Beratung für digitale Transformation
Digitale Transformation Beratung: von der Strategie zur messbaren Umsetzung
Beratung für digitale Transformation heißt: Geschäftsmodell, Prozesse und Technologie so zusammenzubringen, dass daraus messbare Ergebnisse werden. Wir arbeiten von der Digitalstrategie über Technologieauswahl und Prozessdigitalisierung bis zur Umsetzung im Betrieb — und wir hören nicht bei der Roadmap auf, sondern bleiben bis die Zahlen sich bewegen.
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Was Digitalisierungsberatung leistet — und was nicht

Digitalisierungsberatung wird oft mit Technologieeinkauf verwechselt. Tatsächlich beginnt sie eine Ebene darüber: bei der Frage, welche Wertschöpfung digital besser funktioniert als analog — und welche nicht. Erst danach geht es um Systeme.
Der Unterschied zeigt sich schon am Ausgangspunkt. Ein Technologieprojekt startet mit der Frage, welches System eingeführt wird. Eine Transformationsberatung startet mit der Frage, an welcher Stelle der Wertschöpfung heute Zeit und Geld verloren gehen — und ob die Ursache in der Technik, im Prozess oder in der Zuständigkeit liegt. Häufig ist das eingesetzte System nicht das eigentliche Problem, sondern ein Ablauf, der über Jahre um seine Ausnahmen herum gewachsen ist.
In der Praxis heißt das drei Dinge. Erstens Klarheit über den Ausgangspunkt: welche Prozesse tatsächlich laufen — nicht welche dokumentiert sind —, welche Daten vorhanden und belastbar sind, wo Medienbrüche Geld kosten und an welchen Stellen Mitarbeitende sich längst Umgehungslösungen gebaut haben. Diese Bestandsaufnahme dauert Wochen, nicht Monate, und sie entscheidet über alles, was danach kommt.
Zweitens eine Priorisierung, die dem Nutzen folgt statt dem Vorstandsinteresse. Fast jedes Unternehmen hat mehr Digitalisierungsideen als Kapazität. Die Kunst liegt nicht darin, alle zu bewerten, sondern die drei bis fünf zu benennen, die im nächsten Jahr wirklich etwas verändern — und die übrigen bewusst zurückzustellen, statt sie halbherzig mitlaufen zu lassen.
Drittens eine Umsetzung, die Verantwortung übernimmt, statt sie nach der Roadmap zurückzugeben. Der Übergang von der Konzeption in den Betrieb ist die Stelle, an der die meisten Vorhaben ihre Wirkung verlieren. Wer die Roadmap geschrieben hat, sollte auch dabei sein, wenn sie auf die Realität trifft.
Was Digitalisierungsberatung nicht leistet: sie ersetzt keine Entscheidung. Wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, Prozesse und Zuständigkeiten zu verändern, wird auch das beste System nur den alten Ablauf digital abbilden — dann ist die Digitalisierung teuer und ändert nichts. Und sie ersetzt keine interne Verantwortung: ohne eine Person im Haus, die das Vorhaben will und entscheiden darf, trägt kein externes Team ein Ergebnis über die Ziellinie.
Wann sich externe Beratung für die digitale Transformation lohnt
Nicht jedes Digitalisierungsvorhaben braucht externe Unterstützung. Wenn das Zielbild klar ist, die Kapazität im Haus vorhanden und der Prozess schon einmal erfolgreich verändert wurde, ist ein externes Team meist überflüssig. Sechs Situationen sind dagegen typische Anlässe — was sie verbindet: es fehlt nicht an Wissen über das eigene Geschäft, sondern an Erfahrung mit genau dieser Art von Veränderung.
1. Die Roadmap steht, aber nichts bewegt sich
- Konzepte liegen vor, oft sogar zwei — es fehlt Umsetzungskapazität mit Entscheidungsnähe.
- Wer die Umsetzung nebenbei zum Tagesgeschäft machen soll, priorisiert im Zweifel das Tagesgeschäft. Zu Recht.
2. Ein Systemwechsel steht an
- ERP, CRM oder Cloud-Migration — und niemand im Haus hat das schon einmal begleitet.
- Fehler in Datenmigration und Berechtigungskonzept fallen erst nach dem Go-live auf und sind dann teuer.
3. Die Datenlage trägt keine Entscheidung
- Berichte widersprechen sich, jede Abteilung hat ihre eigene Wahrheit.
- Selten ein Werkzeugproblem, fast immer ein Definitions- und Verantwortungsproblem.
4. Zwei Organisationen wachsen zusammen
- Doppelte Systeme, unterschiedliche Stammdaten und unklare Prozesse nach einer Übernahme.
- Je länger zwei Landschaften parallel laufen, desto teurer wird die Zusammenführung.
5. Ein Projekt ist ins Stocken geraten
- Eine ehrliche Außensicht, bevor mehr Budget hineinläuft.
- Wer das Vorhaben verantwortet, kann es schlecht selbst infrage stellen — von außen kostet das wenige Wochen.
6. Die Organisation soll befähigt werden
- Externe Umsetzung ist gelaufen, das Wissen ist aber nicht im Haus geblieben.
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Pflegeprozesse werden geklärt, damit der neue Ablauf ohne Begleitung trägt.
Erkennen Sie Ihre Ausgangslage in einer dieser Situationen wieder? Dann ist der schnellste Weg ein kurzes Gespräch — mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und an welcher Stelle externe Unterstützung überhaupt sinnvoll ist.
Unsere Beratungsleistungen im Bereich Digitale Transformation im Überblick
Sechs Leistungsbereiche, die wir einzeln oder in Kombination besetzen — je nachdem, wo ein Vorhaben steht.
Digitalstrategie und Zielbild
Wohin die Digitalisierung führen soll, in Zahlen statt Schlagworten. Dazu gehört eine belastbare Standortbestimmung, ein Zielbild für die nächsten zwei bis drei Jahre und eine Priorisierung nach Wertbeitrag, nicht nach Sichtbarkeit. Ergebnis ist eine Reihenfolge, die auch dann noch trägt, wenn das Budget gekürzt wird.
Technologieberatung und Architektur
Auswahl und Bewertung von Systemen, Zielarchitektur, Schnittstellen, Aufwands- und Risikoabschätzung. Herstellerneutral: wir verkaufen keine Lizenzen und haben keine Partnerprovisionen, die eine Empfehlung färben könnten. Dazu gehört die ehrliche Antwort, wann ein bestehendes System besser ertüchtigt als ersetzt wird.
Prozessdigitalisierung
Medienbrüche schließen, Durchlaufzeiten senken, Automatisierung dort, wo sie sich rechnet. Vor jeder Automatisierung steht die Vereinfachung: ein Ablauf mit sieben Freigabestufen wird nicht dadurch besser, dass er digital sieben Freigabestufen hat. Gemessen wird an Durchlaufzeit, Fehlerquote und Kosten pro Vorgang.
Daten und Analytics
Datenmodell, Datenqualität, Governance und die Berichte, auf die sich am Ende alle einigen können. Der unspektakuläre Teil — Definitionen, Verantwortlichkeiten, Pflegeprozesse — entscheidet darüber, ob eine Datenplattform nach zwei Jahren noch benutzt wird oder ob wieder in Tabellen gerechnet wird.
Change und Enablement
Befähigung der Teams, Kommunikation, Rollen und Verantwortlichkeiten. Der Teil, an dem Transformationen scheitern, und der Teil, der am häufigsten gestrichen wird, wenn es eng wird. Dazu gehören Schulungen, vor allem aber klare Antworten auf die Frage, was sich für die einzelne Person im Alltag ändert.
Transformation Office
Steuerung über mehrere Vorhaben hinweg, mit Transparenz über Fortschritt, Abhängigkeiten, Risiken und Budgetverbrauch. Sinnvoll ab etwa vier parallelen Vorhaben oder sobald mehrere Bereiche auf dieselben knappen internen Ressourcen zugreifen.
Welche dieser Leistungen Ihr Vorhaben braucht — und in welcher Reihenfolge — lässt sich in zwanzig Minuten klären. Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage.
Wie eine Zusammenarbeit zugeschnitten wird
Der Zuschnitt entscheidet oft mehr über den Erfolg als die fachliche Tiefe. Vier Modelle, die sich bewährt haben — sie lassen sich im Verlauf wechseln, und das ist meist auch sinnvoll. Unabhängig vom Modell gilt: eine benannte interne Verantwortung, Ziele schriftlich vor Beginn, Übergabepunkt zu Projektbeginn vereinbart.
Punktuelle Expertise
Eine erfahrene Person für eine klar umrissene Frage: eine Systembewertung, ein Architekturentwurf, ein Review eines laufenden Vorhabens. Typisch zwei bis acht Wochen, oft in Teilzeit. Sinnvoll, wenn im Haus gearbeitet wird und nur eine Erfahrungslücke geschlossen werden muss.
Gemischtes Umsetzungsteam
Zwei bis fünf externe Fachleute arbeiten in einem Team mit Ihren Mitarbeitenden, unter interner fachlicher Führung. Das gängigste Modell bei Systemwechseln und Prozessvorhaben, typisch drei bis neun Monate. Der Vorteil ist die Übergabe: Wissen bleibt im Haus, weil es dort entsteht.
Verantwortung auf Zeit
Eine externe Person übernimmt eine Führungs- oder Programmverantwortung mit Entscheidungsbefugnis — bei Vakanzen, in Sondersituationen oder wenn ein Vorhaben eine Instanz braucht, die nicht in den internen Interessenlagen steht. Typisch sechs bis achtzehn Monate, mit vereinbartem Übergabepunkt.
Transformation Office
Eine kleine Steuerungseinheit über mehreren Vorhaben: Planung, Abhängigkeiten, Risiken, Berichtswesen an die Geschäftsführung. Sie setzt nicht selbst um, sondern sorgt dafür, dass Entscheidungen fallen und Engpässe sichtbar werden, bevor sie zum Verzug führen.
Digitale Transformation nach Branche
Industrie & Produktion
Maschinenbau und Fertigung digitalisieren zuerst dort, wo Stillstand unmittelbar Geld kostet: Maschinendaten, Instandhaltung, Qualitätssicherung. Der Hebel liegt selten in einer neuen Plattform, sondern in durchgängigen Daten von der Maschine bis in die Planung — und in der Bereitschaft, Rüst- und Instandhaltungsprozesse tatsächlich zu ändern. Wir klären, welche Anlagen überhaupt verwertbare Daten liefern, wo sich eine Nachrüstung rechnet und welche Vorhaben zuerst laufen. Häufig zeigt sich, dass die größten Effekte nicht in der Produktion selbst entstehen, sondern an ihren Schnittstellen: Auftragseinplanung, Materialbereitstellung, Rückmeldung an den Vertrieb. Gemessen wird an ungeplanten Stillständen, Ausschussquote und Termintreue.
Logistik & Supply Chain
Transparenz über Bestände, Sendungen und Termine ist in der Logistik die eigentliche Währung. Medienbrüche zwischen Auftrag, Lager und Transport erzeugen manuelle Nacharbeit, Rückfragen und teure Fehlmengen — und sie fallen erst auf, wenn ein Kunde anruft. Wir bringen Planungs-, Lager- und Transportsysteme zusammen, machen Lieferzeiten belastbar prognostizierbar und automatisieren die Ausnahmebehandlung dort, wo sie sich rechnet. Der erste Schritt ist fast immer unspektakulär: einheitliche Stammdaten und eine Definition davon, wann eine Sendung als pünktlich gilt. Gemessen wird an Liefertreue, Bestandsreichweite und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Handel & Konsumgüter
Handel und Konsumgüterhersteller steuern heute über mehrere Kanäle gleichzeitig — mit einem Stammdatenbestand, der das oft nicht hergibt. Produktdaten liegen in drei Systemen, Preise werden an vier Stellen gepflegt, und niemand kann sagen, welche Variante die richtige ist. Wir sortieren Produkt- und Kundendaten, verbinden Shop, ERP und Warenwirtschaft und schaffen die Grundlage für Sortiments-, Preis- und Nachschubentscheidungen, die auf Zahlen beruhen statt auf Erfahrungswerten. Erst danach lohnen Personalisierung und automatisierte Disposition. Gemessen wird an Verfügbarkeit, Abschriften und der Zeit, die eine Sortimentsänderung bis in alle Kanäle braucht.
Gesundheitswesen
Kliniken und Versorger arbeiten unter regulatorischem Druck und mit gewachsenen Systemlandschaften, in denen Primärsystem und Subsysteme über Jahre nebeneinander entstanden sind. Digitalisierung heißt hier zuerst: dokumentierte Prozesse, saubere Schnittstellen und ein Umgang mit Patientendaten, der Datenschutz und Alltagstauglichkeit zusammenbringt — eine Lösung, die im Stationsalltag umgangen wird, ist keine Lösung. Erst danach lohnen Automatisierung und Auswertung. Weil Personal der knappste Faktor ist, zählt vor allem, wie viel Dokumentationszeit ein Vorhaben zurückgibt. Gemessen wird an Dokumentationsaufwand je Fall, Medienbrüchen zwischen Systemen und der Zeit bis zur Befundverfügbarkeit.
Banken & Versicherungen
Regulatorik, Altsysteme und hohe Erwartungen an digitale Prozesse treffen hier aufeinander — jede Änderung muss nachweisbar sein, und jede Nachweispflicht kostet Zeit. Der Fortschritt entsteht meist in der Reihenfolge Datenhaushalt, Prozessautomatisierung, Kundenschnittstelle; wer bei der Oberfläche beginnt, baut eine schnelle Fassade vor langsame Abläufe. Wir helfen, Vorhaben so zu schneiden, dass Nachweispflichten erfüllt bleiben und trotzdem messbare Verbesserungen entstehen, und klären früh, welche Altsysteme abgelöst und welche gekapselt werden. Gemessen wird an Bearbeitungszeit je Vorgang, Dunkelverarbeitungsquote und Aufwand für Nachweise und Prüfungen.
IT & Software
IT-Anbieter und Softwarehäuser transformieren ihr eigenes Geschäftsmodell: von Projekt zu Produkt, von Lizenz zu Abo, von Einzelinstallation zu Cloud-Betrieb. Das verändert Architektur, Release-Prozesse, Support und Vertrieb gleichzeitig — und meist unterschätzt wird nicht die Technik, sondern die Umstellung von Vertrieb und Verträgen auf wiederkehrende Erlöse. Wir begleiten diesen Schnitt technisch und organisatorisch: Zielarchitektur, Mandantenfähigkeit, Betriebsmodell, Release-Takt und die Kennzahlen, an denen sich der Umbau messen lässt. Gemessen wird an wiederkehrendem Umsatzanteil, Release-Frequenz, Betriebskosten je Mandant und Abwanderungsrate.
Industrie & Produktion
Maschinenbau und Fertigung digitalisieren zuerst dort, wo Stillstand unmittelbar Geld kostet: Maschinendaten, Instandhaltung, Qualitätssicherung. Der Hebel liegt selten in einer neuen Plattform, sondern in durchgängigen Daten von der Maschine bis in die Planung — und in der Bereitschaft, Rüst- und Instandhaltungsprozesse tatsächlich zu ändern. Wir klären, welche Anlagen überhaupt verwertbare Daten liefern, wo sich eine Nachrüstung rechnet und welche Vorhaben zuerst laufen. Häufig zeigt sich, dass die größten Effekte nicht in der Produktion selbst entstehen, sondern an ihren Schnittstellen: Auftragseinplanung, Materialbereitstellung, Rückmeldung an den Vertrieb. Gemessen wird an ungeplanten Stillständen, Ausschussquote und Termintreue.
Logistik & Supply Chain
Transparenz über Bestände, Sendungen und Termine ist in der Logistik die eigentliche Währung. Medienbrüche zwischen Auftrag, Lager und Transport erzeugen manuelle Nacharbeit, Rückfragen und teure Fehlmengen — und sie fallen erst auf, wenn ein Kunde anruft. Wir bringen Planungs-, Lager- und Transportsysteme zusammen, machen Lieferzeiten belastbar prognostizierbar und automatisieren die Ausnahmebehandlung dort, wo sie sich rechnet. Der erste Schritt ist fast immer unspektakulär: einheitliche Stammdaten und eine Definition davon, wann eine Sendung als pünktlich gilt. Gemessen wird an Liefertreue, Bestandsreichweite und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Handel & Konsumgüter
Handel und Konsumgüterhersteller steuern heute über mehrere Kanäle gleichzeitig — mit einem Stammdatenbestand, der das oft nicht hergibt. Produktdaten liegen in drei Systemen, Preise werden an vier Stellen gepflegt, und niemand kann sagen, welche Variante die richtige ist. Wir sortieren Produkt- und Kundendaten, verbinden Shop, ERP und Warenwirtschaft und schaffen die Grundlage für Sortiments-, Preis- und Nachschubentscheidungen, die auf Zahlen beruhen statt auf Erfahrungswerten. Erst danach lohnen Personalisierung und automatisierte Disposition. Gemessen wird an Verfügbarkeit, Abschriften und der Zeit, die eine Sortimentsänderung bis in alle Kanäle braucht.
Gesundheitswesen
Kliniken und Versorger arbeiten unter regulatorischem Druck und mit gewachsenen Systemlandschaften, in denen Primärsystem und Subsysteme über Jahre nebeneinander entstanden sind. Digitalisierung heißt hier zuerst: dokumentierte Prozesse, saubere Schnittstellen und ein Umgang mit Patientendaten, der Datenschutz und Alltagstauglichkeit zusammenbringt — eine Lösung, die im Stationsalltag umgangen wird, ist keine Lösung. Erst danach lohnen Automatisierung und Auswertung. Weil Personal der knappste Faktor ist, zählt vor allem, wie viel Dokumentationszeit ein Vorhaben zurückgibt. Gemessen wird an Dokumentationsaufwand je Fall, Medienbrüchen zwischen Systemen und der Zeit bis zur Befundverfügbarkeit.
Banken & Versicherungen
Regulatorik, Altsysteme und hohe Erwartungen an digitale Prozesse treffen hier aufeinander — jede Änderung muss nachweisbar sein, und jede Nachweispflicht kostet Zeit. Der Fortschritt entsteht meist in der Reihenfolge Datenhaushalt, Prozessautomatisierung, Kundenschnittstelle; wer bei der Oberfläche beginnt, baut eine schnelle Fassade vor langsame Abläufe. Wir helfen, Vorhaben so zu schneiden, dass Nachweispflichten erfüllt bleiben und trotzdem messbare Verbesserungen entstehen, und klären früh, welche Altsysteme abgelöst und welche gekapselt werden. Gemessen wird an Bearbeitungszeit je Vorgang, Dunkelverarbeitungsquote und Aufwand für Nachweise und Prüfungen.
IT & Software
IT-Anbieter und Softwarehäuser transformieren ihr eigenes Geschäftsmodell: von Projekt zu Produkt, von Lizenz zu Abo, von Einzelinstallation zu Cloud-Betrieb. Das verändert Architektur, Release-Prozesse, Support und Vertrieb gleichzeitig — und meist unterschätzt wird nicht die Technik, sondern die Umstellung von Vertrieb und Verträgen auf wiederkehrende Erlöse. Wir begleiten diesen Schnitt technisch und organisatorisch: Zielarchitektur, Mandantenfähigkeit, Betriebsmodell, Release-Takt und die Kennzahlen, an denen sich der Umbau messen lässt. Gemessen wird an wiederkehrendem Umsatzanteil, Release-Frequenz, Betriebskosten je Mandant und Abwanderungsrate.
Typische Vorhaben und woran wir sie messen
Vier Vorhabenstypen machen den Großteil dessen aus, was in Transformationsprogrammen tatsächlich passiert. Jeder hat eine typische Ausgangslage, eine bewährte Reihenfolge und eine Kennzahl, an der sich zeigt, ob er funktioniert hat. In allen vier Fällen stehen die Zielgrößen vor Projektbeginn fest und werden während der Laufzeit gemessen, nicht am Ende geschätzt.
ERP- oder CRM-Wechsel
Ausgangslage: ein über Jahre gewachsenes System mit Anpassungen, die niemand mehr vollständig kennt, und ein Hersteller, der den Support befristet. Die Reihenfolge, die trägt: erst Prozesse und Stammdaten bereinigen, dann Zielbild und Auswahl, dann Migration in Wellen statt in einem Schnitt. Gemessen wird an der Durchlaufzeit der Kernprozesse nach dem Go-live — und daran, wie viele Sonderlösungen wieder entstanden sind.
Cloud-Migration und Betriebsmodell
Ausgangslage: eigene Infrastruktur am Ende ihres Lebenszyklus, Investitionsentscheidung steht an. Entscheidend ist, nicht alles zu verschieben: Anwendungen werden nach Nutzen und Aufwand sortiert, ein Teil wandert, ein Teil wird abgelöst, ein Teil bleibt bewusst, wo er ist. Gemessen wird an Betriebskosten pro Anwendung, Ausfallzeiten und der Zeit von der Anforderung bis zur bereitgestellten Umgebung.
Prozessdigitalisierung im Kerngeschäft
Ausgangslage: ein Ablauf, der über mehrere Systeme und Abteilungen läuft, mit manuellen Übergaben dazwischen — Auftragsabwicklung, Rechnungsprüfung, Reklamation. Zuerst wird der Prozess vereinfacht, dann automatisiert, in dieser Reihenfolge. Gemessen wird an Kosten pro Vorgang, Fehlerquote und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Datenplattform und Berichtswesen
Ausgangslage: jede Abteilung rechnet eigene Zahlen, Entscheidungen verzögern sich, weil erst die Datengrundlage geklärt werden muss. Der Weg führt über Definitionen und Verantwortlichkeiten, nicht über die Werkzeugauswahl. Gemessen wird daran, wie lange eine belastbare Antwort auf eine Standardfrage braucht — und ob in Sitzungen noch über die Zahl diskutiert wird oder über die Entscheidung.
Die passenden Profile für Ihr Transformationsvorhaben
Welche Rollen ein Vorhaben braucht, hängt vom Zuschnitt ab und ändert sich im Verlauf meist mehrfach. Sechs Profile, die wir in Digitalisierungsprojekten am häufigsten besetzen — mit Aufgabenprofil, typischen Einsätzen und Tagessatzspanne auf der jeweiligen Seite.
Wie ein Transformationsvorhaben mit consultingheads abläuft
1. Standortbestimmung
2. Zielbild und Priorisierung
3. Technologie und Architektur
4. Befähigung der Organisation
5. Umsetzung mit Verantwortung
6. Wirkung messen und übergeben
Welche Profile ein Vorhaben braucht, hängt vom Zuschnitt ab. Eine Übersicht der Rollen, die wir in Transformationsprojekten besetzen, finden Sie unter Transformation & Changemanagement — darunter unter anderem Digital Transformation Consultants, Change-Management-Berater und ERP-Change-Manager. Für die technische Umsetzung ergänzen Cloud & Infrastruktur und Data Engineering & Data Science.
Jetzt ist der beste Zeitpunkt, sich digital zu transformieren
40%
2 Jahre
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Häufig gestellte Fragen zur Beratung für digitale Transformation
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