Beratung für Kundenerlebnis und Kundenservice
Customer Experience-Beratung: das Kundenerlebnis führen, nicht nur messen
Customer Experience-Beratung — im Sprachgebrauch auch CX-Beratung, Customer Experience Management oder Beratung für das Kundenerlebnis genannt — beschäftigt sich damit, wie ein Haus die Summe seiner Kundenkontakte steuert: was jemand vor dem Kauf erwartet, was er beim Abschluss vorfindet und was geschieht, wenn etwas nicht wie zugesagt läuft. Zum Thema wird das selten wegen einer einzelnen schlechten Bewertung. Es wird zum Thema, wenn Kanäle, Systeme und Zuständigkeiten so gewachsen sind, dass niemand mehr die vollständige Strecke verantwortet und jede Abteilung nur ihren eigenen Abschnitt sieht. Nötig sind dafür drei Dinge: eine belastbare Sicht auf die tatsächlichen Kontaktpunkte, eine Instanz, die über Bereichsgrenzen hinweg entscheiden darf, und Kennzahlen, die Verhalten abbilden und nicht nur Stimmung.
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Was Customer Experience-Beratung leistet — und was nicht

Customer Experience-Beratung betrachtet keine einzelnen Kanäle, sondern eine Kette: Aufmerksamkeit, Auswahl, Abschluss, Nutzung, Störung, Wiederkauf. Kundinnen und Kunden erleben diese Kette am Stück. Unternehmen verantworten sie in Abschnitten. Dort, wo ein Abschnitt an den nächsten übergibt, entsteht der größere Teil des Ärgers — und genau diese Stellen tauchen in einer nach Kanälen sortierten Auswertung nicht auf.
Sie setzt an den Übergaben an. Ein Werbeversprechen, das der Vertrieb nicht halten kann; ein Abschluss, von dem die Logistik zwei Tage später erfährt; ein Chatbot, der an eine Hotline übergibt, die die bisherige Unterhaltung nicht sieht. Jede dieser Stellen funktioniert für sich betrachtet einwandfrei. Der Schaden entsteht dazwischen und summiert sich zu dem, was Kunden später „schlechten Service“ nennen.
Sie trennt Gemessenes von Beobachtetem. Zufriedenheitswerte steigen, während die Kündigungen zunehmen — dieser Widerspruch ist eher Regel als Ausnahme. Befragungen erreichen die Auskunftsbereiten, nicht die Enttäuschten. Neben jede Stimmungszahl gehört deshalb eine Verhaltenszahl: Wiederkauf, Vertragsverlängerung, zweiter Kontakt zum selben Anliegen, Weg zur Beschwerdestelle.
Sie klärt, wer quer entscheiden darf. Das Kundenerlebnis ist die einzige Größe, die kein Bereich allein verbessern kann. Fehlt eine Instanz, die zwischen Marketing, Vertrieb, Service, IT und Logistik entscheiden darf, endet jede Verbesserung dort, wo eine Bereichsgrenze verläuft — und zwar unabhängig davon, wie gut die Analyse war.
Was sie nicht leistet. Sie repariert kein Angebot, das am Bedarf vorbeigeht: ein reibungsloser Kaufweg zum falschen Produkt bleibt der falsche Kauf. Sie ist kein Softwarevorhaben — eine neue Serviceplattform ordnet keine Zuständigkeit, sie bildet die vorhandene ab. Und sie nimmt der Geschäftsführung die Entscheidung nicht ab, welche Kundengruppe welches Serviceniveau erhält; das ist eine strategische Festlegung und bleibt im Haus.
Wann externe Unterstützung an der Kundenschnittstelle den Aufwand wert ist
Nicht jede Beschwerdewelle ist ein Anlass für Hilfe von außen. Wo die Kette überschaubar bleibt, die Zuständigkeiten geklärt sind und das Serviceteam den Rückstau selbst abbaut, genügt der eigene Betrieb. Der Aufwand lohnt sich dann, wenn dieselbe Störung an derselben Übergabe wiederkehrt, wenn zwei Bereiche unterschiedliche Wahrheiten über denselben Kunden haben, oder wenn die eigene Kennzahl das Gegenteil dessen behauptet, was die Abwanderung zeigt. Die folgenden Auslöser treten einzeln und in Kombination auf.
1. Dieselbe Beschwerde kehrt an derselben Stelle wieder
- Ein Anliegen taucht in Serie auf, immer nach demselben Schritt — Lieferankündigung, erste Rechnung, Vertragsänderung.
- Der Service bearbeitet die Folge, die Ursache liegt in einem anderen Bereich und bleibt dort unbemerkt.
- Von außen lässt sich der Weg vollständig nachzeichnen, ohne dass ein Bereich zuerst seine eigene Sicht verteidigen muss.
2. Ein neues Portal ist live, die Anrufe bleiben
- Selbstbedienung wurde eingeführt, das Kontaktaufkommen sinkt trotzdem nicht.
- Meist fehlt nicht die Funktion, sondern der Abschluss: die häufigsten Anliegen sind im Portal nicht bis zum Ende lösbar.
- Erst die Auswertung der echten Kontaktgründe entscheidet, was ins Portal gehört und was besser nicht.
3. Zwei Systeme kennen denselben Kunden verschieden
- Adresse, Vertragsstand oder Verlauf weichen zwischen CRM, Abrechnung und Servicewerkzeug voneinander ab.
- Mitarbeitende gleichen von Hand ab, Kunden erzählen ihre Geschichte mehrfach.
- Vor jeder Zusammenführung muss feststehen, welches System für welches Feld die führende Quelle ist.
4. Die Zufriedenheitswerte sind gut, die Kündigungen steigen
- Befragungen erreichen die Auskunftsbereiten, die Abwanderung bildet das Verhalten aller ab.
- Der Widerspruch löst sich erst, wenn Kennzahlen entlang der Strecke gebildet werden statt je Kanal.
- Eine Außensicht bringt die Bereitschaft mit, die eigene Messung infrage zu stellen.
5. Der Service trägt Fehler, die weiter vorn entstehen
- Das Kontaktaufkommen wächst mit jeder Kampagne, jedem Tarifwechsel, jeder Produkteinführung.
- Die Ursachen liegen in Preislogik, Vertragstext oder Lieferzusage — nicht in der Bearbeitungsgeschwindigkeit.
- Solange nur die Bearbeitungszeit gesteuert wird, bleibt die Ursache unberührt und das Aufkommen hoch.
6. Ein Zielbild liegt vor, aber niemand entscheidet quer
- Eine Kundenstrategie ist beschlossen, die Umsetzung endet an jeder Bereichsgrenze.
- Was fehlt, ist eine benannte Verantwortung für die gesamte Strecke, nicht die Einsicht in ihre Notwendigkeit.
- Externe Steuerung kann diese Lücke überbrücken, bis sie intern besetzt ist.
Kommt Ihnen einer dieser Auslöser bekannt vor? Ein kurzer Austausch reicht, um die betroffene Strecke einzugrenzen und die Übergabe zu benennen, an der zuerst etwas passieren sollte.
Arbeitsfelder der Customer Experience-Beratung entlang der Kundenreise
Die Arbeitsfelder sind einzeln beauftragbar und lassen sich verbinden. Welches trägt, hängt daran, wo die Kette bei Ihnen reißt: an der Sicht auf die Kontaktpunkte, an den Kanälen, an der Messung, an den Daten oder bei den Menschen, die den Kontakt führen.
Kundenreise und Kontaktpunkte
Aufnahme der tatsächlichen Wege statt der gedachten: welche Kontaktpunkte existieren, welche Übergaben liegen dazwischen, an welcher Stelle brechen Kunden ab. Grundlage sind Systemspuren und mitgehörte Fälle, nicht ein am Whiteboard entworfenes Schaubild. Ergebnis ist eine Streckensicht, der Marketing, Vertrieb und Service gleichermaßen zustimmen können.
Servicekanäle und Erreichbarkeit
Zuschnitt der Kanäle nach Anliegen statt nach Verfügbarkeit: welches Anliegen gehört ins Telefon, welches in den schriftlichen Weg, welches in die Selbstbedienung. Dazu Regeln für die Übergabe zwischen den Kanälen, damit ein Anliegen nicht mit jedem Wechsel von vorn beginnt.
Kundenfeedback und Verhaltensmessung
Aufbau einer Messung, die neben der Stimmung das Verhalten erfasst: Zweitkontakte zum selben Anliegen, Abbrüche im Bestellweg, Verlängerung und Kündigung. Befragungen werden dabei auf die Stellen begrenzt, an denen die Antwort tatsächlich eine Entscheidung verändert.
Selbstbedienung und Serviceportale
Bestimmung der Anliegen, die sich vollständig ohne Kontakt lösen lassen, und der Anliegen, bei denen der schnelle Weg zum Menschen der bessere ist. Selbstbedienung entlastet nur dort, wo sie ein Anliegen abschließt; halb gelöste Fälle erzeugen zusätzlichen Kontakt statt weniger.
Kundendaten und Systemlandschaft
Klärung, welches System für welches Feld die führende Quelle ist, und Zusammenführung der Kundensicht über CRM, Abrechnung, Shop und Servicewerkzeug. Ohne diese Festlegung erzeugt jede weitere Schnittstelle eine zusätzliche Version desselben Kunden.
Servicequalität und Befähigung der Teams
Qualitätsmaßstäbe, die am gelösten Anliegen ansetzen und nicht an der Gesprächsdauer, verbunden mit Entscheidungsspielraum an der Front: Wer eine Kulanz von hundert Euro erst eskalieren muss, verlängert jeden Fall um einen Tag und eine Enttäuschung.
Welches Arbeitsfeld bei Ihnen zuerst trägt, zeigt sich meist schon im ersten Austausch über Ihre Kontaktpunkte.
Wie externe Kapazität an der Kundenschnittstelle eingebunden wird
An der Kundenschnittstelle entscheidet weniger die Methodenkenntnis als die Reichweite des Auftrags: Wer eine Übergabe zwischen zwei Bereichen verändern soll, braucht ein Mandat, das über beide reicht. Die gebräuchlichen Formen unterscheiden sich genau darin — und die Wahl fällt vor der Suche nach einer Person, nicht danach.
Prüfung einer Kundenstrecke
Eine Fachperson nimmt eine abgegrenzte Strecke auf — etwa vom Abschluss bis zur ersten Rechnung — und legt Übergaben, Brüche und ihre Ursachen offen. Der Auftrag endet mit einer Einschätzung, die im Haus entschieden wird.
Mitarbeit im Kundenteam
Externe Fachleute arbeiten neben den eigenen Kräften an einem benannten Ausschnitt: Kontaktgrund-Analyse, Umbau einer Servicestrecke, Aufbau einer Feedbackmessung. Die Führung bleibt im Unternehmen.
Führung an der Kundenschnittstelle
Eine externe Person übernimmt Führungsverantwortung für Service oder Kundenerlebnis mit Entscheidungsbefugnis — bei Vakanz, im Umbau oder wenn eine Entscheidung ansteht, die zwischen zwei Bereichen liegt.
Steuerung über mehrere Bereiche
Eine kleine Einheit führt ein Vorhaben, das Marketing, Vertrieb, Service und IT gleichzeitig berührt: Zielverfolgung, Abhängigkeiten, Entscheidungsvorlagen und die Klärung offener Zuständigkeiten.
Was Kundenerlebnis je Branche bedeutet — und woran es dort scheitert
Ein Kundenerlebnis über alle Branchen hinweg gleich zu behandeln, geht nicht auf: In jeder Branche gibt eine andere Stelle der Kette den Takt vor. Im Handel entscheidet die Verfügbarkeit und der Weg zurück bei einer Retoure; bei Versicherern und Banken entscheidet der Moment, in dem ein Anspruch geprüft wird und der Kunde erstmals erfährt, ob sein Vertrag hält, was er versprochen hat. Bei Versorgern und Telekommunikationsanbietern ist die Abrechnung der häufigste Kontaktgrund — nicht das Produkt. Im Gesundheitswesen entscheidet die Terminkette und die Verständlichkeit dessen, was als Nächstes passiert. In Reise und Mobilität zählt fast ausschließlich das Verhalten bei Störung. Und bei Software- und Technologieanbietern liegt der kritische Punkt im Übergang von der Einführung in den laufenden Betrieb.
Unsere Auswahl richtet sich deshalb zuerst nach der Erfahrung in der jeweiligen Branche und erst danach nach dem Methodenprofil. Wer die regulatorischen Fristen einer Schadenmeldung kennt, die Retourenlogik eines Sortiments oder die Abrechnungslogik eines Netzbetreibers, spart die ersten Wochen Einarbeitung und erkennt früher, welche Übergabe wirklich trägt.
Handel & E-Commerce
Das Erlebnis entscheidet sich an Verfügbarkeit, Lieferzusage und Retoure. Kontakte entstehen fast nie beim Kauf, sondern danach: Wo ist die Sendung, warum ist die Erstattung noch nicht da, warum sagt der Shop etwas anderes als die Filiale. Wer stationär und online verkauft, muss dieselbe Auskunft in beiden Welten geben können — sonst wird jeder Kanalwechsel zum Bruch.
Banken & Versicherer
Hier fällt das Urteil im Leistungsfall. Solange nichts passiert, ist das Erlebnis unauffällig; im Schadens- oder Streitfall entscheidet, wie verständlich geprüft und wie verlässlich zurückgemeldet wird. Regulatorische Fristen und Dokumentationspflichten begrenzen dabei den Spielraum — Vereinfachung ist deshalb immer auch eine Frage der Nachweisbarkeit.
Telekommunikation & Versorger
Der häufigste Kontaktgrund ist die Rechnung, nicht das Produkt. Tarifwechsel, Umzüge, Zählerstände und Preisanpassungen erzeugen Wellen, die planbar sind und trotzdem regelmäßig als Notfall bearbeitet werden. Wer die Abrechnungslogik verständlich macht, senkt das Aufkommen stärker als jede zusätzliche Leitung.
Gesundheitswesen
Das Erlebnis hängt an der Terminkette und daran, ob Patientinnen und Patienten verstehen, was als Nächstes geschieht. Zwischen Aufnahme, Untersuchung, Befund und Abrechnung liegen mehrere Übergaben, die für Betroffene unsichtbar sind — jede unklare Stelle erzeugt einen Anruf und ein Stück Verunsicherung.
Reise & Mobilität
Im Normalfall genügt eine Buchungsstrecke, die funktioniert. Bewertet wird die Marke aber im Störungsfall: verspätet, ausgefallen, umgebucht. Wer dann von sich aus informiert und eine Alternative anbietet, hält Kunden — wer auf Nachfrage wartet, verliert sie an genau der Stelle, an der sie ohnehin angespannt sind.
Software & Technologie
Der kritische Übergang liegt zwischen Einführung und Betrieb. Was im Projekt begleitet wurde, trifft danach auf einen Support, der die Vorgeschichte nicht kennt. Nutzungsdaten zeigen früh, wo Anwender hängen bleiben — sie werden aber selten mit den Servicefällen zusammengeführt, obwohl beide dieselbe Ursache beschreiben.
Handel & E-Commerce
Das Erlebnis entscheidet sich an Verfügbarkeit, Lieferzusage und Retoure. Kontakte entstehen fast nie beim Kauf, sondern danach: Wo ist die Sendung, warum ist die Erstattung noch nicht da, warum sagt der Shop etwas anderes als die Filiale. Wer stationär und online verkauft, muss dieselbe Auskunft in beiden Welten geben können — sonst wird jeder Kanalwechsel zum Bruch.
Banken & Versicherer
Hier fällt das Urteil im Leistungsfall. Solange nichts passiert, ist das Erlebnis unauffällig; im Schadens- oder Streitfall entscheidet, wie verständlich geprüft und wie verlässlich zurückgemeldet wird. Regulatorische Fristen und Dokumentationspflichten begrenzen dabei den Spielraum — Vereinfachung ist deshalb immer auch eine Frage der Nachweisbarkeit.
Telekommunikation & Versorger
Der häufigste Kontaktgrund ist die Rechnung, nicht das Produkt. Tarifwechsel, Umzüge, Zählerstände und Preisanpassungen erzeugen Wellen, die planbar sind und trotzdem regelmäßig als Notfall bearbeitet werden. Wer die Abrechnungslogik verständlich macht, senkt das Aufkommen stärker als jede zusätzliche Leitung.
Gesundheitswesen
Das Erlebnis hängt an der Terminkette und daran, ob Patientinnen und Patienten verstehen, was als Nächstes geschieht. Zwischen Aufnahme, Untersuchung, Befund und Abrechnung liegen mehrere Übergaben, die für Betroffene unsichtbar sind — jede unklare Stelle erzeugt einen Anruf und ein Stück Verunsicherung.
Reise & Mobilität
Im Normalfall genügt eine Buchungsstrecke, die funktioniert. Bewertet wird die Marke aber im Störungsfall: verspätet, ausgefallen, umgebucht. Wer dann von sich aus informiert und eine Alternative anbietet, hält Kunden — wer auf Nachfrage wartet, verliert sie an genau der Stelle, an der sie ohnehin angespannt sind.
Software & Technologie
Der kritische Übergang liegt zwischen Einführung und Betrieb. Was im Projekt begleitet wurde, trifft danach auf einen Support, der die Vorgeschichte nicht kennt. Nutzungsdaten zeigen früh, wo Anwender hängen bleiben — sie werden aber selten mit den Servicefällen zusammengeführt, obwohl beide dieselbe Ursache beschreiben.
Aufträge, die im Kundenerlebnis typischerweise vergeben werden
Die Aufträge an der Kundenschnittstelle ähneln sich stärker, als es die einzelnen Branchen vermuten lassen. Jedes Auftragsbild bringt einen eigenen Erfolgsmaßstab mit, und der gehört vor den Start festgelegt: Er bestimmt, welche Erfahrung die besetzte Person mitbringen muss. Die folgenden vier Bilder sind ein Ausschnitt.
Bestell- und Lieferstrecke neu ordnen
Ausgangslage: Zusagen im Shop, Bestände im Lager und Auskünfte im Service widersprechen einander, Nachfragen häufen sich nach dem Kauf. Der Maßstab ist nicht die Zufriedenheitsnote, sondern die Zahl der Zweitkontakte zu derselben Bestellung und der Anteil der Sendungen, für die die zugesagte Frist gehalten wurde.
Kundenservice neu aufstellen
Ausgangslage: Der Service ist ausgelastet, die Kanäle sind historisch gewachsen, Entscheidungen werden nach oben gereicht. Gemessen wird am Anteil der im ersten Kontakt abgeschlossenen Anliegen und daran, wie viele Fälle die Front ohne Rückfrage entscheiden darf — nicht an der durchschnittlichen Gesprächsdauer.
Beschwerde- und Reklamationsweg umbauen
Ausgangslage: Reklamationen wandern zwischen Service, Qualität und Logistik hin und her, Kunden erzählen ihren Fall mehrfach. Maßstab ist die Durchlaufzeit vom Eingang bis zur Entscheidung und der Anteil der Fälle, die ohne Übergabe an einen weiteren Bereich geklärt werden.
Kundendaten und Feedbackmessung aufsetzen
Ausgangslage: Zufriedenheitswerte liegen vor, aber niemand kann sie mit Umsatz, Kündigung oder Kontaktaufkommen verbinden. Der Maßstab ist, ob am Ende eine Entscheidung anders getroffen wird als vorher — nicht, wie viele Auswertungen entstanden sind.
Rollen, die Unternehmen für Customer-Experience-Vorhaben anfragen
Wie ein Customer-Experience-Vorhaben in der Praxis abläuft
Umfang und Reihenfolge hängen davon ab, wie viele Bereiche eine Strecke berührt und wie weit die Kundendaten auseinanderliegen. Die Abfolge selbst ist in den meisten Vorhaben dieselbe.
1. Kontaktpunkte aufnehmen
2. Bruchstellen einordnen und priorisieren
3. Zielbild und Verantwortung festlegen
4. An einer Strecke erproben
5. In den Regelbetrieb überführen
6. Wirkung nachmessen und Verantwortung übergeben
Was Customer Experience-Beratung kostet: Tagessätze und Budgetrahmen
Abgerechnet wird nach Tagessatz. Im Bereich Kundenservice und Customer Experience liegen die auf unseren Rollenseiten ausgewiesenen Spannen zwischen 550 und 1.500 € pro Tag. Wo eine Rolle innerhalb ihrer Spanne liegt, hängt an Seniorität, Branchenkenntnis, Sprachanforderung und daran, ob die Person führen oder zuarbeiten soll. Die folgenden Kacheln zeigen die Spanne je Rolle so, wie sie auch auf der jeweiligen Rollenseite steht.
-
Freelance Head of Customer Service
900 – 1.500 € pro Tag
-
Freelance Customer Experience Stratege
900 – 1.500 € pro Tag
-
Freelance Customer Experience Manager
800 – 1.400 € pro Tag
-
Freelance Contact Center Manager
800 – 1.300 € pro Tag
-
Freelance Voice of Customer Specialist
700 – 1.150 € pro Tag
-
Freelance Customer Data Analyst
700 – 1.100 € pro Tag
-
650 – 1.100 € pro Tag
-
Freelance Teamleiter Kundenservice
650 – 1.050 € pro Tag
-
Freelance Customer Success Manager
550 – 950 € pro Tag
Jede Spanne stammt von der zugehörigen Rollenseite und ist dort einzeln ausgewiesen.
Wie sich ein Vorhaben rechnen lässt. Aus Tagessatz, Einsatzumfang und Laufzeit ergibt sich das Budget. Eine Streckenaufnahme mit Priorisierung wird üblicherweise in Teilzeit besetzt; eine Führungsrolle auf Zeit dagegen in Vollzeit, weil Entscheidungen sonst liegen bleiben. Der größte Kostentreiber ist selten der Tagessatz, sondern die Zahl der Bereiche, die zustimmen müssen.
Was den Satz nach oben bewegt. Führungsverantwortung mit Personalthemen, regulierte Umgebungen mit Nachweispflichten, mehrsprachige Serviceorganisationen und die Verantwortung für ein Vorhaben über mehrere Bereiche hinweg. Nach unten wirken klar abgegrenzte Zuarbeiten, ein vorhandener Datenbestand und eine bereits benannte interne Ansprechperson.
Was wir nicht tun. Wir arbeiten nicht mit Erfolgsbeteiligungen auf Zufriedenheitswerte. Eine Kennzahl, an deren Anstieg jemand verdient, wird zuverlässig steigen — das sagt dann nur nichts mehr über das Erlebnis aus.
Welche Person passt, entscheidet der Zuschnitt des Vorhabens. Für die Aufnahme einer Strecke zählt analytische Genauigkeit und die Fähigkeit, Bereiche an einen Tisch zu bekommen. Für den Umbau eines Servicebetriebs zählt Führungserfahrung mit größeren Teams und Schichtmodellen. Für eine Feedbackmessung zählt der sichere Umgang mit Kundendaten und die Nüchternheit, eine liebgewonnene Kennzahl auch abzuschaffen.
Wir besetzen aus dem Netzwerk und schlagen in der Regel innerhalb von 36 Stunden passende Profile vor. Wenn Sie unsicher sind, welche Rolle die Aufgabe eigentlich verlangt, ist genau das der erste Punkt im Gespräch — es kommt häufiger vor, dass eine als Serviceaufgabe beschriebene Situation in Wahrheit eine Frage der Zuständigkeit ist.
Schlechte Serviceerfahrungen entstehen selten im ersten Kontakt
77 %
88 %
31 %
Häufig gestellte Fragen zur Customer Experience-Beratung
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