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Ebenen

Was Digital-Marketing-Beratung leistet — und was nicht

Marketingteam wertet Kanal- und Kampagnendaten an einer Datenwand aus

Digital-Marketing-Beratung — im Markt auch Online-Marketing-Beratung, Online Marketing Consulting oder Digital Marketing Consulting genannt — arbeitet auf drei Ebenen, die im Alltag ständig ineinanderlaufen. Auf der Entscheidungsebene wird festgelegt, für wen ein Angebot gedacht ist, wodurch es sich unterscheidet und wie das Budget zwischen Markenaufbau und Abverkauf aufgeteilt wird. Auf der Steuerungsebene wird bestimmt, was gemessen wird, wem eine Kennzahl gehört und ab welchem Wert jemand eingreift. Auf der Ausführungsebene entstehen Kampagnen, Texte, Seiten und Strecken. Sichtbar ist im Unternehmen fast immer nur die dritte.

Das Symptom zeigt sich im Kanal, die Ursache liegt eine Ebene darüber. Die Klickpreise steigen, die Rankings kommen nicht vom Fleck, der Newsletter wird schlechter geöffnet, ein soziales Netzwerk bringt Reichweite ohne Anfragen — beschrieben wird jedes Mal ein Kanal. Auflösen lässt sich der Befund fast immer weiter oben: Die Zielgruppe ist zu weit gefasst, das Versprechen ist austauschbar, oder niemand kann sagen, welcher Kontaktpunkt am Ende zum Auftrag geführt hat. Wer in dieser Lage den Kanal wechselt, nimmt das Problem mit und bezahlt zusätzlich den Umzug.

Sie trennt Markenaufbau von Abverkauf. Beides wird aus demselben Topf bezahlt und zahlt zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten zurück: Suchanzeigen und Wiederansprache ernten Nachfrage, die schon da ist; Fachinhalte, Suchmaschinenoptimierung und Markenarbeit erzeugen sie erst. Wird die Aufteilung nie ausgesprochen, verschiebt sie sich unter Quartalsdruck von allein in Richtung Ernte — und zwei Jahre später fehlt die Nachfrage, die hätte aufgebaut werden müssen.

Sie macht die Messung entscheidungsfähig. Nicht jede Zahl, die ein Werkzeug ausgibt, taugt für eine Entscheidung. Brauchbar wird sie erst, wenn geklärt ist, welches Ereignis als Erfolg zählt, wie ein Kontakt über mehrere Berührungspunkte zugeordnet wird und wer die Zahl verantwortet. Sonst entstehen Berichte, die niemand bestreitet und niemand nutzt.

Beratung ist keine Agentur — und ersetzt sie auch nicht. Wer im deutschen Markt nach Online-Marketing-Beratung sucht, landet fast ausschließlich bei Agenturen, die ihre eigene Leistung mitverkaufen. Das ist oft genau richtig, macht sie aber zur befangenen Instanz bei der Frage, welcher Kanal überhaupt der richtige ist. Beratung ohne eigenes Ausführungsgeschäft beantwortet diese Frage ergebnisoffen; ihr Ergebnis ist eine Entscheidung, keine Kampagne. Die Rollen dahinter tragen meist englische Bezeichnungen — Digital Marketing Consultant, Online Marketing Consultant, Marketing Consultant, Internet Marketing Consultant oder Advertising Consultant —, gemeint ist derselbe Aufgabenzuschnitt; die Profile dazu stehen unter Marketing.

Was sie nicht leistet. Sie schreibt keine Beiträge und schaltet keine Anzeigen; dafür gibt es Agenturen und Fachrollen, die besser arbeiten, wenn die Richtung vorher steht. Sie gleicht auch kein Angebot aus, das im Markt niemand vermisst — digitales Marketing macht ein schwaches Versprechen sichtbar, nicht besser. Und sie nimmt der Geschäftsführung nicht ab, sich auf Preis, Zielkunde und Portfolio festzulegen.

Stolperstellen

Wann externe Unterstützung im Marketing den Aufwand wert ist

Ein eingespieltes Marketingteam mit geklärter Position und funktionierender Messung braucht keine Beratung — der interne Weg ist dann schneller und billiger. Anders sieht die Rechnung aus, wenn eine Frage zum ersten Mal auftaucht: Ein Unternehmen richtet seine Marketingsteuerung alle paar Jahre neu aus, in unserem Netzwerk passiert das laufend. In den folgenden Lagen macht dieser Erfahrungsvorsprung den Unterschied.

Sichtbarkeit steigt, Anfragen bleiben aus

  • Reichweite, Sichtkontakte und Rankings entwickeln sich nach oben, die Zahl brauchbarer Anfragen bleibt stehen.
  • Meist ein Hinweis darauf, dass die erreichte Zielgruppe nicht die kaufende ist.

Die Klickpreise wachsen schneller als der Umsatz

  • Bezahltes Wachstum kostet jedes Quartal mehr pro gewonnenem Kunden, ohne dass sich am Angebot etwas geändert hätte.
  • Wer nur am Gebot dreht, verschiebt den Punkt, an dem die Rechnung kippt, lediglich nach hinten.

Inhalte entstehen, ohne dass jemand ihre Wirkung kennt

  • Der Redaktionsplan ist gefüllt, für keinen einzelnen Beitrag lässt sich der Beitrag zum Geschäft benennen.
  • Ohne Themenlogik und Suchbezug beschäftigt sich Content vor allem mit sich selbst.

Jedes System liefert eine andere Zahl

  • CRM, Web-Analyse und Werbekonten beantworten dieselbe Frage mit drei verschiedenen Werten.
  • Solange die Zuordnung ungeklärt ist, entscheidet im Zweifel die Meinung des Lautesten.

Die Automatisierung ist gewachsen, der Überblick nicht

  • Strecken, Listen und Regeln haben sich über Jahre angesammelt; niemand kann sagen, welche davon noch laufen.
  • Ein System, das keiner mehr durchschaut, wird selten abgeschaltet und immer weiter befüllt.

Das Marketing hängt an einer einzigen Person

  • Eine Person hält Kanäle, Dienstleister und Zugänge zusammen; dokumentiert ist davon wenig.
  • Jeder Wechsel und jede längere Abwesenheit wird unmittelbar zum Sichtbarkeitsrisiko.

Erkennen Sie eine dieser Lagen wieder? Ein kurzer Austausch reicht für eine erste Einordnung: auf welcher Ebene der Befund vermutlich sitzt, welche Zahl Sie zuerst brauchen — und ob dafür überhaupt jemand von außen nötig ist.

Aufgabenfelder

Aufgabenfelder einer Online-Marketing-Beratung im Überblick

Ein Feld wird einzeln vergeben oder mehrere zusammen — je nachdem, auf welcher Ebene der Befund sitzt. Häufig beginnt es bei Position und Messung; Kanäle, Inhalte und Automatisierung folgen dort, wo die Zahlen es verlangen. Die folgende Aufzählung ist ein Ausschnitt der Themen, die regelmäßig angefragt werden.

Positionierung und Marketingstrategie

Für wen das Angebot gedacht ist, wodurch es sich vom Nachbarangebot unterscheidet und welches Versprechen daraus folgt. Dazu gehört die Abgrenzung dessen, was bewusst nicht bespielt wird — eine Beratung zur Marketingstrategie, die diese Entscheidung bis in die Botschaften der einzelnen Kanäle durchhält.

Kanalstrategie und Verteilung des Budgets

Welche Kanäle das Angebot tragen, welche Rolle jeder von ihnen hat und wie das Budget zwischen Aufbau und Ernte aufgeteilt wird. Suche, Anzeigen, soziale Netzwerke, E-Mail und Affiliate haben sehr unterschiedliche Vorlaufzeiten — die Mischung entscheidet, wann Wirkung eintritt.

Content, SEO und organische Sichtbarkeit

Themen mit Suchbezug statt Redaktionsplan aus dem Bauch: Welche Fragen stellt der Markt, welche davon lassen sich glaubwürdig beantworten, und welche Seite trägt welches Thema. Content-Marketing-Beratung und SEO gehören zusammen, weil ein guter Text ohne Auffindbarkeit unbezahlte Arbeit bleibt.

Performance Marketing und Kampagnensteuerung

Struktur der Werbekonten, Gebots- und Zielwertlogik, Zielgruppen, Anzeigenmaterial und die Frage, ab welchem Wert eine Kampagne abgeschaltet wird. Gemessen wird an den Kosten je gewonnenem Kunden und am Deckungsbeitrag, nicht am Klickpreis.

Marketing Automation und CRM-Anbindung

Strecken, Bewertungslogik für Kontakte und die Übergabe an den Vertrieb. Der Nutzen entsteht selten durch mehr Automatisierung, sondern durch weniger: wenige Strecken mit klarem Zweck, saubere Daten und eine Übergabe ohne Rückfragen.

Analytics, Attribution und Berichtswesen

Erfolgsereignisse, Zuordnungsmodell, Einwilligungslogik und ein Bericht, der eine Entscheidung auslöst. Dazu gehört die Festlegung, welchem Kontaktpunkt ein Abschluss wie stark zugerechnet wird — ohne sie streiten Kanäle dauerhaft um dieselbe Anfrage.

Wo bei Ihnen der erste Hebel liegt, können wir in einem kurzen Austausch eingrenzen. Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage — zurück kommt eine Einschätzung, kein Foliensatz.

Mandatsformen

Wie externe Marketingexpertise in eine Organisation kommt

Nicht die fachliche Tiefe entscheidet über den Nutzen, sondern der Zuschnitt des Mandats: wie viel Zeit extern eingekauft wird, mit welcher Entscheidungsbefugnis und an welcher Stelle der Organisation. Vier Formen kommen im Marketing regelmäßig vor, und ein Wechsel zwischen ihnen ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Gemeinsam ist ihnen, dass eine interne Person die Verantwortung behält und der Endpunkt vereinbart ist, bevor jemand anfängt.

Standortbestimmung

Marketing-Audit von außen

Jemand von außen sieht sich Position, Kanalmischung, Messaufbau und Ausgaben an und sagt, wo das Geld am wirkungslosesten arbeitet. Heraus kommt eine geordnete Liste mit Aufwand und erwartetem Effekt — ausdrücklich inklusive der Empfehlung, Dinge zu lassen.

Mitarbeit

Fachrolle im Marketingteam

Eine externe Fachkraft arbeitet im bestehenden Team mit und bringt genau die Routine ein, die dort fehlt — Suchsichtbarkeit, Kampagnenaufbau, Automatisierung oder Messaufbau. Der Vorteil liegt darin, dass die Handgriffe im Team hängen bleiben, statt mit dem Vorhaben zu verschwinden.

Interimsführung

Marketingleitung auf Zeit

Eine externe Person übernimmt die Führung des Marketings samt Budget- und Ergebnisverantwortung — bei einer Vakanz, vor einer Neuausrichtung oder wenn Entscheidungen anstehen, die aus den internen Interessenlagen heraus schwer zu treffen sind. Interim CMO und Interim Head of Marketing sind die gängigen Zuschnitte.

Neuaufbau

Aufbau eines Kanals oder Systems

Eine befristete Aufgabe mit einem Ergebnis, das sich zeigen lässt: eine Suchstrategie aufsetzen, ein Automationssystem einführen, einen Markt digital erschließen. Der Maßstab ist eine vorher vereinbarte Zielgröße — erste organische Sichtbarkeit, eine tragfähige Kampagnenstruktur — nicht die Zahl der Anwesenheitstage.

Branchentakt

Online-Marketing nach Branche: wo die Nachfrage entsteht

Die Werkzeuge sind überall dieselben, der Weg zur Nachfrage ist es nicht. Im Softwaregeschäft fällt ein großer Teil der Entscheidung, bevor ein Mensch beteiligt ist. Im Industriegeschäft dauert sie Monate und wird von mehreren Fachbereichen getragen, weshalb Fachinhalte dort mehr bewegen als Kampagnen. Im Onlinehandel entscheidet der Deckungsbeitrag je Bestellung, ob eine Kampagne weiterlaufen darf. In regulierten Märkten steht vor jeder Aussage die Frage der Zulässigkeit. Wer diese Unterschiede erst im Vorhaben lernt, bezahlt sie über die ganze Laufzeit.

Besetzt wird deshalb entlang der Branchenerfahrung: gesucht sind Leute, die den Kaufweg, die tragenden Kanäle, die üblichen Kennzahlen und die typischen Sackgassen einer Branche von innen kennen. Das Netzwerk dahinter umfasst 25 Fachbereiche und mehrere hundert Profile. Jede Kachel nennt, woraus dort Nachfrage entsteht und woran sich Fortschritt ablesen lässt.

Leitstand eines Softwareunternehmens mit mehreren Auswertungsbildschirmen

SaaS und Software

Digitaler Einkaufswagen als Sinnbild für Onlinehandel

E-Commerce und Onlinehandel

Arzneimittelproduktion als Sinnbild für Marketing in regulierten Märkten

Pharma und Life Sciences

Zwei Führungskräfte in einer Fertigungshalle im Gespräch

Industrie und Maschinenbau

Beratungsgespräch in einem mittelständischen Unternehmen

Mittelstand und B2B-Dienstleister

Gewerbeimmobilie als Sinnbild für projektbezogene Vermarktung

Immobilien und Bauwirtschaft

Leitstand eines Softwareunternehmens mit mehreren Auswertungsbildschirmen

SaaS und Software

Digitaler Einkaufswagen als Sinnbild für Onlinehandel

E-Commerce und Onlinehandel

Arzneimittelproduktion als Sinnbild für Marketing in regulierten Märkten

Pharma und Life Sciences

Zwei Führungskräfte in einer Fertigungshalle im Gespräch

Industrie und Maschinenbau

Beratungsgespräch in einem mittelständischen Unternehmen

Mittelstand und B2B-Dienstleister

Gewerbeimmobilie als Sinnbild für projektbezogene Vermarktung

Immobilien und Bauwirtschaft

Auftragsbilder

Häufig beauftragte Marketingvorhaben und ihre Zielgröße

Die Anfragen ähneln sich stärker, als der Markt vermuten lässt. Wenige Muster decken den größten Teil ab; zu jedem gehört eine wiederkehrende Ausgangslage, ein erster Schritt, der sich bewährt hat, und eine Größe, an der sich später ablesen lässt, ob es funktioniert hat.

Neupositionierung und Botschaftsarbeit

Ausgangslage: Das Angebot ist gut, klingt aber wie das der Nachbarn, und im Haus kursieren drei Beschreibungen davon. Zuerst wird geklärt, für wen entschieden und wogegen abgegrenzt wird; erst danach entstehen Botschaften und Seiten. Ablesbar an der Antwortquote in der Ansprache und an der Qualität der Anfragen.

Aufbau organischer Sichtbarkeit

Ausgangslage: Nachfrage kommt fast ausschließlich aus bezahlten Kanälen, und jede Budgetkürzung ist unmittelbar im Umsatz zu sehen. Der Weg führt über eine Themenlandkarte mit Suchbezug, Aufräumarbeit an bestehenden Seiten und Inhalte, die eine Frage vollständig beantworten. Ablesbar am Anteil unbezahlter Anfragen.

Neuaufsatz der Kampagnenstruktur

Ausgangslage: Die Werbekonten sind über Jahre gewachsen, Kampagnen überschneiden sich, und die Kosten je gewonnenem Kunden steigen ohne erkennbaren Grund. Der Weg führt über eine aufgeräumte Kontenstruktur, wenige klare Zielwerte und die Entscheidung, welche Zielgruppen wegfallen. Ablesbar an den Kosten je Abschluss.

Automation und Datenfluss aufräumen

Ausgangslage: Über die Jahre sind Strecken, Listen und Regeln entstanden, die niemand mehr vollständig kennt, und der Vertrieb traut den übergebenen Kontakten nicht. Der Weg führt über eine Bestandsaufnahme aller aktiven Automatismen, das Abschalten des Überflüssigen und eine gemeinsam vereinbarte Übergabelogik. Ablesbar an der Annahmequote übergebener Kontakte.

Netzwerkprofile

Welche Marketingprofile aus dem Netzwerk angefragt werden

Welches Profil ein Vorhaben braucht, hängt an der Ebene, auf der der Befund sitzt: Eine ungeklärte Position verlangt eine andere Besetzung als eine überladene Kampagnenstruktur. Am häufigsten gefragt sind die folgenden Marketing Consultants und Fachprofile; weitere Rollen der Kategorie stehen auf der Übersichtsseite. Was eine Rolle übernimmt und — soweit hinterlegt — welcher Tagessatz gilt, steht auf ihrer eigenen Seite.

Der Weg von der ersten Messung zum eigenständigen Betrieb

Der Zuschnitt jedes Schritts richtet sich nach Größe, Kanalzahl und Systemlandschaft — die Abfolge bleibt gleich. Wer die Messung ans Ende stellt, hat später keine Vergleichsbasis; wer mit dem Werkzeug beginnt, baut eine Lösung für ein Problem, das noch niemand beschrieben hat.

Erster Schritt: Aufnahme von Kanälen und Kennzahlen im gemeinsamen Gespräch

Zahlen und Kanäle aufnehmen

Ausgaben, Reichweiten, Anfragen und Abschlüsse der letzten Quartale werden je Kanal nebeneinandergelegt — aus den Systemen, nicht aus der Erinnerung.
Gespräche mit Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung zeigen, welcher Zahl im Haus tatsächlich geglaubt wird.
Am Ende steht der Beitrag jedes Kanals zur Nachfrage — und die Lücke, die keiner von ihnen deckt.
Zweiter Schritt: Abstimmung von Position und Zielgruppe im Führungskreis

Position und Zielgruppe schärfen

Wer gewonnen werden soll, welches Problem gelöst wird und was das Angebot vom nächstbesten unterscheidet, wird schriftlich festgelegt.
Dazu gehört die Entscheidung, welche Kundengruppen künftig nicht mehr angesprochen werden.
Die Botschaften werden gegen echte Kundenaussagen geprüft, nicht gegen Wunschformulierungen.
Dritter Schritt: Entscheidung über Kanalrollen und Budgetverteilung im Workshop

Kanäle und Budget entscheiden

Jeder Kanal bekommt eine Rolle: Nachfrage erzeugen, Nachfrage ernten oder Bestand halten.
Die Aufteilung zwischen Aufbau und Ernte wird begründet — sie ist später die erste Zahl, die unter Druck gerät.
Was zurückgestellt wird, wird benannt, damit es nicht später als Versäumnis auftaucht.
Vierter Schritt: Aufbau von Messung und Berichtswesen im Team

Messung aufsetzen

Erfolgsereignisse, Zuordnungsmodell und Zuständigkeiten werden definiert, bevor die erste Kampagne startet.
Die Zahl der Kennzahlen wird auf jene reduziert, die eine Entscheidung auslösen können.
Einwilligungslogik und Datenschutz werden mitgeplant; eine Messung, die rechtlich nicht trägt, ist keine.
Fünfter Schritt: Begleitung der Umsetzung in der gemeinsamen Arbeit

Umsetzung begleiten

Inhalte, Kampagnen und Strecken entstehen im vereinbarten Rahmen — intern, über Dienstleister oder gemischt.
Externe Fachleute arbeiten mit, statt zuzuliefern, damit die Handgriffe im Team bleiben.
Einwände aus dem Team werden ernst genommen, weil sie in der Regel auf einen Schritt zeigen, der im Alltag nicht funktioniert.
Sechster Schritt: Prüfung der Wirkung und Übergabe an das interne Marketing

Wirkung prüfen und übergeben

Die zu Beginn vereinbarten Größen werden gegen die Ausgangswerte gehalten: Anfragen, Kosten je Abschluss, Anteil unbezahlter Nachfrage.
Was nicht gewirkt hat, wird abgeschaltet statt fortgeschrieben.
Der Übergabepunkt stand vor dem Start fest; danach führt das interne Marketing ohne externe Begleitung weiter.
Preisgefüge

Kosten und Tagessätze in der Digital-Marketing-Beratung

Abgerechnet wird nach Tagessätzen, nicht nach Projektpauschalen. Entscheidend ist dabei die Trennung zweier Töpfe: Der Tagessatz bezahlt Arbeitszeit und Erfahrung, das Mediabudget bezahlt Reichweite. Werden beide in einen Topf geworfen, ist am Quartalsende weder klar, ob die Beratung etwas gebracht hat, noch, ob die Werbeausgaben richtig verteilt waren. Lizenzgebühren für Werkzeuge und Produktionskosten für Inhalte stehen aus demselben Grund getrennt im Plan.

Die folgenden Spannen stammen aus den Rollenseiten unseres Netzwerks und sind dort je Profil hinterlegt.

Analyse- und Attributionsarbeit beginnt bei 650 € und reicht bei anspruchsvoller Datenlage bis 1.400 €. Preis- und Erlösthemen sind das teuerste Fachfeld: Sie setzen bei 790 € an und gehen bei komplexen Erlösmodellen bis 2.000 € pro Tag.

Marketingführung auf Zeit — Interim CMO oder Interim Head of Marketing — wird mandatsbezogen kalkuliert und liegt oberhalb der Fachrollen, weil Budget-, Team- und Ergebnisverantwortung zur Aufgabe gehören. Ein Interim Marketing Manager mit eng gefasstem Auftrag liegt darunter, ein Mandat mit Führungsspanne und Umbauauftrag darüber.

Innerhalb einer Spanne entscheidet, wie viel Verantwortung die Rolle trägt, wie speziell die geforderte Branchen- und Werkzeugerfahrung ist, wie oft jemand vor Ort sein soll und wie lange das Mandat läuft. Für die Budgetierung hilft ein einfacher Schnitt: Jeder Abschnitt bekommt ein eigenes, prüfbares Ergebnis. Dann fällt die Entscheidung über eine Verlängerung an einer Zahl und nicht am Jahresende. Gegenüber einer Agenturbetreuung mit Monatspauschale hat das den Vorteil, dass Tage sichtbar bleiben: Bezahlt wird die Person, die arbeitet, und zwar für die Tage, an denen sie es tut.

Welche Rolle ein Vorhaben braucht, entscheidet die Ebene, auf der es klemmt. Die vollständige Übersicht steht unter Marketing — darunter Interim CMO, SEO Strategists und Marketing Automation Specialists. Für die Datenseite der Messung ergänzt Data Engineering & Data Science. Geht es um Pipeline, Angebots- und Preisprozess, ist die Vertriebsberatung der passendere Einstieg; steht die Erschließung neuer Märkte im Vordergrund, führt die Wachstumsstrategie weiter.

Gesucht wird das unter sehr verschiedenen Bezeichnungen: als Marketing Consultant oder Marketing Consultants, als Digital Marketing Consultant oder Digital Marketing Consultants, als Consultant für digitales Marketing oder schlicht als Beratung für digitales Marketing.

Marktbewegung

Die Erwartungen an das Marketing steigen schneller als die Budgets

84 %

der Unternehmen zählen Künstliche Intelligenz zu den einflussreichsten Marketingtrends bis 2027 — befragt wurden 180 Unternehmen zum Jahreswechsel 2025/26.
Bitkom (Februar 2026)

15,3 %

der Marketingbudgets fließen 2026 in KI-Vorhaben. Zugleich halten nur 30 % der Marketingverantwortlichen ihre Organisation für reif genug, das zu skalieren.
Gartner CMO Spend Survey 2026

43 %

der befragten Unternehmen setzen Marketing Automation bereits ein, 76 % halten sie künftig für wichtig. Der Abstand zwischen Anspruch und Betrieb ist das eigentliche Thema.
Bitkom Marketingtrends 2026
Nachgehakt

Häufig gestellte Fragen zur Digital-Marketing-Beratung

Digital-Marketing-Beratung klärt, mit welcher Position ein Unternehmen im digitalen Markt auftritt, über welche Kanäle es Nachfrage erzeugt und woran es den Erfolg erkennt. Sie arbeitet auf drei Ebenen: an der Entscheidung über Zielgruppe, Versprechen und Budgetaufteilung, an der Steuerung über Messung und Zuständigkeit, und erst danach an der Ausführung. Ihr Ergebnis ist keine Kampagne, sondern eine Entscheidung samt der Zahl, an der sie überprüft wird.
Eine Agentur verdient an der Ausführung — an Anzeigen, Inhalten, Kampagnen. Das ist legitim und oft genau richtig, macht sie aber zur befangenen Instanz bei der Frage, welcher Kanal überhaupt der richtige ist. Eine Online-Marketing-Beratung ohne eigenes Ausführungsgeschäft beantwortet diese Frage ergebnisoffen. In der Praxis arbeiten beide zusammen: Die Beratung legt Richtung und Messung fest, die Agentur setzt um.
Wenn Nachfrage bisher fast ausschließlich über Empfehlungen und Bestandskunden entsteht und diese Quelle spürbar dünner wird. Ebenso, wenn eine einzelne Person das gesamte Marketing trägt und für eine Neuausrichtung keine Kapazität bleibt. Sind Position, Kanäle und Messung dagegen geklärt und läuft die Umsetzung, kostet externe Unterstützung vor allem Abstimmung.
Die Beschreibung des Zielkunden und die Abgrenzung dessen, was bewusst nicht bearbeitet wird. Ein Nutzenversprechen, das sich vom nächstbesten Anbieter unterscheiden lässt. Eine Kanalentscheidung mit klaren Rollen — welcher Kanal erzeugt Nachfrage, welcher erntet sie. Die Budgetaufteilung zwischen Aufbau und Abverkauf. Und eine Messung, die dazu passt. Alles Weitere ist Umsetzung.
Abgerechnet wird über Tagessätze, getrennt vom Mediabudget. In unserem Netzwerk liegen Recherche- und Analyseprofile bei 600 bis 1.100 € pro Tag, Aufbauprofile mit Marktbezug zwischen 700 und 1.400 €, Rollen für Automatisierung und CRM bei 710 bis 1.240 €. Preis- und Erlösthemen reichen von 790 € bis zu 2.000 € bei komplexen Modellen. Das Gesamtbudget ergibt sich aus Tagessatz, Auslastung und Laufzeit — ein halber Tag pro Woche über ein Quartal ist etwas anderes als eine Vollzeitbesetzung.
Marketingführung auf Zeit wird mandatsbezogen kalkuliert und liegt oberhalb der Fachrollen, weil Budget-, Team- und Ergebnisverantwortung Teil der Aufgabe sind. Wo genau ein Einsatz liegt, hängt an der Führungsspanne, an der Komplexität der Kanal- und Systemlandschaft, an der Branchenerfahrung und an der Laufzeit. Die Spanne nennen wir, bevor Kandidaten vorgestellt werden.
Über wenige Größen, die vor dem Start festgelegt werden: die Zahl qualifizierter Anfragen, die Kosten je gewonnenem Kunden, der Anteil unbezahlter Nachfrage und der Deckungsbeitrag der bezahlten Kanäle. Entscheidend ist weniger das Werkzeug als die Verabredung, welches Ereignis als Erfolg zählt und wie ein Abschluss auf mehrere Kontaktpunkte verteilt wird. Ohne sie liefern zwei Systeme drei Zahlen.
An den Größen, die vor dem Start feststanden — und daran, ob das eigene Team danach ohne Begleitung weiterarbeiten kann. Ein gutes Zeichen ist außerdem, dass Dinge abgeschaltet wurden: Wer nur hinzufügt, hat nicht priorisiert. Und daran, ob auch unangenehme Befunde offen benannt wurden.
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