechpartner Rückmeldung, damit wir dein Profil schärfen und dich den richtigen Fachbereichen zuordnen.

  • Muss ich alle Skills mitbringen, die in einer Ausschreibung genannt sind?

    Ja. Skills, die in einer Ausschreibung genannt sind, müssen nachweislich vorhanden sein – eine Auslegung als „nice to have“ gibt es nicht.

    Der Grund ist einfach: Die Anforderungen kommen aus dem Kundenbriefing, und wir reichen keine Profile ein, die auf dem Papier passen und im Kundengespräch auseinanderfallen. Nachweislich heißt konkret – Projekte, in denen du den Skill eingesetzt hast, mit Rolle, Kontext und Ergebnis, bei Tools und Zertifizierungen entsprechend belegt. Ein Thema, das du dir zutraust, aber noch nie im Projekt angewendet hast, gehört nicht in diese Liste. Fehlt dir ein Punkt, sag es offen; häufig passt eine andere Anfrage besser.

  • Muss ich exklusiv über consultingheads arbeiten?

    Nein. Du bleibst selbstständig und entscheidest, welche Mandate du annimmst und über welche Wege du sie akquirierst. Eine Verpflichtung, ausschließlich über consultingheads zu arbeiten, ist mit der Aufnahme ins Netzwerk nicht verbunden.

    Was wir brauchen, ist Transparenz im laufenden Prozess: Wenn wir dein Profil bei einem Kunden einreichen, sollte klar sein, ob du dort bereits über einen anderen Weg vorgestellt wurdest. Das vermeidet Doppelvorstellungen, die dir und dem Kunden schaden. Parallele Auftraggeber sind ausdrücklich möglich – siehe dazu auch unsere Antworten unter Scheinselbstständigkeit.

  • Was passiert, wenn ich eine Anfrage ablehne?

    Nichts, was dir schadet. Du entscheidest bei jeder Anfrage neu, ob Thema, Rolle, Ort, Zeitraum und Konditionen für dich passen – eine Absage ist Teil des Modells und kein Ausschlusskriterium für künftige Anfragen.

    Hilfreich ist eine kurze Begründung: falscher Zeitpunkt, unpassender Rollenzuschnitt, zu hoher Reiseanteil oder Konditionen außerhalb deines Rahmens. Diese Rückmeldung fließt direkt in die nächsten Matches ein und erhöht die Trefferquote. Genauso legitim ist es, ein laufendes Projekt zuerst sauber zu Ende zu bringen – wir kümmern uns dann parallel um das nächste. Mehr dazu unter Für Consultants. Passt eine Anfrage nur teilweise, kann sie auch als Rolle in einem Expert Team wieder auf dich zukommen.

  • Wie schnell geht es vom Match bis zum Projektstart?

    Das Tempo bestimmt in erster Linie der Kunde. Der Prozess selbst ist auf Geschwindigkeit ausgelegt: Nach dem Briefing gehen handverlesene Profile innerhalb von 24 bis 36 Stunden an das Unternehmen, danach folgen Kennenlerngespräche und – wenn beide Seiten zusagen – die Beauftragung.

    Wie viel Vorlauf zwischen Zusage und erstem Projekttag liegt, hängt von der Situation ab: Bei Vakanzen, Krisen oder Restrukturierungen – den typischen Situationen für Interim Manager – kann es sehr schnell gehen, bei geplanten Transformationsvorhaben ist mehr Vorlauf üblich. Verbindlich wird der Starttermin erst mit der Beauftragung – plane deine Auslastung entsprechend nicht auf Verdacht um. Bei Vorhaben für Independent Consultants ist der Vorlauf meist länger, weil interne Entscheidungswege dazukommen.

  • Arbeite ich mit eigener Hardware oder stellt der Kunde die Systeme?

    Grundsätzlich wird auf der eigenen Hardware gearbeitet. Wird Systemzugriff benötigt oder handelt es sich um besonders kritische Projekte, stellt der Kunde Hardware, einen VPN-Zugang oder einen Terminal Server bereit.

    Welche Variante gilt, entscheidet der Kunde anhand seiner Sicherheitsanforderungen; geklärt wird das vor Projektstart, nicht am ersten Arbeitstag. Plane etwas Vorlauf ein, denn Geräteversand, Zugänge und Freigaben brauchen intern häufig Zeit. Eigene Arbeitsmittel sind zugleich ein Merkmal selbstständiger Tätigkeit – wie das einzuordnen ist, beschreibt die Seite Scheinselbstständigkeit.

  • Welche Kündigungsfristen gelten für mein Projekt?

    Kündigungsfristen sind projektabhängig und stehen im jeweiligen Projektvertrag – eine pauschale Frist für alle Einsätze gibt es nicht.

    Wie lang die Frist ausfällt, hängt von Kunde, Rolle und Vorhaben ab: Ein kurzfristiger Kapazitätseinsatz wird anders geregelt als ein Mandat mit Linienverantwortung über mehrere Monate. Prüfe die Klausel deshalb vor Unterschrift gemeinsam mit Leistungsgegenstand, Laufzeit und Verlängerungsoption – maßgeblich ist der Vertrag, nicht die Projektbeschreibung. Brauchst du eine Frist, die zu deiner Auslastungsplanung passt, sprich das vor der Beauftragung an. Die allgemeinen Vertragsgrundlagen stehen in den AGB. Eine individuelle rechtliche Prüfung ersetzt diese Einordnung nicht.

  • Was passiert nach Projektende?

    Nach Projektende bleibt dein Profil im Netzwerk aktiv, und wir suchen weiter nach passenden Einsätzen – idealerweise beginnt das schon, während dein aktuelles Projekt noch läuft. Projektlaufzeiten reichen von wenigen Wochen bis über ein Jahr; Verlängerungen und Anschlussprojekte beim selben Kunden kommen vor.

    Ein sauberer Abschluss zahlt sich aus: Rückmeldungen aus Kundenprojekten fließen in die Qualitätssicherung des Netzwerks ein und beeinflussen künftige Matches. Und wenn beide Seiten mehr wollen, ist auch eine Übernahme in Festanstellung nach Projektende möglich – wir begleiten diesen Schritt, statt ihn zu blockieren. Wie die Zusammenarbeit insgesamt aufgebaut ist, steht unter Für Consultants. Anschlussthemen entstehen häufig auch über Expert Teams, in denen mehrere Spezialisten zusammenarbeiten.

Honorar, Abrechnung und Zahlungen

Wie dein Tagessatz zustande kommt, wie abgerechnet wird und warum das Vergütungsmodell für dich nachvollziehbar bleibt.

  • Wer legt meinen Tagessatz fest?

    Deinen Tagessatz legst du selbst fest. consultingheads unterbreitet dir nur Angebote, die deinen finanziellen Erwartungen entsprechen – ein Aushandeln nach unten gegen deinen Willen gehört nicht zum Modell.

    Realistisch bleibt dabei: Was am Markt durchsetzbar ist, hängt von Rolle, Seniorität, Fachgebiet, Region und Projektdauer ab. Gerade bei Interim-Mandaten mit Linienverantwortung gelten andere Maßstäbe als bei einem klar abgegrenzten Fachthema. Orientierung zu marktüblichen Spannen findest du auf den jeweiligen Rollenseiten, etwa für Interim Manager oder Freelance Experts. Sag deinem Ansprechpartner offen, wo deine Untergrenze liegt.

  • Wie verdient consultingheads an meinem Einsatz?

    Transparent und ohne Umwege: consultingheads verrechnet dem Kunden einen eigenen Stunden- oder Tagessatz und zahlt dir den mit dir vereinbarten Satz aus. Es gibt keine versteckten Aufschläge auf deine Rechnung und keine nachträglichen Abzüge von deinem Satz.

    Für dich heißt das: Der Betrag, den du vereinbart hast, ist der Betrag, den du bekommst. Für den Kunden heißt es, dass er für Auswahl, Vertragsabwicklung und Compliance-Prüfung zahlt – nicht du. Diese Trennung ist bewusst so gebaut, damit Verhandlungen über deinen Satz nicht zulasten der Marge auf deiner Seite geführt werden. Mehr dazu unter Für Consultants.

  • Wie rechne ich mein Projekt ab?

    Abgerechnet wird ausschließlich auf Basis eines freigegebenen Leistungsnachweises – auf Stunden- oder Tagessatzbasis. Ohne Freigabe erfolgt keine Abrechnung.

    Praktisch heißt das: Du erfasst deine geleisteten Stunden beziehungsweise Tage, reichst den Leistungsnachweis ein und lässt ihn freigeben; erst danach wird zum vereinbarten Satz abgerechnet. Projektpauschalen oder Erfolgsabschläge gehören nicht zum Modell, versteckte Aufschläge ebenso wenig. Rhythmus, Format und Fristen stehen in deinem Vertrag zum jeweiligen Projekt – kläre sie vor dem ersten Projekttag mit deinem Ansprechpartner bei consultingheads, damit die erste Abrechnung nicht an Formalien hängen bleibt.

  • Wie funktioniert das Gutschriftverfahren mit zeit.io?

    Abgerechnet wird im Gutschriftverfahren: consultingheads erstellt die Gutschrift, du schreibst keine eigene Rechnung.

    Technisch läuft das über das Tool zeit.io. Dort erfasst du deine Zeiten und erzeugst den Leistungsnachweis. Ist der Nachweis freigegeben, erstellt consultingheads auf dieser Grundlage die Gutschrift zum vereinbarten Stunden- oder Tagessatz; du prüfst sie und musst selbst nichts fakturieren. Für dich bedeutet das weniger Formalaufwand und einen einheitlichen Weg für alle Einsätze über consultingheads. Wichtig bleibt, deine Zeiten in zeit.io zeitnah und vollständig zu pflegen, damit die Freigabe nicht am Monatsende hängen bleibt.

  • Wann bekomme ich mein Geld?

    Zahlungen erfolgen zu den in deinem Vertrag vereinbarten Konditionen. Das konkrete Zahlungsziel steht in deiner Vereinbarung zum jeweiligen Projekt und wird vor Projektstart geklärt, nicht danach.

    Wichtig für dein Risiko: Deine Beauftragung läuft über consultingheads, nicht über eine reine Plattformvermittlung, bei der du dem Endkunden hinterherlaufen musst. Wie mit Verzögerungen auf Kundenseite umgegangen wird, regelt dein Vertrag; sprich Unklarheiten dazu vor Unterschrift an. Mehr zum Modell unter Für Consultants.

  • Welches Zahlungsziel gilt für meine Abrechnung?

    Das Zahlungsziel beträgt 30 Tage.

    Es gilt gegenüber consultingheads: Vertragspartner und Zahlungspflichtiger ist consultingheads, nicht der Endkunde. Du musst also keinem Endkunden hinterherlaufen, wenn dort intern etwas länger dauert. Grundlage der Zahlung ist der freigegebene Leistungsnachweis – je zügiger du deine Zeiten erfasst und freigeben lässt, desto früher läuft die Frist an. Alle weiteren Konditionen zum jeweiligen Projekt stehen in deiner Vereinbarung und werden vor Projektstart geklärt, nicht danach.

  • Wie werden Reisekosten und Spesen behandelt?

    Für Reisekosten und Spesen gibt es zwei Modelle; welches greift, hängt vom Kunden ab und wird vor Projektstart geklärt.

    • Pauschaliert im Tages- oder Stundensatz – ein sogenannter All-in-Satz, der Reise- und Nebenkosten bereits enthält
    • Erstattung nach Aufwand gegen Belege, zusätzlich zu deinem Satz

    Kläre vor Vertragsunterschrift, welches der beiden Modelle für deinen Einsatz gilt: Bei einem All-in-Satz musst du den Reiseanteil in deiner Kalkulation berücksichtigen, bei der Erstattung nach Aufwand brauchst du saubere Belege. Projekte laufen im gesamten DACH-Raum sowie in Belgien und den Niederlanden, remote und vor Ort – etwa in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Wien oder Zürich. Halte deine Reisebereitschaft im Profil unter Für Consultants aktuell.

  • Was gilt bei Verlängerungen und Änderungen im Projekt?

    Verlängerungen sind bei Projektlaufzeiten von wenigen Wochen bis über ein Jahr keine Seltenheit – sie werden aber nicht automatisch fortgeschrieben, sondern ausdrücklich vereinbart. Auch bei einer Verlängerung gilt: Umfang, Zeitraum und Satz stehen in der Vereinbarung.

    Verändert sich während des Projekts der Zuschnitt deiner Rolle – zusätzliche Verantwortung, größerer Scope, deutlich höherer Reiseanteil –, ist das ein Anlass, die Konditionen erneut zu besprechen, statt es stillschweigend mitzutragen. Bei Interim-Mandaten mit Linienverantwortung lohnt dieser Blick besonders. Sag deinem Ansprechpartner frühzeitig Bescheid; das lässt sich vor einer Verlängerung deutlich sauberer regeln als mitten in der Umsetzung.

Selbstständigkeit, Verträge und rechtliche Einordnung

Einordnung zu Scheinselbstständigkeit, Vertragsformen, NDA und Haftung – ohne Rechtsberatung und mit Hinweis auf deine eigene Prüfung.

  • Warum prüft consultingheads mein Einsatzverhältnis auf Scheinselbstständigkeit?

    Weil das Risiko beide Seiten trifft. Wird ein Einsatz im Nachhinein als abhängige Beschäftigung eingestuft, geht es nicht nur um Nachforderungen beim Kunden, sondern auch um deinen Status als Selbstständiger, deine Verträge und deine Planungssicherheit.

    consultingheads prüft Freelancer-Verhältnisse deshalb systematisch mit dem FLAC-Tool der Kanzlei Taylor Wessing: automatisierte Prüfung, Dokumentation und Vorbereitung auf Prüfungen der Deutschen Rentenversicherung. Das schafft eine belastbare Aktenlage, statt sich auf Bauchgefühl zu verlassen. Hintergründe findest du unter Scheinselbstständigkeit. Eine individuelle rechtliche oder steuerliche Beratung ersetzt das nicht.

  • Was bedeutet die Compliance-Prüfung konkret für meinen Alltag im Projekt?

    Die Prüfung sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit auch in der Praxis so aussieht, wie sie vertraglich gemeint ist. Geprüft wird unter anderem, ob deine Leistung sachlich abgegrenzt ist, ob du weisungsfrei über Arbeitszeit und Vorgehen entscheidest und ob du erkennbar als externer Dienstleister auftrittst.

    • Klar umrissener Leistungsgegenstand statt offener Mitarbeit im Team
    • Eigene Arbeitsmittel und eigenständige Arbeitsorganisation, soweit projektseitig möglich
    • Keine Eingliederung in interne Hierarchien oder Urlaubsplanungen

    Diese Punkte schützen deinen Status. Kommen im Projekt Anforderungen auf, die dem widersprechen, sprich sie an – bei uns und beim Kunden. Die Kriterien im Überblick findest du unter Scheinselbstständigkeit. Für dich als Freelance Expert ist das die Grundlage dafür, dass dein Status unangetastet bleibt.

  • Werk- und Dienstvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung – was gilt bei consultingheads?

    Der Regelfall ist der Werk- oder Dienstvertrag: Du erbringst eine abgegrenzte Leistung eigenverantwortlich und weisungsfrei. Wo eine Konstellation das nicht hergibt, ist Arbeitnehmerüberlassung über zugelassene ANÜ-Partner möglich; für Interim-Mandate kommen zusätzlich Interim-Management-Verträge in Betracht.

    Die Wahl der Vertragsform ist keine Formalie, sondern folgt der tatsächlichen Zusammenarbeit im Projekt. Welche Form für deinen Einsatz sinnvoll ist, klären wir vor der Beauftragung mit dir und dem Kunden. Einordnung zum Hintergrund findest du unter Scheinselbstständigkeit; für die Bewertung deiner konkreten Situation ziehe im Zweifel eigenen rechtlichen Rat hinzu. Für Mandate als Independent Consultant ist der Werk- oder Dienstvertrag der übliche Rahmen.

  • Muss ich ein NDA unterschreiben?

    Ja. Alle Expertinnen und Experten im Netzwerk unterzeichnen vor Projektbeginn eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA). Das ist Voraussetzung dafür, dass Kunden – von Private-Equity-Häusern bis zu Corporates – überhaupt sensible Themen wie Transaktionen, Restrukturierungen oder Sicherheitsprojekte extern besetzen.

    Der Umgang mit Daten erfolgt DSGVO-konform. Für dich heißt das konkret: Projektinhalte, Kundennamen und Ergebnisse bleiben vertraulich, auch gegenüber anderen Auftraggebern und in deinen eigenen Referenzen. Wenn du ein Projekt als Referenz nutzen möchtest, kläre vorher, in welcher Form das zulässig ist – meist ist eine anonymisierte Beschreibung der Situation und deines Beitrags der praktikable Weg.

  • Wie ist die Haftung geregelt und brauche ich eine Berufshaftpflicht?

    Als selbstständiger Berater haftest du grundsätzlich für deine eigene Leistung; der konkrete Umfang ergibt sich aus deinem Projektvertrag, in dem Leistungsgegenstand, Abnahme und Haftungsregelungen stehen. Lies diese Punkte vor Unterschrift genau – sie sind der eigentliche Maßstab, nicht die Projektbeschreibung.

    Ob für einen Einsatz ein Nachweis über eine Berufs- oder Vermögensschadenhaftpflicht verlangt wird, hängt von Kunde, Rolle und Projektinhalt ab; wir sagen dir das vor der Beauftragung. Unabhängig davon ist ein passender Versicherungsschutz für professionell arbeitende Selbstständige üblich. Für die Bewertung deiner Situation zieh bitte eigenen rechtlichen Rat hinzu.

  • Brauche ich eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

    Ja. Für Einsätze über consultingheads wird eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung zwingend benötigt – das ist eine Anforderung von consultingheads, keine gesetzliche Versicherungspflicht.

    Der Hintergrund ist praktisch: Beratungsleistungen verursachen typischerweise keine Sach-, sondern Vermögensschäden, etwa wenn eine Empfehlung oder ein Umsetzungsfehler beim Kunden finanziell durchschlägt. Ohne diesen Schutz haftest du mit deinem Betriebs- und Privatvermögen. Kläre den Nachweis deshalb früh, am besten vor der Beauftragung, und prüfe Deckungssumme und Geltungsbereich passend zu deinen Projekten. Welche Deckung angemessen ist, hängt von Rolle und Projektinhalt ab; eine individuelle rechtliche oder versicherungsfachliche Beratung ersetzt diese Einordnung nicht.

  • Darf ich parallel für mehrere Auftraggeber arbeiten?

    Ja, mehrere Auftraggeber parallel sind möglich – aus Sicht der Statusprüfung spricht das eher für deine Selbstständigkeit als dagegen. Die Aufnahme ins Netzwerk begründet keine Exklusivität.

    Erwartet wird allerdings, dass du kein weiteres Mandat annimmst, solange du nicht mit dem Kunden darüber gesprochen hast. Das ist keine Exklusivitätsklausel, sondern eine Erwartung an die Zusammenarbeit: Der Kunde plant mit deiner Kapazität, und eine offene Abstimmung verhindert Überraschungen mitten im Projekt. Im Blick behalten solltest du zusätzlich Wettbewerbsklauseln im Projektvertrag und deine Vertraulichkeitspflichten aus dem NDA. Eine allgemeingültige Aussage über Rechtsfolgen ist hier nicht möglich; im Zweifel ist eine individuelle rechtliche Prüfung der richtige Weg.

Empfehlungsprogramm, Expert Teams und Ansprechpartner

Wie du dein Netzwerk monetarisierst, wie Expert Teams zusammenarbeiten und wer bei consultingheads für dich zuständig ist.

  • Wen kann ich über das Empfehlungsprogramm empfehlen?

    Du empfiehlst Unternehmen aus deinem Netzwerk, die Bedarf an externer Expertise haben – typischerweise dort, wo eine Vakanz, ein Transformationsvorhaben, eine Transaktion oder eine Kapazitätslücke ansteht. Zu den Kundensegmenten gehören Private Equity, Unternehmensberatungen, Mittelstand, Corporates und Scale-Ups.

    Sinnvoll ist eine Empfehlung immer dann, wenn du die Situation im Unternehmen kennst und einschätzen kannst, dass ein Freelance Expert oder Interim Manager dort tatsächlich weiterhilft. Wie das Programm im Einzelnen funktioniert, steht auf der Seite Empfehlungsprogramm.

  • Wie funktioniert das Empfehlungsprogramm?

    In drei Schritten: Du stellst consultingheads ein Unternehmen aus deinem Netzwerk vor. Wir gehen mit dem potenziellen Kunden in den Austausch. Kommt es zu einer Beauftragung von mindestens einem Freelance Consultant oder Interim Expert, wirst du an der Projektmarge beteiligt.

    Konkret erhältst du 15 Prozent unserer Projektmarge – und zwar so lange, wie unser Freelance Consultant oder Interim Expert beim Kunden im Einsatz ist. Aus einer Empfehlung wird damit keine einmalige Prämie, sondern eine laufende Beteiligung. Die Details und den Kontaktweg findest du unter Empfehlungsprogramm.

  • Was habe ich als Consultant davon?

    Zusätzliche Einnahmen, ohne eigenen Lieferaufwand. Die Beteiligung läuft parallel zu deinem Tagesgeschäft weiter, solange der vermittelte Einsatz beim Kunden besteht – für dich also eine Einnahmequelle, die nicht an deine eigene Auslastung gekoppelt ist.

    Ebenso relevant ist der inhaltliche Effekt: Du bringst ein Unternehmen aus deinem Netzwerk mit geprüften Expertinnen und Experten zusammen, statt es mit einer offenen Suche allein zu lassen. Voraussetzung ist, dass es tatsächlich zu einer Beauftragung kommt. Die geltenden Bedingungen und der Ablauf stehen auf der Seite Empfehlungsprogramm.

  • Kann ich auch Kolleginnen und Kollegen für das Netzwerk empfehlen?

    Ja, Hinweise auf passende Expertinnen und Experten sind willkommen. Das Netzwerk ist kuratiert und geschlossen, deshalb ist eine persönliche Einschätzung aus dem Kollegenkreis für uns wertvoll – gerade bei Profilen, die selten am Markt zu finden sind.

    Wichtig zur Einordnung: Die im Empfehlungsprogramm beschriebene Margenbeteiligung bezieht sich auf die Empfehlung von Unternehmen, nicht auf die Empfehlung von Personen. Wer registriert werden möchte, geht denselben Weg wie du – Registrierung und Prüfung über Für Consultants. Sprich uns an, wenn du jemanden gezielt vorstellen möchtest.

  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit in Expert Teams?

    In einem Expert Team arbeitest du nicht allein, sondern mit mehreren Spezialisten an einem Vorhaben, das eine einzelne Rolle nicht abdeckt – etwa Markteintritte, Skalierung, Post-Merger-Integration oder komplexe Transformationsprogramme.

    Das Team wird für den konkreten Bedarf zusammengestellt, die Rollen werden vorab abgegrenzt: wer welchen Arbeitsstrom verantwortet, wo die Schnittstellen liegen, wer gegenüber dem Kunden führt. Für dich hat das zwei Effekte – du bearbeitest größere Vorhaben, als du allein annehmen könntest, und du arbeitest mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Netzwerk zusammen, aus denen sich Folgeprojekte ergeben können.

  • Wer ist bei consultingheads mein Ansprechpartner?

    Deine Ansprechpartner sind die Talent Manager. Diese nehmen die Briefings bei den Unternehmen auf, führen das Matching durch und begleiten dich von der ersten Anfrage über die Kundengespräche bis zur Beauftragung. Die persönliche Einschätzung der Talent Manager ist fester Bestandteil der Qualitätssicherung im Netzwerk.

    Für Themen im laufenden Projekt – Verlängerung, veränderter Scope, Konditionen oder Schwierigkeiten beim Kunden – ist derselbe Weg der richtige: früh melden statt aussitzen. consultingheads ist seit 2016 am Markt und hat mehr als 3.000 Projekte vermittelt; entsprechend bekannt sind die typischen Reibungspunkte. Einstieg und Kontakt findest du unter Für Consultants.

consultingheads als Unternehmen: Netzwerk, Zahlen, Reichweite

Wer hinter consultingheads steht, wie groß das Expertennetzwerk ist und in welchen Märkten, Branchen und Funktionsbereichen wir Projekte besetzen.

  • Was ist consultingheads?

    consultingheads ist ein kuratiertes Expertennetzwerk, das Unternehmen für konkrete Vorhaben mit Independent Consultants, Freelance Experts, Interim Managern und Expert Teams zusammenbringt. Betrieben wird es von der consultingheads GmbH mit Sitz in der Borsigstr. 1, 51381 Leverkusen; Geschäftsführer ist Olaf Melsbach.

    Der Anspruch dahinter: das Expertennetzwerk, wenn Ergebnisse entscheiden. Sie schildern Ihre Ausgangslage, ein Talent Manager übersetzt sie in ein Anforderungsprofil und legt Ihnen innerhalb von 24–36 Stunden handverlesene Profile vor. Haltung, Geschichte und Team beschreibt die Seite über uns, die fachliche Breite die Übersicht der Experten.

  • Seit wann gibt es consultingheads und wie viele Projekte wurden bereits vermittelt?

    consultingheads wurde 2016 gegründet und hat seither mehr als 3.000 Projekte erfolgreich besetzt. Aus einer Community für Consulting-Talente ist ein Netzwerk geworden, das heute Mittelstand, Konzerne, Beratungshäuser und Private-Equity-Gesellschaften bedient.

    2021 wurde die consultingheads GmbH ausgegründet und an die heutige Geschäftsführung verkauft; seitdem führt Olaf Melsbach das Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter. Eingetragen ist die Gesellschaft beim Amtsgericht Köln unter HRB 127654. Die Entwicklung bis heute schildert die Seite über uns, ein Bild der Auftraggeber gibt Kunden.

  • Wie groß ist das Netzwerk und wie erfahren sind die Expertinnen und Experten?

    Das Netzwerk umfasst über 22.000 geprüfte Expertinnen und Experten mit durchschnittlich mehr als 11 Jahren Projekterfahrung. Aufgenommen wird niemand automatisch: Jedes Profil durchläuft ein mehrstufiges Auswahlverfahren, in dem Fachkompetenz, belegbare Projekterfahrung und Soft Skills geprüft werden.

    Mit der Aufnahme endet die Qualitätssicherung nicht. Rückmeldungen aus abgeschlossenen Mandaten fließen laufend in die Bewertung ein, ergänzt um die persönliche Einschätzung der Talent Manager, die jeden Vorschlag einzeln verantworten. Welche Disziplinen abgedeckt sind, zeigen die Seiten Experten und Expertise.

  • Kommen die Experten tatsächlich aus Top-Strategieberatungen?

    Ja — ein Großteil des Netzwerks hat Stationen bei führenden Strategieberatungen absolviert, darunter McKinsey, Boston Consulting Group, Bain, Roland Berger, Oliver Wyman und Strategy&. Viele haben den Schritt in die Selbstständigkeit bewusst gewählt, um fokussierter und flexibler arbeiten zu können.

    Für Auftraggeber heißt das: Expertise auf diesem Niveau ist projektweise buchbar — ohne Retainer, ohne Vorlaufzeit von Wochen und ohne die Strukturkosten eines großen Beratungshauses. Besonders relevant ist das bei strategischen Weichenstellungen, Transformationen und M&A-Vorhaben; dafür stehen die Independent Consultants.

  • In welchen Ländern und Regionen ist consultingheads aktiv?

    consultingheads besetzt Projekte im gesamten DACH-Raum — Deutschland, Österreich und Schweiz — sowie in Belgien und den Niederlanden. Die Einsätze laufen remote, hybrid oder vor Ort, unter anderem in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Wien und Zürich.

    Das Netzwerk umfasst über 22.000 geprüfte Experten; seit 2016 sind auf diesem Weg mehr als 3.000 Projekte zustande gekommen. Ob ein Mandat remote oder am Standort besser aufgehoben ist, klären wir im Briefing. Den Einstieg finden Sie unter consultingheads finden oder für Unternehmen.

  • Welche Branchen deckt consultingheads ab?

    Das Netzwerk arbeitet branchenübergreifend. Regelmäßig besetzt werden Projekte in:

    • Industrie & Automobil
    • Telekommunikation, Technologie & Software
    • Financial Services & Private Equity
    • Energie & Utilities
    • Gesundheitswesen & Pharma
    • Transport & Logistik
    • Handel & Konsumgüter
    • Verteidigung & Rüstung

    Entscheidend ist dabei selten die Branchenzugehörigkeit allein, sondern die Frage, ob eine Expertin oder ein Experte eine vergleichbare Projektsituation bereits gelöst hat. Genau darauf achten die Talent Manager in der Vorauswahl. Welche Unternehmen mit uns arbeiten, zeigt die Seite Kunden.

  • Welche Funktionsbereiche werden abgedeckt?

    consultingheads besetzt Rollen in allen zentralen Funktionen eines Unternehmens: Finance, Controlling & CFO-Beratung, M&A, Strategie & Unternehmensentwicklung, Operations & Supply Chain, Digitale Transformation & IT, Marketing & Vertrieb sowie HR & Organisationsentwicklung.

    Darunter liegt eine deutlich feinere Struktur — von SAP & Enterprise Systems über Data, AI & Analytics bis zu Restrukturierung, Cybersecurity und ESG. Gesucht wird nicht nach Jobtitel, sondern nach der Fragestellung, die gelöst werden soll; der passende Titel ergibt sich daraus. Die vollständige Struktur zeigen Experten und Expertise.

Das Modell von consultingheads — und wovon es sich unterscheidet

Kuratiertes Netzwerk statt Marktplatz: die Abgrenzung zu Unternehmensberatungen, Personalberatungen, offenen Plattformen und internen Freelancer-Pools.

  • Wie unterscheidet sich consultingheads von einer klassischen Unternehmensberatung?

    Der Unterschied liegt in der Struktur. Eine klassische Beratung stellt ein eigenes Team, das Sie samt Hierarchie, Overhead und Gewinnmarge der Gesellschaft mitfinanzieren. consultingheads vermittelt stattdessen einzelne unabhängige Expertinnen und Experten direkt in Ihr Projekt — viele davon mit eigener Vergangenheit in genau diesen Häusern.

    Daraus folgen drei praktische Effekte: typischerweise 30 bis 60 % geringere Kosten, kurze Vorlaufzeiten und ein Berater, der ausschließlich an Ihrem Vorhaben arbeitet statt parallel an mehreren Mandaten. Für strategische Fragestellungen sind das die Independent Consultants, für Führungsvakanzen die Interim Manager.

  • Was unterscheidet consultingheads von einer Personalberatung oder Executive Search?

    Personalberatung und Executive Search besetzen Festanstellungen: ein Suchprozess, der meist Monate dauert und mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag endet. consultingheads besetzt Projekte — die Expertin oder der Experte kommt auf Zeit, mit klarem Auftrag und definiertem Ergebnis, und erste Profile liegen nach 24–36 Stunden vor.

    Auch das Risiko ist anders verteilt: Freelance-Mandate lassen sich kurzfristig beenden, Kapazität lässt sich hoch- und herunterfahren. Bewährt sich jemand im Projekt, ist eine spätere Festanstellung dennoch möglich; consultingheads begleitet diesen Übergang. Die Einsatzformen im Überblick: Freelance Experts.

  • Worin unterscheidet sich consultingheads von Plattformen wie Upwork oder Freelancermap?

    Offene Plattformen sind Marktplätze: Sie schreiben aus, beliebig viele Kandidaten bewerben sich, und die Qualitätsprüfung bleibt vollständig bei Ihnen. Bei consultingheads ist das Netzwerk geschlossen — jedes Profil wurde vorab persönlich geprüft, und die Vorauswahl trifft ein Talent Manager, der Ihr Projekt aus dem Briefing kennt.

    Statt einer langen Bewerberliste erhalten Sie eine kleine Auswahl begründeter Vorschläge. Das spart internen Screening-Aufwand und senkt das Risiko einer Fehlbesetzung, die meist teurer ist als jede Tagessatzdifferenz. Wie der Weg konkret abläuft, zeigt consultingheads finden.

  • Warum arbeitet consultingheads kuratiert statt als offener Marktplatz?

    Weil bei projektkritischen Besetzungen nicht die Menge der Optionen entscheidet, sondern die Verlässlichkeit der Empfehlung. Ein Algorithmus erkennt Stichworte im Lebenslauf. Er erkennt nicht, ob jemand in einer angespannten Restrukturierung bestehen kann oder zu einem konservativ geprägten Führungsteam passt.

    consultingheads bewertet deshalb entlang von drei Dimensionen: fachlicher Fit, kultureller Fit und situativer Fit — also Erfahrung mit einer vergleichbaren Projektsituation. Vorgeschlagen wird nur, wofür ein Talent Manager persönlich einsteht; ergänzt wird das durch Rückmeldungen aus mehr als 3.000 abgeschlossenen Projekten. Mehr zur Haltung dahinter: über uns.

  • Welche Rolle spielen die Talent Manager?

    Der Talent Manager ist Ihre feste Schnittstelle in das Netzwerk. Er führt das Briefing — in der Regel 20 bis 30 Minuten —, übersetzt Ihre Ausgangslage in ein Anforderungsprofil, sucht im Netzwerk, spricht Kandidaten persönlich an und legt Ihnen nur Profile vor, die er selbst verantworten kann.

    Auch während des Einsatzes bleibt er ansprechbar: für Nachsteuerung, Vertragsfragen oder die Erweiterung eines Teams. Läuft etwas nicht wie erwartet, analysiert das Account-Management gemeinsam mit Ihnen die Ursache und vermittelt zügig ein Alternativprofil. Den Einstieg ins Briefing finden Sie unter für Unternehmen.

  • Lohnt sich consultingheads gegenüber einem eigenen internen Freelancer-Pool?

    In den meisten Fällen ja — weil ein eigener Pool laufende Arbeit verursacht, die selten eingepreist wird: Sourcing, Qualifizierung, Vertragsverwaltung, Compliance-Prüfung und die Pflege von Beziehungen zu Beraterinnen und Beratern, die man vielleicht einmal im Jahr benötigt.

    consultingheads übernimmt diese Arbeit und stellt einen bereits geprüften Bestand von über 22.000 Expertinnen und Experten bereit. Sie skalieren sofort, greifen auf eine Spezialisierungstiefe zu, die kaum ein interner Pool abbildet, und haben dennoch einen festen Ansprechpartner. Für größere Vorhaben lassen sich daraus auch Expert Teams zusammenstellen.

  • Welche Einsatzform passt zu meiner Situation?

    Das hängt davon ab, was gelöst werden soll. Geht es um eine strategische Weichenstellung, eine Transformation oder ein M&A-Vorhaben, ist projektbasierte Beratung durch Independent Consultants der richtige Weg. Fehlt dagegen eine klar abgegrenzte Fachkompetenz oder schlicht Kapazität, greifen Freelance Experts.

    Muss jemand Linienverantwortung übernehmen und Teams führen — bei einer Vakanz, in der Krise oder in einer Restrukturierung —, ist das ein Fall für Interim Manager. Für komplexe Vorhaben stellt consultingheads zudem Teams mehrerer Spezialisten zusammen. Welche Variante trägt, klären wir im Briefing.

Vertraulichkeit, Datenschutz und Compliance bei consultingheads

Wie consultingheads mit Projektinformationen, Beraterdaten und rechtlichen Anforderungen umgeht — und wo Sie die verbindlichen Angaben finden.

  • Wie geht consultingheads mit vertraulichen Projektinformationen um?

    Projektinformationen werden zweckgebunden verwendet — also für Suche, Vorauswahl und Besetzung. Unternehmensdetails, Anforderungsprofile und der Hintergrund eines Mandats werden vertraulich behandelt, intern wie gegenüber Dritten.

    Gegenüber Kandidaten gilt der Grundsatz der Datensparsamkeit: Weitergegeben wird zunächst nur, was für eine belastbare Einschätzung des Projekts nötig ist; sensible Details folgen, wenn das Gespräch konkret wird und die Vertraulichkeit vertraglich abgesichert ist. Welche Daten consultingheads darüber hinaus verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung; verantwortliche Stelle ist die im Impressum genannte consultingheads GmbH.

  • Unterzeichnen die vermittelten Expertinnen und Experten eine Vertraulichkeitsvereinbarung?

    Ja. Alle vermittelten Expertinnen und Experten unterzeichnen vor Projektbeginn ein NDA, das den Schutz sensibler Unternehmensdaten regelt. Die Vertraulichkeit ist damit geklärt, bevor der erste Einblick in Systeme, Zahlen oder Strategiepapiere entsteht.

    Zusätzliche Anforderungen sind möglich: Viele Auftraggeber lassen ihre eigene Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen oder ergänzen projektspezifische Klauseln im Beratervertrag. Bringen Sie solche Punkte im Briefing zur Sprache — sie lassen sich vor der Profillieferung klären statt erst kurz vor dem Start. Den vertraglichen Rahmen der Zusammenarbeit beschreiben die AGB. Wie personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.

  • Arbeitet consultingheads DSGVO-konform?

    Ja. consultingheads verarbeitet personenbezogene Daten nach den Vorgaben der DSGVO und den in Deutschland, Österreich und der Schweiz geltenden Datenschutzbestimmungen. Das betrifft Kundenkontakte ebenso wie die Profile der Expertinnen und Experten im Netzwerk.

    Welche Datenkategorien zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitet werden, wie lange sie gespeichert bleiben und welche Rechte Betroffene haben — Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch —, beschreibt die Datenschutzerklärung im Detail. Entsprechende Anfragen richten Sie an die im Impressum genannte Adresse in Leverkusen.

  • Was passiert mit den Profildaten der Beraterinnen und Berater?

    Beraterprofile werden im Netzwerk gepflegt und nur anlassbezogen an Auftraggeber übermittelt — dann nämlich, wenn ein konkretes Projekt fachlich passt. Einen freien Abruf von Profilen durch Dritte gibt es nicht; das Netzwerk ist geschlossen.

    Vor einer Weitergabe stimmt sich der Talent Manager mit der jeweiligen Person ab, sodass niemand ohne eigenes Zutun bei einem Unternehmen vorgeschlagen wird. Einzelheiten zu Verarbeitung, Speicherdauer und Betroffenenrechten regelt die Datenschutzerklärung. Wie Beraterinnen und Berater ins Netzwerk gelangen, zeigt die Seite für Consultants.

  • Wie wird verhindert, dass Wettbewerber von unserem Projekt erfahren?

    Projekte werden nicht öffentlich ausgeschrieben. Es gibt keine offene Jobbörse, in der Ihr Vorhaben, Ihre Fragestellung oder Ihr Budget für jedermann sichtbar wären — angesprochen werden gezielt einzelne Profile aus dem geschlossenen Netzwerk.

    Bei besonders sensiblen Mandaten, etwa rund um eine Transaktion oder eine Restrukturierung, lässt sich abstimmen, dass der Auftraggeber zunächst nicht namentlich genannt und der Kontext erst im Kandidatengespräch offengelegt wird. Auch mögliche Interessenkonflikte auf Kandidatenseite lassen sich so vorab ansprechen. Besprechen Sie das im Briefing über consultingheads finden.

  • Wie unterstützt consultingheads bei Compliance und dem Thema Scheinselbstständigkeit?

    consultingheads prüft Freelancer-Verhältnisse mit dem FLAC-Tool der Kanzlei Taylor Wessing. Das Werkzeug bewertet die Ausgestaltung eines Auftragsverhältnisses systematisch auf Indizien für Scheinselbstständigkeit, dokumentiert das Ergebnis nachvollziehbar und bereitet damit auf Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung vor.

    Trägt ein Werk- oder Dienstvertrag die geplante Konstellation nicht, ist der Einsatz über zugelassene ANÜ-Partner möglich. Das ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung im Einzelfall, verlagert die Frage aber vom Bauchgefühl auf eine dokumentierte Grundlage. Hintergründe und typische Fallstricke: Scheinselbstständigkeit.

  • Wer ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und wo finde ich die Angaben?

    Verantwortliche Stelle ist die consultingheads GmbH, Borsigstr. 1, 51381 Leverkusen, vertreten durch Geschäftsführer Olaf Melsbach. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln unter HRB 127654 eingetragen; die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer lautet DE341356662.

    Sämtliche Pflichtangaben zu Anbieter und Vertretung stehen im Impressum, die vollständigen Informationen zur Datenverarbeitung in der Datenschutzerklärung — einschließlich der Zwecke, der Rechtsgrundlagen und der eingesetzten Dienstleister. Auskunfts-, Berichtigungs- oder Löschanfragen richten Sie an die dort genannten Kontaktdaten; sie werden innerhalb der gesetzlichen Fristen bearbeitet. Fragen zu einem laufenden Mandat klären Sie am schnellsten über Ihren Talent Manager, der den Vorgang kennt und intern weiterleitet.

Kontakt, Anfrage und Zusammenarbeit

Wie Sie eine Anfrage starten, was danach passiert, wer Sie begleitet und für welche Projektgrößen sich der Weg über consultingheads lohnt.

  • Wie stelle ich eine Anfrage bei consultingheads?

    Am schnellsten über das Anfrageformular auf der Seite consultingheads finden. Ebenso möglich sind eine E-Mail an info@consultingheads.com, ein Anruf oder ein direkt gebuchter Termin bei einer Ansprechpartnerin oder einem Ansprechpartner.

    Für den Einstieg genügen wenige Angaben: die Aufgabenstellung, der gewünschte Startzeitpunkt, der ungefähre Umfang und der Einsatzort. Alles Weitere klärt der Talent Manager im Briefing. Ein fertiges Lastenheft ist ausdrücklich nicht erforderlich — häufig schärft sich das Profil erst im Gespräch. Den Überblick über das Vorgehen gibt die Seite für Unternehmen.

  • Was passiert nach meiner Anfrage?

    Es folgt ein Briefing von in der Regel 20 bis 30 Minuten. Darin erfasst der Talent Manager Aufgabe, Rahmenbedingungen, Teamkultur und Erfolgskriterien — auch das, was in keinem Anforderungsprofil steht.

    Danach läuft der Prozess in klaren Schritten:

    • Suche und Vorauswahl im Netzwerk
    • handverlesene Profile innerhalb von 24–36 Stunden
    • Kennenlerngespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten Ihrer Wahl
    • Vertragsabwicklung durch consultingheads, anschließend Projektstart

    Rund 95 % der Anfragen führen auf diesem Weg zu einer Besetzung. Starten können Sie über consultingheads finden.

  • Wer ist während des Projekts mein Ansprechpartner?

    Sie haben einen festen Talent Manager, der Sie vom Briefing bis zum Projektende begleitet — kein wechselndes Ticketsystem, keine anonyme Hotline. Er kennt Ihr Vorhaben, die Vorgeschichte der Besetzung und die vorgeschlagenen Kandidaten aus persönlichen Gesprächen.

    Während des Einsatzes übernimmt das Account-Management die Nachbetreuung: Rückfragen zur Zusammenarbeit, Verlängerungen, zusätzliche Rollen oder Nachsteuerung, falls etwas nicht passt. Wer im Team wofür zuständig ist, sehen Sie über uns; die Kontaktdaten der Gesellschaft stehen im Impressum.

  • Wie läuft die vertragliche Abwicklung — und gibt es Rahmenvereinbarungen?

    Die vertragliche Abwicklung übernimmt consultingheads. Im Regelfall ist das ein Werk- oder Dienstvertrag mit der selbstständigen Expertin oder dem selbstständigen Experten; wo eine engere Einbindung in interne Strukturen nötig ist, läuft der Einsatz über zugelassene ANÜ-Partner, für Führungsmandate über einen Interim-Management-Vertrag.

    Abgerechnet wird ausschließlich die tatsächlich abgenommene Leistung auf Basis des vereinbarten Tages- oder Stundensatzes: keine Projektpauschalen, keine versteckten Aufschläge. Wiederkehrende Zusammenarbeit lässt sich vertraglich einmalig aufsetzen — sprechen Sie das mit Ihrem Ansprechpartner ab. Grundlagen in den AGB und unter Scheinselbstständigkeit.

  • Wie schnell bekomme ich eine Rückmeldung?

    Das Briefing lässt sich in aller Regel kurzfristig terminieren, erste Profile liegen innerhalb von 24 bis 36 Stunden nach dem Gespräch vor. Auch dringende Anfragen — eine plötzlich entstandene Vakanz, ein Projekt, das ohne Verzug starten muss — lassen sich in diesem Takt bedienen.

    Möglich ist dieses Tempo, weil im Netzwerk bereits über 22.000 geprüfte Profile vorliegen und die Suche nicht bei null beginnt. Wenn es eilt, vermerken Sie das direkt in Ihrer Anfrage über consultingheads finden oder für Unternehmen.

  • Für welche Projektgrößen und Laufzeiten lohnt sich der Weg über consultingheads?

    Von wenigen Wochen bis über ein Jahr: Die Bandbreite reicht vom fokussierten Kurzeinsatz — Strategieworkshop, Quick Assessment, Due Diligence — bis zum mehrmonatigen Mandat wie einer Interim-Führungsrolle, einer Transformation oder einer Post-Merger-Integration.

    Ausschlaggebend ist weniger die Dauer als die Frage, ob eine klar benennbare Verantwortung besteht. Ist die Aufgabe umrissen, trägt der Weg auch bei kurzen Einsätzen; Laufzeit und Umfang lassen sich im Projektverlauf anpassen. Für längere Führungsmandate lohnt der Blick auf Interim Manager, für breit angelegte Vorhaben auf Expert Teams.

  • Ist consultingheads auch für mittelständische Unternehmen geeignet?

    Ja. Zum Kundenkreis zählen Konzerne und internationale Private-Equity-Gesellschaften ebenso wie mittelständische Unternehmen, die eine Expertin oder einen Experten gezielt für eine einzelne Herausforderung einbinden — eine ERP-Einführung, eine Nachfolgeplanung, eine Markteintrittsanalyse.

    Gerade dort wiegt der Kostenvorteil von typischerweise 30 bis 60 % schwer: Statt einer Festanstellung, für die die dauerhafte Auslastung fehlt, oder eines Beratungsmandats mit hohem Grundpreis wird nur die tatsächlich benötigte Expertise eingekauft. Zugeschnittene Informationen gibt es für den Mittelstand, für Private Equity und für Corporates.