Beratung für Projektmanagement
Projektmanagement Beratung: Struktur, Steuerung und Termine, die halten
Projektmanagement ist die Disziplin, die aus einem Vorhaben ein steuerbares Projekt macht: mit einem Auftrag, der klar umrissen ist, mit Rollen, die entscheiden dürfen, und mit Terminen, Kosten und Risiken, die man ablesen kann statt sie zu vermuten. Wichtig wird sie dort, wo ein Unternehmen mehr Vorhaben gleichzeitig führt, als es überblicken kann — wenn Statusberichte grün sind und Liefertermine trotzdem reißen, wenn dieselben Fachleute in vier Plänen stehen, wenn niemand sagen kann, welches Projekt bei einem Engpass zurücktritt. Nötig sind dafür eine belastbare Struktur, eine Steuerung, die Abweichungen früh sichtbar macht, und Erfahrung aus Vorhaben derselben Art.
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Was Projektmanagement-Beratung leistet — und was nicht

Projektmanagement-Beratung arbeitet an der Frage, wie ein Vorhaben aufgesetzt und gesteuert wird, damit sein Ergebnis planbar bleibt: Auftrag und Umfang, Rollen und Entscheidungswege, Termine, Kapazitäten, Kosten und Risiken. Sie ist weder Methodenschulung noch Werkzeugprojekt. Die Bezeichnungen gehen im Markt durcheinander — Projektmanagement Beratung, Projektmanagement Consulting, Consulting Projektmanagement, Unternehmensberatung Projektmanagement und Projektmanagement Unternehmensberatung meinen dasselbe Feld; im Englischen steht Project Management Consulting dafür, die einzelne Fachkraft heißt dort Project Consultant.
Zwei Fragen, die im Alltag gleich klingen. „Warum kommt dieses Projekt nicht voran?“ und „Warum kommt keines unserer Projekte pünktlich an?“ verlangen völlig verschiedene Antworten. Die erste ist eine Steuerungsfrage: Auftrag, Rollen, Entscheidungstakt und Transparenz eines einzelnen Vorhabens. Die zweite ist eine Portfoliofrage: Es werden mehr Projekte gestartet, als die vorhandene Kapazität tragen kann. Wer die zweite Frage mit den Mitteln der ersten bearbeitet, verbessert die Berichte und nicht die Termine.
Wo Steuerung ansetzt. Ein steuerbares Projekt braucht einen schriftlichen Auftrag mit benanntem Umfang, eine Person mit Entscheidungsbefugnis, einen festen Takt für Statuswechsel und Kennzahlen, die Abweichungen zeigen, bevor daraus Verzug wird. Der häufigste Befund ist unspektakulär: Der Plan enthält Aufwände, aber keine geprüften Verfügbarkeiten — und daran hängen Termine.
Wo das Portfolio ansetzt. Auf Portfolioebene geht es um Reihenfolge und Kapazitätswahrheit: welche Vorhaben laufen, welche warten, welche enden — und wer das entscheidet. Solange keine Instanz Projekte auch beenden darf, wächst die Liste weiter, und jede Priorisierung bleibt eine Absichtserklärung. Multiprojektmanagement bedeutet in der Praxis vor allem, Engpassrollen sichtbar zu machen und sie einmal statt viermal zu verplanen.
Was sie nicht leistet. Sie erzeugt keine Termintreue, die im Plan nie angelegt war: Ein Zieltermin, für den keine Kapazität eingeplant wurde, wird durch bessere Berichte nicht erreichbar. Sie ersetzt auch keinen Fachbereich — den Inhalt eines Projekts verantworten die Fachleute, Projektmanagement organisiert den Weg dorthin. Und sie ist der falsche Hebel, wenn die Arbeitsweise selbst umgebaut werden soll: Wer Rollen, Takt und Entscheidungswege grundsätzlich ändern will, arbeitet an einer agilen Transformation und nicht an Projektsteuerung.
Wann externe Unterstützung ein Projekt wieder auf Kurs bringt
Nicht jede Verzögerung braucht Hilfe von außen. Ist der Auftrag klar, die Verantwortung besetzt und im Haus Erfahrung mit Vorhaben dieser Art vorhanden, ist der interne Weg schneller und günstiger. Anders fällt die Rechnung in den folgenden Konstellationen aus — meist nicht, weil Fachwissen fehlt, sondern weil dieselbe Person das Projekt führen und ihr Tagesgeschäft verantworten soll.
1. Der Statusbericht ist grün, der Termin reißt trotzdem
- Fortschritt wird in Prozent gemeldet statt an fertigen, abgenommenen Ergebnissen gemessen.
- Wer Termine erst am Meilenstein prüft, erfährt die Verspätung, wenn sie nicht mehr korrigierbar ist.
2. Die Projektleitung fehlt oder ist doppelt belegt
- Vakanz, Ausfall, Kündigung — oder eine Führungskraft, die das Projekt neben ihrer Linienaufgabe trägt.
- Vorhaben ohne benannte und verfügbare Leitung verlieren zuerst Tempo und dann ihren Auftrag.
3. Es laufen mehr Projekte, als das Haus tragen kann
- Dieselben Fachleute stehen in mehreren Plänen, und jeder Bereich hält sein Vorhaben für das wichtigste.
- Ohne eine Instanz, die auch stoppen darf, verlängern sich am Ende alle Vorhaben gleichmäßig.
4. Ein Projekt ist eskaliert und braucht eine Außensicht
- Budget nachgefordert, Termin zweimal verschoben, Vertrauen zwischen den Beteiligten aufgebraucht.
- Wer ein Vorhaben verantwortet, kann es schwer selbst infrage stellen; eine unbeteiligte Bewertung schafft die Grundlage.
5. Das Vorhaben verteilt sich über Standorte, Länder oder Lieferanten
- Rollouts, Anlagen- und Systemprojekte kippen selten fachlich, sondern an Schnittstellen und Abhängigkeiten.
- Termine, Änderungen und Nachforderungen mehrerer Partner müssen an einer Stelle zusammenlaufen.
6. Projektarbeit soll dauerhaft im Haus verankert werden
- Vorlagen, Kennzahlen, Freigabewege und ein Berichtswesen, das die Geschäftsführung tatsächlich liest.
- Ziel ist eine Struktur, die auch dann noch trägt, wenn die externe Unterstützung endet.
Erkennen Sie Ihre Lage in einer dieser Konstellationen? Ein kurzes Gespräch genügt, um sie zu sortieren: geht es um ein einzelnes Projekt oder um das Portfolio, welche Kennzahl fehlt zuerst — und ist externe Unterstützung überhaupt der passende Hebel?
Woran Projektmanagement-Beratung konkret arbeitet
Die Felder greifen ineinander, werden aber selten alle gleichzeitig gebraucht. Bei einem einzelnen Vorhaben stehen Struktur und Steuerung im Vordergrund; sobald mehrere Projekte um dieselben Leute konkurrieren, verschiebt sich das Gewicht zu Portfolio und Kapazität. Was hier steht, ist ein Ausschnitt der gängigsten Aufgaben.
Projektstruktur und Projektgovernance
Auftrag, Umfang, Rollen, Gremien und Entscheidungswege: Wer entscheidet über Änderungen am Umfang, wer über Budget, wer über Termine — und in welchem Takt. Ein Vorhaben, dessen Governance erst im Konflikt geklärt wird, verliert dort Wochen. Am Ende steht ein Projektauftrag, den sich alle Beteiligten gegen sich halten lassen.
PMO-Aufbau und PMO-Betrieb
Ein Project Management Office bündelt Standards, Vorlagen, Berichtswesen und Qualitätssicherung über Projekte hinweg. Es lohnt sich, sobald mehrere Vorhaben parallel laufen und jede Projektleitung eigene Formate erfindet. Ein PMO, das nur Berichte einsammelt, wird als Bürokratie erlebt; eines, das Engpässe sichtbar macht, wird gesucht.
Projektportfolio- und Multiprojektmanagement
Welche Vorhaben laufen, in welcher Reihenfolge und mit welcher Kapazität: Aufnahmeverfahren für neue Projektideen, Bewertung nach Wertbeitrag und Risiko, ein wiederkehrender Termin, an dem auch beendet wird. Multiprojektmanagement wirkt weniger über bessere Pläne als über die Bereitschaft, Vorhaben zu vertagen.
Termin-, Kapazitäts- und Ressourcensteuerung
Terminplan, Abhängigkeiten, kritischer Pfad — und die Frage, wie viel Arbeitszeit die eingeplanten Personen wirklich haben. Pläne scheitern selten an falschen Aufwänden, sondern an ungeprüften Verfügbarkeiten. Gesteuert wird über wenige Größen: Termintreue je Meilenstein, Auslastung der Engpassrollen, Alter offener Entscheidungen.
Projektcontrolling und Berichtswesen
Kosten, Fortschritt, Risiken und Nachforderungen in einer Form, die eine Entscheidung trägt. Fortschritt zählt, wenn ein Ergebnis abgenommen ist, nicht wenn eine Prozentzahl steigt. Ein Bericht, der drei Seiten braucht, um eine Verzögerung zu erwähnen, ist kein Controlling, sondern Beruhigung.
Risikomanagement und Krisenprojekte
Risiken früh benennen, bewerten und mit einer Maßnahme versehen — und ein eskaliertes Vorhaben wieder steuerbar machen: Umfang neu schneiden, Abhängigkeiten entzerren, Entscheidungen erzwingen. Ein Krisenprojekt braucht zuerst eine belastbare Lagebeurteilung, nicht mehr Personal.
Welches dieser Felder bei Ihnen zuerst greifen muss, klärt ein kurzes Gespräch. Sie erhalten eine Einschätzung und einen benannten nächsten Schritt.
In welcher Form externe Projektsteuerung eingebunden wird
Über das Ergebnis entscheidet häufig weniger die fachliche Tiefe als das Mandat: Wer darf entscheiden, wer berichtet an wen, und was geschieht am Ende der Zusammenarbeit. Ein Wechsel der Form im Verlauf ist der Normalfall — aus einer Bewertung wird eine Begleitung, aus einer Begleitung eine Übergabe.
Bewertung eines laufenden Vorhabens
Eine unbeteiligte Person prüft Auftrag, Plan, Kapazitäten und Risiken und legt eine Einschätzung vor, mit der die Geschäftsführung entscheiden kann. Kein Weisungsrecht — dafür eine Aussage, die intern schwer zu formulieren ist.
Projektleitung im gemischten Team
Externe Projektleitung arbeitet mit den Fachbereichen in einem Team, die fachliche Verantwortung bleibt im Haus. Die gängigste Form bei Systemeinführungen, Rollouts und Anlagenprojekten — ihr Vorteil liegt in der Übergabe.
Projekt- oder Programmverantwortung auf Zeit
Die Leitung liegt befristet außerhalb der Linie, mit Weisungsrecht im Projekt: bei Vakanzen, in eskalierten Lagen oder wenn ein Vorhaben eine Instanz braucht, die keine eigene Abteilung zu verteidigen hat. Wann und an wen zurückgegeben wird, steht in der Vereinbarung und nicht in der Schlussphase.
PMO als eigene Einheit
Eine kleine Einheit über mehreren Vorhaben: Standards, Planung, Abhängigkeiten, Risiken, Berichtswesen. Sie liefert selbst kein Projektergebnis, sondern hält den Betrieb der Projekte am Laufen — Fristen für Entscheidungen, Transparenz über Abhängigkeiten, ein Frühwarnsignal bei Engpässen.
Projektmanagement nach Branche: wo die Projektrisiken liegen
Projekte scheitern in jeder Branche, aber an verschiedenen Stellen. Im Anlagen- und Infrastrukturbau entscheiden Genehmigungen und die Gewerkefolge, in der IT die Schnittstellen zu Systemen, die währenddessen weiterlaufen müssen, bei Banken und Versicherungen die Nachweispflicht für jede einzelne Änderung, in Pharma und Life Sciences die Freigabe nach der Qualifizierung. Diese Unterschiede bestimmen, welche Planungstiefe angemessen ist, welche Berichte gefordert werden und welche Risiken früh gemessen werden müssen. Wer sie erst im laufenden Projekt entdeckt, trägt sie als Verzug.
Deshalb entscheidet bei uns die Branchenerfahrung über die Besetzung: Projektleitungen und PMO-Profile, die die üblichen Vertragsformen, Gremien, Prüfpflichten und Kennzahlen ihrer Branche kennen. Die folgenden Branchen sind ein Ausschnitt; über die Kategorieseite sind weitere Bereiche erreichbar. Jede Kachel nennt, woran ein Projekt dort typischerweise hängt.
IT & Software
IT-Projekte laufen fast nie auf einer grünen Wiese: Systeme müssen im Betrieb bleiben, während sie verändert werden. Der Terminplan hängt deshalb weniger an der Entwicklung als an Schnittstellen, Testumgebungen, Datenübernahme und Freigaben durch Fachbereiche, die nebenbei ihr Tagesgeschäft erledigen. Typische Bruchstellen sind unklare Abnahmekriterien, ein Releasetakt, der nicht zum Projektplan passt, und Lieferantenabhängigkeiten, die niemand als Vorgang führt. Gesteuert wird über abgenommene Teilergebnisse und die Zeit von der offenen Frage bis zur Entscheidung.
Maschinen- & Anlagenbau
Anlagen- und Maschinenprojekte binden Termine an physische Realität: Lieferzeiten für Komponenten, Montagefenster, Inbetriebnahme, Abnahme. Verzögerungen sind selten aufholbar, weil Gewerke aufeinander warten. Entscheidend sind Puffer an den richtigen Stellen, ein Claim-Management gegenüber Lieferanten und eine Projektleitung, die technische Abnahmekriterien lesen kann. Gemessen wird an Meilensteintreue, Nacharbeit bei der Inbetriebnahme und dem Anteil der Nachforderungen am Auftragswert.
Automotive & Zulieferer
In der Automobilzulieferung gibt der Kunde den Projektkalender vor: Meilensteine, Bemusterung, Serienanlauf. Dazu kommen Anforderungen an Nachweisbarkeit und funktionale Sicherheit. Vorhaben kippen hier meist nicht am Entwicklungsstand, sondern an parallelen Kundenprojekten, die dieselben Prüfstände und Fachleute brauchen. Gesteuert wird über Reifegrad je Meilenstein, Termintreue zum Kundenplan und Auslastung der Engpassrollen.
Banken & Versicherungen
Regulatorik verändert Projektarbeit an einer Stelle grundlegend: Jede Änderung muss nachweisbar und jede Freigabe dokumentiert sein. Das verlangt mehr Planungstiefe, mehr Gremien und längeren Vorlauf — und macht Änderungen am Umfang teuer. Vorhaben mit fixem Stichtag aus einer Regulierung dulden keine Verschiebung und bestimmen damit die Priorisierung des übrigen Portfolios. Gemessen wird an Termintreue zu Stichtagen und der Zahl offener Prüfungsfeststellungen.
Bau & Infrastruktur
Bei Gebäuden, Anlagen und Netzen liegt der kritische Pfad meist außerhalb des Unternehmens: Genehmigungen, Grundstücke, Anschlusszusagen, Lieferfristen für Betriebsmittel. Dazu kommt die Gewerkefolge — eine Woche Verzug verschiebt alles Nachfolgende. Programme bestehen häufig aus vielen gleichartigen Baulosen. Unser Schwerpunkt sind Anlagen-, Gebäudetechnik- und Netzprojekte, nicht die Bauherrenvertretung nach HOAI. Gesteuert wird über Fortschritt je Baulos, Vorlaufzeit der Genehmigungen und Auslastung der beauftragten Kapazität.
Pharma & Life Sciences
Hier kostet jede Änderung Nachweis: Qualifizierung, Validierung und Change Control gehören in den Projektplan und nicht in die Nachbereitung. Der Termin hängt an der Freigabe, nicht an der technischen Fertigstellung — eine Anlage, die läuft, aber nicht validiert ist, produziert nichts. Gesteuert wird über Reifegrad je Qualifizierungsstufe, Vorlaufzeit der Freigaben und den Dokumentationsanteil am Gesamtaufwand.
IT & Software
IT-Projekte laufen fast nie auf einer grünen Wiese: Systeme müssen im Betrieb bleiben, während sie verändert werden. Der Terminplan hängt deshalb weniger an der Entwicklung als an Schnittstellen, Testumgebungen, Datenübernahme und Freigaben durch Fachbereiche, die nebenbei ihr Tagesgeschäft erledigen. Typische Bruchstellen sind unklare Abnahmekriterien, ein Releasetakt, der nicht zum Projektplan passt, und Lieferantenabhängigkeiten, die niemand als Vorgang führt. Gesteuert wird über abgenommene Teilergebnisse und die Zeit von der offenen Frage bis zur Entscheidung.
Maschinen- & Anlagenbau
Anlagen- und Maschinenprojekte binden Termine an physische Realität: Lieferzeiten für Komponenten, Montagefenster, Inbetriebnahme, Abnahme. Verzögerungen sind selten aufholbar, weil Gewerke aufeinander warten. Entscheidend sind Puffer an den richtigen Stellen, ein Claim-Management gegenüber Lieferanten und eine Projektleitung, die technische Abnahmekriterien lesen kann. Gemessen wird an Meilensteintreue, Nacharbeit bei der Inbetriebnahme und dem Anteil der Nachforderungen am Auftragswert.
Automotive & Zulieferer
In der Automobilzulieferung gibt der Kunde den Projektkalender vor: Meilensteine, Bemusterung, Serienanlauf. Dazu kommen Anforderungen an Nachweisbarkeit und funktionale Sicherheit. Vorhaben kippen hier meist nicht am Entwicklungsstand, sondern an parallelen Kundenprojekten, die dieselben Prüfstände und Fachleute brauchen. Gesteuert wird über Reifegrad je Meilenstein, Termintreue zum Kundenplan und Auslastung der Engpassrollen.
Banken & Versicherungen
Regulatorik verändert Projektarbeit an einer Stelle grundlegend: Jede Änderung muss nachweisbar und jede Freigabe dokumentiert sein. Das verlangt mehr Planungstiefe, mehr Gremien und längeren Vorlauf — und macht Änderungen am Umfang teuer. Vorhaben mit fixem Stichtag aus einer Regulierung dulden keine Verschiebung und bestimmen damit die Priorisierung des übrigen Portfolios. Gemessen wird an Termintreue zu Stichtagen und der Zahl offener Prüfungsfeststellungen.
Bau & Infrastruktur
Bei Gebäuden, Anlagen und Netzen liegt der kritische Pfad meist außerhalb des Unternehmens: Genehmigungen, Grundstücke, Anschlusszusagen, Lieferfristen für Betriebsmittel. Dazu kommt die Gewerkefolge — eine Woche Verzug verschiebt alles Nachfolgende. Programme bestehen häufig aus vielen gleichartigen Baulosen. Unser Schwerpunkt sind Anlagen-, Gebäudetechnik- und Netzprojekte, nicht die Bauherrenvertretung nach HOAI. Gesteuert wird über Fortschritt je Baulos, Vorlaufzeit der Genehmigungen und Auslastung der beauftragten Kapazität.
Pharma & Life Sciences
Hier kostet jede Änderung Nachweis: Qualifizierung, Validierung und Change Control gehören in den Projektplan und nicht in die Nachbereitung. Der Termin hängt an der Freigabe, nicht an der technischen Fertigstellung — eine Anlage, die läuft, aber nicht validiert ist, produziert nichts. Gesteuert wird über Reifegrad je Qualifizierungsstufe, Vorlaufzeit der Freigaben und den Dokumentationsanteil am Gesamtaufwand.
Projekttypen, für die externe Steuerung angefragt wird
Die Anfragen wiederholen sich. Der größte Teil fällt in wenige Zuschnitte, jeder mit einer eigenen Startlage, einer Abfolge, die sich in vergleichbaren Fällen bewährt hat, und einer Kennzahl, an der sich Fortschritt schon während der Laufzeit ablesen lässt.
Ein PMO aufbauen und in den Betrieb überführen
Startlage: mehrere Projekte, so viele Formate wie Projektleitungen, und eine Geschäftsführung, die aus den Berichten keine Entscheidung ableiten kann. Bewährt hat sich, mit wenigen verbindlichen Formaten zu beginnen und sie an laufenden Vorhaben zu erproben, statt vorab ein Regelwerk zu schreiben. Ablesbar wird der Fortschritt daran, wie viele Projekte im vereinbarten Takt berichten und wie schnell offene Entscheidungen beantwortet werden.
Ein Programm aus mehreren Teilprojekten steuern
Startlage: ein Vorhaben, das in Teilprojekte zerfällt, mit Abhängigkeiten zwischen Bereichen, die sich gegenseitig blockieren. Bewährt hat sich eine Steuerungsebene über den Teilprojekten, die Abhängigkeiten als eigene Vorgänge führt und Konflikte entscheidet statt dokumentiert. Ablesbar wird der Fortschritt an der Meilensteintreue und am Alter der offenen Abhängigkeiten.
Ein Portfolio priorisieren, wenn mehr läuft als getragen wird
Startlage: eine Projektliste, die niemand mehr überblickt, und Fachleute, die in mehreren Plänen gleichzeitig verplant sind. Bewährt hat sich, zuerst Kapazität statt Aufwand zu erheben — wer steht wie viele Tage wirklich zur Verfügung — und danach zu entscheiden, was startet, wartet oder endet. Ablesbar wird der Fortschritt daran, dass die Zahl paralleler Vorhaben sinkt und Zieltermine seltener verschoben werden.
Einen Rollout über mehrere Standorte oder Länder führen
Startlage: eine Lösung, die zentral fertig ist und nun an vielen Orten in Betrieb gehen muss, mit unterschiedlichen Voraussetzungen je Standort. Bewährt hat sich ein Pilotstandort mit vollständigem Durchlauf, danach Wellen mit festem Ablauf. Ablesbar wird der Fortschritt an Standorten je Welle und der Stabilität in den Wochen nach der Umstellung.
Welche Profile Projektvorhaben tragen
Wie ein Projektvorhaben in Gang kommt und in Gang bleibt
Größe und Tiefe der Schritte richten sich nach Vorhaben und Branche, die Abfolge bleibt gleich: Lage klären, Auftrag schärfen, Plan gegen Kapazität rechnen, steuern, übergeben. Übersprungen wird kein Schritt; verkürzt wird einer nur, wenn dafür schon Vorarbeit auf dem Tisch liegt. Woran ein Vorhaben am Ende gemessen wird, gehört in Schritt zwei — wie sich solche Ziele überprüfbar formulieren lassen, zeigt unser Leitfaden zu SMART-Zielen.
1. Lagebild
2. Auftrag und Governance
3. Plan gegen Kapazität
4. Steuerung im Takt
5. Eingreifen, wenn es klemmt
6. Übergabe in die Linie
Was Projektmanagement-Beratung kostet
Externes Projektmanagement wird fast durchgehend über Tagessätze abgerechnet; ein Stundensatz ist die Ausnahme. Pauschalen sind nur dort sinnvoll, wo der Umfang eng umrissen ist — etwa bei der Bewertung eines laufenden Vorhabens.
Was den Tagessatz bestimmt. Vier Größen erklären den größten Teil der Spannweite. Seniorität und Mandat: Der Tagessatz einer Projektleitung ohne Weisungsrecht liegt deutlich unter dem eines Interim Projektmanagers mit Ergebnisverantwortung. Branche und Nachweispflichten: Regulierte Umfelder und Anlagenprojekte verlangen knappere Erfahrung. Der Remote-Anteil: Dauerhafte Präsenz an einem Standort verengt den Kreis verfügbarer Fachleute und erhöht den Satz. Projektdauer und Auslastung: Ein längeres Mandat mit voller Woche wird anders kalkuliert als einzelne Tage über Monate.
Größenordnungen aus dem eigenen Bestand.
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Interim IT Programmleiter / Program Manager
1.000 – 1.700 € pro Tag
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1.000 – 1.500 € pro Tag
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1.000 – 1.500 € pro Tag
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900 – 1.450 € pro Tag
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900 – 1.400 € pro Tag
-
900 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Projektportfoliomanager
900 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Claim Manager Bau und Infrastruktur
900 – 1.400 € pro Tag
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900 – 1.400 € pro Tag
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850 – 1.350 € pro Tag
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800 – 1.300 € pro Tag
-
800 – 1.250 € pro Tag
-
Freelance Projekt-Risikomanager
800 – 1.200 € pro Tag
-
Freelance Multiprojekt-Controller
750 – 1.150 € pro Tag
-
Freelance agiler Projektmanager
750 – 1.150 € pro Tag
-
700 – 1.100 € pro Tag
-
700 – 1.100 € pro Tag
-
Freelance Projektqualitätsmanager
700 – 1.100 € pro Tag
-
700 – 1.100 € pro Tag
-
700 – 1.100 € pro Tag
-
648 – 1.064 € pro Tag
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Freelance Atlassian Administrator
648 – 1.064 € pro Tag
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Freelance Requirements Engineer
700 – 1.050 € pro Tag
-
650 – 1.000 € pro Tag
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Freelance Microsoft-Project-Consultant
650 – 1.000 € pro Tag
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600 – 900 € pro Tag
-
400 – 650 € pro Tag
Das sind Spannen und keine Preise: Der konkrete Satz ergibt sich aus Aufgabe, Profil und Laufzeit.
Wie man ein Budget rechnet. Sinnvoll ist es, in Tagen zu rechnen statt in Monaten: Eine Bewertung braucht wenige Tage, eine Projektleitung selten fünf Tage pro Woche über die gesamte Laufzeit. Wer 60 bis 80 Prozent Auslastung ansetzt, liegt näher an der Realität; der Aufbau eines PMO kostet mehr Tage als sein Betrieb.
Der Unterschied zur klassischen Beratungsgesellschaft. Wer nach Unternehmensberatung Projektmanagement sucht, findet zwei Modelle. Eine Beratungsgesellschaft stellt ein Team mit Junior-, Mittel- und Senior-Anteilen und rechnet einen Mischsatz; Overhead, Methodik und Qualitätssicherung sind eingepreist. In einem Netzwerk unabhängiger Fachleute wird die Person besetzt, die die Aufgabe übernimmt — der Satz ist der Satz dieser Person. Bei senioren Einzelmandaten ist das meist günstiger, bei sehr großen Programmen aufwendiger zu organisieren. Ob man es Projektmanagement Unternehmensberatung oder Beratung im Projektmanagement nennt, ändert daran nichts. Von einem Projektmanagement-Outsourcing, bei dem eine Funktion dauerhaft ausgelagert wird, unterscheiden sich beide Modelle: Die Verantwortung bleibt im Haus, extern kommen Kapazität und Erfahrung auf Zeit.
Ob ein Vorhaben einen Berater Projektmanagement für eine begrenzte Frage braucht oder eine Projektleitung mit Mandat, entscheidet der Gegenstand. Die vollständige Übersicht der Projektmanagement Berater und Projektleitungsprofile steht unter Projektmanagement. Für Portfolio-, Governance- und Releasethemen ergänzen IT Service Management, für technische Vorhaben Industrial Engineering, für Systemeinführungen SAP & Enterprise Systems und für eskalierte Projekte Restrukturierung & operative Effizienz.
Nicht die Methode ist der Engpass, sondern die Menge gleichzeitiger Vorhaben
9,4 %
58 %
52 %
Häufig gestellte Fragen zur Projektmanagement-Beratung
Ausgezeichnet. Finden nicht nur wir selbst.
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