Beratung für digitale Transformation
Digitale Transformation Beratung: von der Strategie zur messbaren Umsetzung
Digitale Transformation heißt, ein Unternehmen so umzubauen, dass digitale Technik seinem Zweck dient — nicht umgekehrt. Betroffen sind dabei immer drei Ebenen zugleich: das Geschäftsmodell, die Abläufe und die Systemlandschaft. Wichtig wird sie selten aus Begeisterung für Technik, sondern weil ein System an sein Ende kommt, weil Zahlen aus verschiedenen Abteilungen keine Entscheidung mehr tragen oder weil der Markt etwas erwartet, das die eigene Landschaft nicht hergibt. Nötig sind dafür weniger neue Werkzeuge als ein klares Zielbild, eine belastbare Rangfolge der Vorhaben, verlässliche Daten und Menschen, die den neuen Ablauf im Alltag verantworten. Genau an diesen Stellen setzt eine Digitalisierungsberatung an.
Führende Unternehmen vertrauen auf unser Netzwerk
Was Digitalisierungsberatung leistet — und was nicht

Digitalisierungsberatung — im deutschen Sprachgebrauch auch Transformationsberatung — arbeitet an der Frage, welche Veränderung ein Unternehmen tatsächlich braucht und in welcher Reihenfolge sie trägt. Ihr Gegenstand sind Zielbild, Abläufe und Zuständigkeiten, nicht die Auswahl einer Software. Ihr Nutzen liegt deshalb vor allem an zwei Stellen: am Anfang, wenn entschieden wird, was überhaupt angefasst wird, und am Ende, wenn sich zeigt, ob der neue Ablauf ohne Begleitung hält.
Sie klärt die Ausgangslage, bevor Technik ausgewählt wird. Ein Ablauf, der über Jahre um seine Ausnahmen herum gewachsen ist, wird durch neue Software nicht kürzer, sondern teurer. Eine belastbare Einordnung unterscheidet deshalb, ob ein Verlust in der Technik, im Prozess oder in der Zuständigkeit entsteht — drei Ursachen, die sich im Alltag ähnlich anfühlen und völlig unterschiedliche Antworten verlangen.
Sie stellt eine Rangfolge her, keine Wunschliste. In den meisten Unternehmen gibt es mehr Digitalisierungsideen als Kapazität, sie umzusetzen. Der Wert einer Beratung liegt hier weniger im Hinzufügen als im Weglassen: Was verändert im nächsten Geschäftsjahr wirklich etwas, was kann warten, was wird gestrichen. Vier Programme mit halber Besetzung dauern länger als zwei mit voller.
Sie begleitet bis dorthin, wo Vorhaben ihre Wirkung verlieren. Zwischen Konzept und Regelbetrieb liegen Datenmigration, Berechtigungskonzept und Sonderfälle, die in keiner Anforderung stehen. Fehler dort fallen erst nach dem Go-live auf. Eine Beratung, die mit der Roadmap endet, übergibt genau an der Stelle, an der es schwierig wird.
Was sie nicht leistet. Sie nimmt niemandem die Entscheidung über das eigene Geschäftsmodell ab. Ohne die Bereitschaft, Prozesse und Zuständigkeiten wirklich zu ändern, bildet auch die beste Software den alten Ablauf digital ab — nur mit höheren Lizenzkosten. Und sie ersetzt keinen Systemintegrator: Die Einführung selbst leisten Ihre Fachbereiche gemeinsam mit dem gewählten Anbieter.
Wann externe Unterstützung bei der Digitalisierung sinnvoll ist
Externe Unterstützung ist nicht immer die richtige Antwort. Steht das Zielbild, ist im Haus Kapazität frei und wurde ein vergleichbarer Prozess schon einmal erfolgreich umgestellt, ist der interne Weg der schnellere und der günstigere. In den folgenden Ausgangslagen fällt die Rechnung erfahrungsgemäß anders aus — nicht weil Wissen über das eigene Geschäft fehlt, sondern Routine mit genau dieser Art von Veränderung: Ein Systemwechsel steht in einem Unternehmen alle fünf bis zehn Jahre an, in unserem Netzwerk mehrmals im Jahr.
1. Die Roadmap steht, aber nichts bewegt sich
- Konzepte liegen vor, oft sogar zwei — es fehlt Umsetzungskapazität mit Entscheidungsnähe.
- Wer die Umsetzung nebenbei zum Tagesgeschäft machen soll, priorisiert im Zweifel das Tagesgeschäft. Zu Recht.
2. Ein Systemwechsel steht an
- ERP, CRM oder Cloud-Migration — und niemand im Haus hat das schon einmal begleitet.
- Fehler in Datenmigration und Berechtigungskonzept fallen erst nach dem Go-live auf und sind dann teuer.
3. Die Datenlage trägt keine Entscheidung
- Berichte widersprechen sich, jede Abteilung hat ihre eigene Wahrheit.
- Selten ein Werkzeugproblem, fast immer ein Definitions- und Verantwortungsproblem.
4. Zwei Organisationen wachsen zusammen
- Doppelte Systeme, unterschiedliche Stammdaten und unklare Prozesse nach einer Übernahme.
- Je länger zwei Landschaften parallel laufen, desto teurer wird die Zusammenführung.
5. Ein Projekt ist ins Stocken geraten
- Eine ehrliche Außensicht, bevor mehr Budget hineinläuft.
- Wer das Vorhaben verantwortet, kann es schlecht selbst infrage stellen — von außen kostet das wenige Wochen.
6. Die Organisation soll befähigt werden
- Externe Umsetzung ist gelaufen, das Wissen ist aber nicht im Haus geblieben.
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Pflegeprozesse werden geklärt, damit der neue Ablauf ohne Begleitung trägt.
Findet sich Ihre Ausgangslage in einem dieser Anlässe wieder? Zwanzig Minuten genügen für eine erste Einordnung: was zuerst gemessen werden sollte, welches Vorhaben Vorrang hat — und ob Sie dafür überhaupt jemanden von außen brauchen.
Die Leistungsbereiche einer Digitalisierungsberatung im Überblick
Wir besetzen einen Bereich einzeln oder mehrere zusammen — je nachdem, wo ein Vorhaben steht. In der Praxis beginnt es meist mit Standortbestimmung und Priorisierung; Architektur, Daten und Change folgen dort, wo die Reihenfolge es verlangt.
Digitalstrategie und Zielbild
Wohin die Digitalisierung führen soll, in Zahlen statt Schlagworten. Dazu gehört eine belastbare Standortbestimmung, ein Zielbild für die nächsten zwei bis drei Jahre und eine Priorisierung nach Wertbeitrag, nicht nach Sichtbarkeit. Ergebnis ist eine Reihenfolge, die auch dann noch trägt, wenn das Budget gekürzt wird.
Technologieberatung und Architektur
Auswahl und Bewertung von Systemen, Zielarchitektur, Schnittstellen, Aufwands- und Risikoabschätzung. Herstellerneutral: wir verkaufen keine Lizenzen und haben keine Partnerprovisionen, die eine Empfehlung färben könnten. Dazu gehört die ehrliche Antwort, wann ein bestehendes System besser ertüchtigt als ersetzt wird.
Prozessdigitalisierung
Medienbrüche schließen, Durchlaufzeiten senken, Automatisierung dort, wo sie sich rechnet. Vor jeder Automatisierung steht die Vereinfachung: ein Ablauf mit sieben Freigabestufen wird nicht dadurch besser, dass er digital sieben Freigabestufen hat. Gemessen wird an Durchlaufzeit, Fehlerquote und Kosten pro Vorgang.
Daten und Analytics
Datenmodell, Datenqualität, Governance und die Berichte, auf die sich am Ende alle einigen können. Der unspektakuläre Teil — Definitionen, Verantwortlichkeiten, Pflegeprozesse — entscheidet darüber, ob eine Datenplattform nach zwei Jahren noch benutzt wird oder ob wieder in Tabellen gerechnet wird.
Change und Enablement
Befähigung der Teams, Kommunikation, Rollen und Verantwortlichkeiten. Der Teil, an dem Transformationen scheitern, und der Teil, der am häufigsten gestrichen wird, wenn es eng wird. Dazu gehören Schulungen, vor allem aber klare Antworten auf die Frage, was sich für die einzelne Person im Alltag ändert.
Transformation Office
Steuerung über mehrere Vorhaben hinweg, mit Transparenz über Fortschritt, Abhängigkeiten, Risiken und Budgetverbrauch. Sinnvoll ab etwa vier parallelen Vorhaben oder sobald mehrere Bereiche auf dieselben knappen internen Ressourcen zugreifen.
Welcher dieser Bereiche bei Ihnen zuerst greifen muss, lässt sich in zwanzig Minuten einordnen. Schildern Sie uns die Ausgangslage — Sie erhalten eine Einschätzung, keine Präsentation.
Vier Zuschnitte, in denen wir arbeiten
Über das Ergebnis entscheidet häufig nicht die fachliche Tiefe, sondern der Zuschnitt: wie viel externe Kapazität, mit welchem Mandat, über welchen Zeitraum. Vier Zuschnitte deckt unser Netzwerk ab; ein Wechsel im Verlauf ist der Normalfall. Für alle vier gilt dasselbe Gerüst: eine benannte interne Verantwortung, schriftliche Ziele vor dem Start und ein zu Projektbeginn vereinbarter Übergabepunkt.
Punktuelle Expertise
Eine erfahrene Person für eine klar umrissene Frage: eine Systembewertung, ein Architekturentwurf, ein Review eines laufenden Vorhabens. Typisch zwei bis acht Wochen, oft in Teilzeit. Sinnvoll, wenn im Haus gearbeitet wird und nur eine Erfahrungslücke geschlossen werden muss.
Gemischtes Umsetzungsteam
Zwei bis fünf externe Fachleute arbeiten in einem Team mit Ihren Mitarbeitenden, unter interner fachlicher Führung. Das gängigste Modell bei Systemwechseln und Prozessvorhaben, typisch drei bis neun Monate. Der Vorteil ist die Übergabe: Wissen bleibt im Haus, weil es dort entsteht.
Verantwortung auf Zeit
Eine externe Person übernimmt eine Führungs- oder Programmverantwortung mit Entscheidungsbefugnis — bei Vakanzen, in Sondersituationen oder wenn ein Vorhaben eine Instanz braucht, die nicht in den internen Interessenlagen steht. Typisch sechs bis achtzehn Monate, mit vereinbartem Übergabepunkt.
Transformation Office
Eine kleine Steuerungseinheit über mehreren Vorhaben: Planung, Abhängigkeiten, Risiken, Berichtswesen an die Geschäftsführung. Sie setzt nicht selbst um, sondern sorgt dafür, dass Entscheidungen fallen und Engpässe sichtbar werden, bevor sie zum Verzug führen.
Digitale Transformation nach Branche: was den Takt vorgibt
Der Transformationsdruck ist überall hoch, die Engpässe liegen aber an völlig verschiedenen Stellen. In der Fertigung entscheidet die Datendurchgängigkeit von der Maschine bis in die Planung, im Handel die Beherrschung von Produkt- und Preisdaten über mehrere Kanäle, bei Banken und Versicherungen die Nachweisbarkeit jeder einzelnen Änderung. Wer diese Unterschiede erst im Projekt lernt, bezahlt sie über die Laufzeit.
Wir besetzen deshalb nach Branchenerfahrung, nicht nach Verfügbarkeit: mit Fachleuten, die die Regulatorik, die üblichen Systemlandschaften, die Kennzahlen und die Stellen kennen, an denen vergleichbare Vorhaben zuvor gescheitert sind. Die Grundlage dafür ist ein Netzwerk aus 25 Fachbereichen mit mehr als 300 Rollenprofilen. In den folgenden Branchen arbeiten wir regelmäßig — jede Kachel nennt, was dort zuerst weh tut und woran der Fortschritt gemessen wird.
Industrie & Produktion
Maschinenbau und Fertigung digitalisieren zuerst dort, wo Stillstand unmittelbar Geld kostet: Maschinendaten, Instandhaltung, Qualitätssicherung. Der Hebel liegt selten in einer neuen Plattform, sondern in durchgängigen Daten von der Maschine bis in die Planung — und in der Bereitschaft, Rüst- und Instandhaltungsprozesse tatsächlich zu ändern. Wir klären, welche Anlagen überhaupt verwertbare Daten liefern, wo sich eine Nachrüstung rechnet und welche Vorhaben zuerst laufen. Häufig zeigt sich, dass die größten Effekte nicht in der Produktion selbst entstehen, sondern an ihren Schnittstellen: Auftragseinplanung, Materialbereitstellung, Rückmeldung an den Vertrieb. Gemessen wird an ungeplanten Stillständen, Ausschussquote und Termintreue.
Logistik & Supply Chain
Transparenz über Bestände, Sendungen und Termine ist in der Logistik die eigentliche Währung. Medienbrüche zwischen Auftrag, Lager und Transport erzeugen manuelle Nacharbeit, Rückfragen und teure Fehlmengen — und sie fallen erst auf, wenn ein Kunde anruft. Wir bringen Planungs-, Lager- und Transportsysteme zusammen, machen Lieferzeiten belastbar prognostizierbar und automatisieren die Ausnahmebehandlung dort, wo sie sich rechnet. Der erste Schritt ist fast immer unspektakulär: einheitliche Stammdaten und eine Definition davon, wann eine Sendung als pünktlich gilt. Gemessen wird an Liefertreue, Bestandsreichweite und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Handel & Konsumgüter
Handel und Konsumgüterhersteller steuern heute über mehrere Kanäle gleichzeitig — mit einem Stammdatenbestand, der das oft nicht hergibt. Produktdaten liegen in drei Systemen, Preise werden an vier Stellen gepflegt, und niemand kann sagen, welche Variante die richtige ist. Wir sortieren Produkt- und Kundendaten, verbinden Shop, ERP und Warenwirtschaft und schaffen die Grundlage für Sortiments-, Preis- und Nachschubentscheidungen, die auf Zahlen beruhen statt auf Erfahrungswerten. Erst danach lohnen Personalisierung und automatisierte Disposition. Gemessen wird an Verfügbarkeit, Abschriften und der Zeit, die eine Sortimentsänderung bis in alle Kanäle braucht.
Gesundheitswesen
Kliniken und Versorger arbeiten unter regulatorischem Druck und mit gewachsenen Systemlandschaften, in denen Primärsystem und Subsysteme über Jahre nebeneinander entstanden sind. Digitalisierung heißt hier zuerst: dokumentierte Prozesse, saubere Schnittstellen und ein Umgang mit Patientendaten, der Datenschutz und Alltagstauglichkeit zusammenbringt — eine Lösung, die im Stationsalltag umgangen wird, ist keine Lösung. Erst danach lohnen Automatisierung und Auswertung. Weil Personal der knappste Faktor ist, zählt vor allem, wie viel Dokumentationszeit ein Vorhaben zurückgibt. Gemessen wird an Dokumentationsaufwand je Fall, Medienbrüchen zwischen Systemen und der Zeit bis zur Befundverfügbarkeit.
Banken & Versicherungen
Regulatorik, Altsysteme und hohe Erwartungen an digitale Prozesse treffen hier aufeinander — jede Änderung muss nachweisbar sein, und jede Nachweispflicht kostet Zeit. Der Fortschritt entsteht meist in der Reihenfolge Datenhaushalt, Prozessautomatisierung, Kundenschnittstelle; wer bei der Oberfläche beginnt, baut eine schnelle Fassade vor langsame Abläufe. Wir helfen, Vorhaben so zu schneiden, dass Nachweispflichten erfüllt bleiben und trotzdem messbare Verbesserungen entstehen, und klären früh, welche Altsysteme abgelöst und welche gekapselt werden. Gemessen wird an Bearbeitungszeit je Vorgang, Dunkelverarbeitungsquote und Aufwand für Nachweise und Prüfungen.
IT & Software
IT-Anbieter und Softwarehäuser transformieren ihr eigenes Geschäftsmodell: von Projekt zu Produkt, von Lizenz zu Abo, von Einzelinstallation zu Cloud-Betrieb. Das verändert Architektur, Release-Prozesse, Support und Vertrieb gleichzeitig — und meist unterschätzt wird nicht die Technik, sondern die Umstellung von Vertrieb und Verträgen auf wiederkehrende Erlöse. Wir begleiten diesen Schnitt technisch und organisatorisch: Zielarchitektur, Mandantenfähigkeit, Betriebsmodell, Release-Takt und die Kennzahlen, an denen sich der Umbau messen lässt. Gemessen wird an wiederkehrendem Umsatzanteil, Release-Frequenz, Betriebskosten je Mandant und Abwanderungsrate.
Industrie & Produktion
Maschinenbau und Fertigung digitalisieren zuerst dort, wo Stillstand unmittelbar Geld kostet: Maschinendaten, Instandhaltung, Qualitätssicherung. Der Hebel liegt selten in einer neuen Plattform, sondern in durchgängigen Daten von der Maschine bis in die Planung — und in der Bereitschaft, Rüst- und Instandhaltungsprozesse tatsächlich zu ändern. Wir klären, welche Anlagen überhaupt verwertbare Daten liefern, wo sich eine Nachrüstung rechnet und welche Vorhaben zuerst laufen. Häufig zeigt sich, dass die größten Effekte nicht in der Produktion selbst entstehen, sondern an ihren Schnittstellen: Auftragseinplanung, Materialbereitstellung, Rückmeldung an den Vertrieb. Gemessen wird an ungeplanten Stillständen, Ausschussquote und Termintreue.
Logistik & Supply Chain
Transparenz über Bestände, Sendungen und Termine ist in der Logistik die eigentliche Währung. Medienbrüche zwischen Auftrag, Lager und Transport erzeugen manuelle Nacharbeit, Rückfragen und teure Fehlmengen — und sie fallen erst auf, wenn ein Kunde anruft. Wir bringen Planungs-, Lager- und Transportsysteme zusammen, machen Lieferzeiten belastbar prognostizierbar und automatisieren die Ausnahmebehandlung dort, wo sie sich rechnet. Der erste Schritt ist fast immer unspektakulär: einheitliche Stammdaten und eine Definition davon, wann eine Sendung als pünktlich gilt. Gemessen wird an Liefertreue, Bestandsreichweite und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Handel & Konsumgüter
Handel und Konsumgüterhersteller steuern heute über mehrere Kanäle gleichzeitig — mit einem Stammdatenbestand, der das oft nicht hergibt. Produktdaten liegen in drei Systemen, Preise werden an vier Stellen gepflegt, und niemand kann sagen, welche Variante die richtige ist. Wir sortieren Produkt- und Kundendaten, verbinden Shop, ERP und Warenwirtschaft und schaffen die Grundlage für Sortiments-, Preis- und Nachschubentscheidungen, die auf Zahlen beruhen statt auf Erfahrungswerten. Erst danach lohnen Personalisierung und automatisierte Disposition. Gemessen wird an Verfügbarkeit, Abschriften und der Zeit, die eine Sortimentsänderung bis in alle Kanäle braucht.
Gesundheitswesen
Kliniken und Versorger arbeiten unter regulatorischem Druck und mit gewachsenen Systemlandschaften, in denen Primärsystem und Subsysteme über Jahre nebeneinander entstanden sind. Digitalisierung heißt hier zuerst: dokumentierte Prozesse, saubere Schnittstellen und ein Umgang mit Patientendaten, der Datenschutz und Alltagstauglichkeit zusammenbringt — eine Lösung, die im Stationsalltag umgangen wird, ist keine Lösung. Erst danach lohnen Automatisierung und Auswertung. Weil Personal der knappste Faktor ist, zählt vor allem, wie viel Dokumentationszeit ein Vorhaben zurückgibt. Gemessen wird an Dokumentationsaufwand je Fall, Medienbrüchen zwischen Systemen und der Zeit bis zur Befundverfügbarkeit.
Banken & Versicherungen
Regulatorik, Altsysteme und hohe Erwartungen an digitale Prozesse treffen hier aufeinander — jede Änderung muss nachweisbar sein, und jede Nachweispflicht kostet Zeit. Der Fortschritt entsteht meist in der Reihenfolge Datenhaushalt, Prozessautomatisierung, Kundenschnittstelle; wer bei der Oberfläche beginnt, baut eine schnelle Fassade vor langsame Abläufe. Wir helfen, Vorhaben so zu schneiden, dass Nachweispflichten erfüllt bleiben und trotzdem messbare Verbesserungen entstehen, und klären früh, welche Altsysteme abgelöst und welche gekapselt werden. Gemessen wird an Bearbeitungszeit je Vorgang, Dunkelverarbeitungsquote und Aufwand für Nachweise und Prüfungen.
IT & Software
IT-Anbieter und Softwarehäuser transformieren ihr eigenes Geschäftsmodell: von Projekt zu Produkt, von Lizenz zu Abo, von Einzelinstallation zu Cloud-Betrieb. Das verändert Architektur, Release-Prozesse, Support und Vertrieb gleichzeitig — und meist unterschätzt wird nicht die Technik, sondern die Umstellung von Vertrieb und Verträgen auf wiederkehrende Erlöse. Wir begleiten diesen Schnitt technisch und organisatorisch: Zielarchitektur, Mandantenfähigkeit, Betriebsmodell, Release-Takt und die Kennzahlen, an denen sich der Umbau messen lässt. Gemessen wird an wiederkehrendem Umsatzanteil, Release-Frequenz, Betriebskosten je Mandant und Abwanderungsrate.
Vorhaben, die typischerweise beauftragt werden — und ihre Kennzahl
Was in Transformationsprogrammen tatsächlich beauftragt wird, fällt zum größten Teil in vier Typen. Jeder hat eine typische Ausgangslage, eine Reihenfolge, die sich bewährt hat, und eine Zielgröße, die vor Projektbeginn vereinbart und während der Laufzeit gemessen wird — nicht am Ende geschätzt.
ERP- oder CRM-Wechsel
Ausgangslage: ein über Jahre gewachsenes System mit Anpassungen, die niemand mehr vollständig kennt, und ein Hersteller, der den Support befristet. Die Reihenfolge, die trägt: erst Prozesse und Stammdaten bereinigen, dann Zielbild und Auswahl, dann Migration in Wellen statt in einem Schnitt. Gemessen wird an der Durchlaufzeit der Kernprozesse nach dem Go-live — und daran, wie viele Sonderlösungen wieder entstanden sind.
Cloud-Migration und Betriebsmodell
Ausgangslage: eigene Infrastruktur am Ende ihres Lebenszyklus, Investitionsentscheidung steht an. Entscheidend ist, nicht alles zu verschieben: Anwendungen werden nach Nutzen und Aufwand sortiert, ein Teil wandert, ein Teil wird abgelöst, ein Teil bleibt bewusst, wo er ist. Gemessen wird an Betriebskosten pro Anwendung, Ausfallzeiten und der Zeit von der Anforderung bis zur bereitgestellten Umgebung.
Prozessdigitalisierung im Kerngeschäft
Ausgangslage: ein Ablauf, der über mehrere Systeme und Abteilungen läuft, mit manuellen Übergaben dazwischen — Auftragsabwicklung, Rechnungsprüfung, Reklamation. Zuerst wird der Prozess vereinfacht, dann automatisiert, in dieser Reihenfolge. Gemessen wird an Kosten pro Vorgang, Fehlerquote und dem Anteil der Vorgänge, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen.
Datenplattform und Berichtswesen
Ausgangslage: jede Abteilung rechnet eigene Zahlen, Entscheidungen verzögern sich, weil erst die Datengrundlage geklärt werden muss. Der Weg führt über Definitionen und Verantwortlichkeiten, nicht über die Werkzeugauswahl. Gemessen wird daran, wie lange eine belastbare Antwort auf eine Standardfrage braucht — und ob in Sitzungen noch über die Zahl diskutiert wird oder über die Entscheidung.
Von der Digitalstrategie bis zur ERP-Migration: häufig besetzte Profile
Von der Standortbestimmung bis zum Regelbetrieb: der Ablauf
Umfang und Dauer der Schritte hängen von Größe und Systemlandschaft ab, die Abfolge nicht: erst messen, dann priorisieren, dann bauen, dann übergeben. Wir überspringen keinen Schritt und verkürzen ihn nur, wenn belastbare Vorarbeit vorliegt.
1. Standortbestimmung
2. Zielbild und Priorisierung
3. Technologie und Architektur
4. Befähigung der Organisation
5. Umsetzung mit Verantwortung
6. Wirkung messen und übergeben
Tagessätze in Digitalisierungsvorhaben: was Fachleute auf Zeit und Interim Manager kosten
Zwei Zahlen bestimmen das Budget eines Digitalisierungsvorhabens: der Tagessatz und die Zahl der Tage. Die zweite ist die größere Größe, wird aber seltener geplant. Abgerechnet wird über unser Netzwerk nach Tagessatz — ohne Projektpauschale und ohne erfolgsabhängige Bestandteile.
Was den Satz bewegt. An erster Stelle die Verfügbarkeit: Profile, die einen Systemwechsel bereits zweimal begleitet haben, sind knapp, und Knappheit wirkt stärker als jeder andere Faktor. Danach die Entscheidungsnähe der Rolle — wer eine Zielarchitektur verantwortet oder ein Programm gegenüber der Geschäftsführung vertritt, liegt über einer Rolle, die zuliefert. Dann die Branche: regulierte Umgebungen mit Nachweispflichten verlangen Zusatzerfahrung, die den Kreis verengt. Der Präsenzanteil schlägt in beide Richtungen aus — Werke, Filialen und Schichtbetrieb brauchen Anwesenheit, während Architektur- und Datenarbeit weitgehend remote läuft und den Kandidatenkreis über die eigene Region hinaus öffnet. Zuletzt die Laufzeit: ein Einsatz über zwölf Monate liegt pro Tag unter einem Vier-Wochen-Einsatz mit demselben Einarbeitungsaufwand.
Die Spannen unseres Bestands, wie sie auf den Rollenseiten ausgewiesen sind.
-
Freelance Outplacement Berater
1.200 – 2.000 € pro Tag
-
Interim Transformation Manager
1.250 – 1.900 € pro Tag
-
900 – 1.800 € pro Tag
-
Freelance Business Transformation Consultant
900 – 1.600 € pro Tag
-
Freelance Kommunikationsberater (Transformation)
800 – 1.500 € pro Tag
-
Freelance Digital Transformation Consultant
800 – 1.500 € pro Tag
-
800 – 1.400 € pro Tag
-
Freelance Leadership Development Consultant
800 – 1.400 € pro Tag
-
Freelance Change Management Consultant
800 – 1.400 € pro Tag
-
700 – 1.300 € pro Tag
-
Freelance Corporate Culture Consultant
700 – 1.300 € pro Tag
-
Freelance Agile Transformation Coach
700 – 1.300 € pro Tag
-
700 – 1.300 € pro Tag
-
Freelance Wellbeing Manager (Corporate)
700 – 1.200 € pro Tag
-
Freelance Stakeholder Management Consultant
700 – 1.200 € pro Tag
-
600 – 1.100 € pro Tag
-
Freelance Instructional Designer
600 – 1.000 € pro Tag
Jede Angabe ist eine Spanne und kein Festpreis; der Satz für einen konkreten Einsatz wird vor Beauftragung vereinbart.
Abschnittsweise freigeben, nicht als Gesamtsumme. Jeder Abschnitt endet mit einer Entscheidung, die auch „nicht weiter“ lauten darf: die Standortbestimmung mit einer belastbaren Reihenfolge, das erste Einzelvorhaben mit einer gemessenen Kennzahl, der Rollout mit einer Übergabe an den Betrieb. Wer alles in einem Betrag freigibt, verliert genau die Stellen, an denen ein Abbruch noch günstig wäre — und die sind in Digitalisierungsvorhaben die eigentliche Kostenbremse.
Der Unterschied zur klassischen Beratungsgesellschaft liegt weniger im Preis als darin, was Sie einkaufen. Dort beauftragen Sie ein Team samt Methodik, Qualitätssicherung und dem Apparat dahinter; hier besetzen Sie eine Rolle in Ihrer eigenen Linie. Das verlangt, dass die fachliche Führung im Haus bleibt, und hat zur Folge, dass die Erfahrung dort bleibt, wo der Vorgang bearbeitet wird. Lizenz-, Cloud- und Betriebskosten der eingesetzten Systeme gehören nicht zum Tagessatz und hängen an Ihrer Architektur, nicht an der Besetzung.
Die Besetzung richtet sich nach dem Zuschnitt: Eine Standortbestimmung braucht ein anderes Profil als eine ERP-Migration. Die vollständige Übersicht steht unter Transformation & Changemanagement — darunter Digital Transformation Consultants, Change-Management-Berater und ERP-Change-Manager. Für die technische Umsetzung ergänzen Cloud & Infrastruktur und Data Engineering & Data Science.
Der Abstand zwischen digital geführten und nachziehenden Unternehmen wächst
40%
2 Jahre
Häufig gestellte Fragen zur Beratung für digitale Transformation
Ausgezeichnet. Finden nicht nur wir selbst.
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