Beratung für Corporate Finance
Corporate Finance Beratung: Finanzierung, Bewertung und Transaktionen belegbar aufsetzen
Corporate Finance umfasst die Entscheidungen, mit denen ein Unternehmen Kapital beschafft, bindet und zurückzahlt: Finanzierungsstruktur, Investitionen, Beteiligungen, Zu- und Verkäufe, Liquidität. Wichtig wird das Thema selten aus eigenem Antrieb, sondern weil ein Termin von außen gesetzt wird — ein Kredit läuft aus, eine Unternehmensnachfolge steht an, ein Gesellschafter will verkaufen, eine Investition muss finanziert werden. Nötig sind dann keine neuen Kennzahlen, sondern eine nachvollziehbar hergeleitete Planung, Zahlen, die einer fremden Prüfung standhalten, und eine Bewertung, die ihre Annahmen offenlegt. Genau daran arbeitet eine Corporate Finance Beratung.
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Was Corporate Finance Beratung leistet — und was nicht

Corporate Finance — im deutschen Sprachgebrauch auch Unternehmensfinanzierung und, transaktionsnah, Transaktionsberatung — behandelt die Kapitalseite eines Unternehmens: woher Mittel kommen, was sie kosten, welche Bindungen sie erzeugen und was ein Geschäft oder eine Beteiligung wert ist. Vom Controlling unterscheidet sie sich nicht im Zahlenmaterial, sondern im Adressaten: Hier lesen Banken, Investoren, Käufer und Verkäufer mit — und sie lesen mit einem Stichtag im Kalender.
Sie arbeitet gegen Termine, die andere setzen. Eine Kreditfälligkeit, eine Angebotsfrist, ein Closing-Datum, eine Gesellschafterversammlung: Der Zeitpunkt steht fest, bevor die Unterlagen fertig sind. Das verschiebt die Rangfolge der Arbeit. Was zum Stichtag belegt sein muss, geht vor dem, was fachlich noch eleganter wäre — und was bis dahin nicht belegbar ist, gehört offen benannt statt geschätzt.
Sie macht Zahlen prüffähig, nicht nur plausibel. Eine Planung, die intern überzeugt, fällt in einer fremden Prüfung auf, sobald die Herleitung fehlt. Auf der Kapitalseite zählt weniger das Ergebnis einer Rechnung als ihre Nachvollziehbarkeit: welche Annahme woher kommt und was passiert, wenn sie nicht eintritt.
Sie rechnet in Szenarien statt in Zielwerten. Wer eine Finanzierung nur für den erwarteten Verlauf durchrechnet, erfährt erst im Ernstfall, wo die Vereinbarung reißt. Belastbar wird eine Kapitalstruktur, wenn auch der schlechtere Fall gerechnet, dokumentiert und in seinen Folgen für Zinsdeckung, Tilgung und vereinbarte Kennzahlen beschrieben ist.
Was sie nicht leistet. Sie entscheidet nicht, ob verkauft, gekauft oder investiert wird — das bleibt bei Geschäftsführung und Gesellschaftern. Sie ersetzt weder Abschlussprüfung noch Steuer- oder Rechtsberatung und keine Entscheidung eines Kapitalgebers; jede Finanzierung, Bewertung und Transaktion hängt am Einzelfall und braucht die Prüfung der dafür zuständigen Stellen. Und sie verspricht keinen Preis: Was ein Unternehmen am Markt erzielt, entscheidet der Käuferkreis.
Wann externe Unterstützung in Corporate-Finance-Themen sinnvoll ist
Nicht jede Kapitalfrage braucht Hilfe von außen. Ist die Finanzabteilung eingespielt, der Fall im Haus schon einmal vorgekommen und der Terminrahmen weit, entsteht durch externe Beteiligung vor allem Abstimmungsaufwand. Anders liegt es, wenn die Routine mit genau dieser Art von Anlass fehlt: Eine Refinanzierung kommt in einem Unternehmen alle paar Jahre vor — auf der Gegenseite sitzen Teams, die sie jede Woche führen. In den folgenden Lagen fällt die Rechnung deshalb meist zugunsten externer Unterstützung aus.
Eine Finanzierung läuft aus
- Kreditlinien oder Darlehen enden, die Anschlussfinanzierung muss unter neuen Marktbedingungen stehen.
- Der Termin ist gesetzt — und die Unterlagen, die Kapitalgeber heute erwarten, sind umfangreicher als bei der letzten Runde.
Ein Anteil oder das Unternehmen soll verkauft werden
- Unternehmensnachfolge, Gesellschafterwechsel oder Teilverkauf — und niemand im Haus hat einen solchen Prozess bereits geführt.
- Lücken in der Aufbereitung schlagen später auf Kaufpreis oder Garantien durch.
Ein Zukauf steht zur Prüfung
- Ein Ziel ist identifiziert, Bewertung und Risiken sind offen, der Verkäufer hat einen Zeitplan.
- Wer parallel das Tagesgeschäft führt, hat für eine belastbare Prüfung selten die Kapazität.
Die Liquidität wird eng
- Zahlungsziele, Bestände oder ein Auftragseinbruch binden mehr Mittel als vorgesehen.
- Eine Vorschau, die auf Wochenbasis trägt, ist etwas anderes als eine Jahresplanung.
Kapitalgeber fragen mehr als bisher
- Banken, Investoren oder Gesellschafter verlangen Planungen, Szenarien und Nachweise in neuer Tiefe.
- Berichte, die intern genügen, sind nach außen oft nicht herleitbar.
Die Finanzabteilung ist an ihrer Grenze
- Eine Schlüsselrolle ist unbesetzt, Abschluss und Projekt fallen zusammen.
- Zusätzliche Kapazität mit Transaktions- oder Bankenerfahrung entlastet genau die Stellen, an denen es klemmt.
Steht bei Ihnen ein Termin im Kalender, für den die Zahlen noch nicht stehen? Zwanzig Minuten reichen für eine erste Einordnung: was bis dahin belegt sein muss, welche Unterlage zuerst entsteht — und ob dafür überhaupt Unterstützung von außen nötig ist.
Die Aufgabenfelder einer Corporate Finance Beratung im Überblick
Ein Feld wird einzeln besetzt oder mehrere zusammen, je nachdem, welcher Anlass den Takt vorgibt. Die Felder greifen ineinander: Eine Bewertung braucht eine belastbare Planung, eine Finanzierung braucht eine Bewertung, und beide brauchen eine Liquiditätsvorschau, die den betrachteten Zeitraum wirklich abdeckt.
Finanzierung und Kapitalstruktur
Wie viel Fremd- und Eigenkapital ein Vorhaben trägt, welche Instrumente in Frage kommen und welche Bindungen sie erzeugen: Zinsbindung, Tilgungsprofil, Sicherheiten, vereinbarte Kennzahlen. Dazu gehört die Vorbereitung der Unterlagen, die Kapitalgeber sehen wollen, und eine Einordnung, welche Struktur in der jeweiligen Lage realistisch erreichbar ist. Eine Finanzierungszusage ist damit nicht verbunden — sie bleibt Sache der Kapitalgeber.
Unternehmensbewertung und Business Case
Bewerten heißt hier: Annahmen offenlegen, Verfahren begründen, Spannen ausweisen. Marktübliche Ansätze — Multiplikatoren, Discounted Cashflow, ertrags- und substanzorientierte Verfahren — kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, und diese Unterschiede sind die eigentliche Information. Ein Business Case folgt derselben Logik: nachvollziehbare Herleitung statt Zielwert.
Unternehmensverkauf, Nachfolge und M&A-Begleitung
Aufbereitung des Zahlenwerks, Zuschnitt des Prozesses, Ansprache und Auswahl von Gegenparteien, Vorbereitung der Verhandlung, Begleitung bis zur Unterzeichnung. Der größere Teil der Arbeit liegt vor dem ersten Gespräch: Unterlagen, Datenraum und die Antworten auf die Fragen, die sicher kommen. In Nachfolgeprozessen kommt die Frage hinzu, wie viel Ergebnis ohne den bisherigen Inhaber trägt — sie entscheidet den Preis mit.
Due Diligence und Datenraum
Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Grundlagen einer Transaktion, aus Käufer- oder Verkäufersicht, und die Vorbereitung des Datenraums, der diese Prüfung überhaupt erlaubt. Was hier auffällt, verhandelt sich später über Kaufpreis, Garantien oder Rücktrittsrechte — nicht mehr über die Sache. Die Profile für die einzelnen Prüfstränge stehen unter M&A & Due Diligence.
Liquidität, Working Capital und Treasury
Kurzfristige Zahlungsfähigkeit ist eine andere Größe als Ertrag. Hierher gehören die Liquiditätsvorschau auf Wochenbasis, Bestände, Zahlungsziele und Forderungslauf, Zins- und Währungsrisiken sowie das Verhältnis zu den Hausbanken. Der Hebel liegt oft weniger im Ergebnis als im gebundenen Kapital: Mittel im Umlaufvermögen stehen nicht für Investitionen zur Verfügung.
Berichtswesen für Banken und Investoren
Kapitalgeber lesen anders als der interne Berichtsempfänger: Sie prüfen Herleitung, Vergleichbarkeit über die Jahre und die Reaktion der Zahlen auf Störungen. Dazu gehören Planungsrechnungen, Szenarien, die Kennzahlen entlang bestehender Kreditvereinbarungen und ein Turnus, der auch im laufenden Betrieb einzuhalten ist.
Welches dieser Felder bei Ihnen zuerst zählt, hängt am Termin und an der Ausgangslage. Schildern Sie beides — Sie erhalten eine Einschätzung, keine Präsentation.
Vier Formen, in denen Corporate-Finance-Erfahrung eingebunden wird
Über den Ausgang entscheidet oft nicht die fachliche Tiefe, sondern die Form der Einbindung: mit welchem Mandat, gegenüber welchen Adressaten, mit welcher Entscheidungsbefugnis. Vier Formen deckt unser Netzwerk ab, ein Wechsel im Verlauf ist üblich. Für alle vier gilt dasselbe: eine benannte interne Verantwortung, schriftlich festgehaltene Ziele vor dem Start und Klarheit darüber, wer gegenüber Banken, Investoren und Gesellschaftern spricht.
Zweitmeinung zu Zahlen
Eine erfahrene Person prüft ein abgegrenztes Werk: eine Bewertung, ein Finanzierungsmodell, eine Planungsrechnung, ein vorliegendes Angebot. Sinnvoll, wenn im Haus gearbeitet wird und nur der geübte Blick fehlt, der die Stellen kennt, an denen eine Prüfung ansetzt.
Verstärkung im Finanzteam
Zusätzliche Fachleute arbeiten unter interner Führung im Team mit: Aufbereitung, Modellbau, Datenraum, Beantwortung der Fragen aus der Prüfung. Die gängige Form bei Refinanzierungen und Verkaufsprozessen.
Finanzführung im Mandat
Eine externe Person übernimmt eine Führungsrolle im Finanzbereich mit Entscheidungsbefugnis — bei unbesetzter Stelle, in Sondersituationen oder wenn eine Instanz außerhalb der internen Interessenlagen gebraucht wird. Das Auftreten gegenüber Banken gehört zur Rolle.
Begleitung eines Transaktionsprozesses
Eine kleine Einheit hält einen Prozess mit vielen Beteiligten zusammen: Zeitplan, Datenraum, Fragenkataloge, Abstimmung mit Rechts- und Steuerberatung, Berichtswesen an die Gesellschafter. Sie verhandelt nicht anstelle der Eigentümer, sondern sorgt dafür, dass Entscheidungen rechtzeitig fallen.
Corporate Finance nach Branche: was die Kapitalseite bestimmt
Die Instrumente sind branchenübergreifend dieselben, ihre Gewichtung nicht. Was ein Unternehmen finanzieren kann, hängt daran, was seine Bilanz an Sicherheiten hergibt, wie stabil und wie planbar seine Zahlungsströme sind und wie ein Käuferkreis seine Zukunft einschätzt. Ein Anlagenbauer mit langen Projektlaufzeiten und Anzahlungen begründet seine Planung anders als ein Softwarehaus mit wiederkehrenden Erlösen, und ein Klinikverbund mit regulierten Erlösen anders als ein Händler mit saisonalen Beständen.
Wen wir für ein Sektorthema vorschlagen, hängt deshalb an der Branchenerfahrung und nicht am freien Kalender: gefragt sind Fachleute, die die Bewertungsmaßstäbe ihres Sektors kennen, die Kennzahlen, auf die Kapitalgeber dort zuerst schauen, und die Punkte, an denen vergleichbare Prozesse gestockt haben. Jede Kachel nennt, was in dieser Branche die Kapitalseite bestimmt und worauf eine Prüfung zuerst blickt.
Maschinen- und Anlagenbau
Projektgeschäft mit langen Laufzeiten prägt die Kapitalseite: Anzahlungen, Fertigungsfortschritt und Gewährleistungen verschieben Zahlungsströme über Jahre, und ein einzelner Großauftrag verändert die Bilanz sichtbar. Finanziert werden meist Investitionen in Fertigung und Entwicklung sowie das zwischen Materialeinkauf und Endabnahme gebundene Kapital. Bei Nachfolge- und Verkaufsprozessen steht die Abhängigkeit von wenigen Kunden und Schlüsselpersonen im Mittelpunkt. Bewertungsseitig zählt weniger das letzte Jahresergebnis als der Auftragsbestand und seine Marge.
Handel & Konsumgüter
Bestände und Zahlungsziele binden hier den größten Teil des Kapitals, und die Bindung schwankt mit der Saison. Eine Finanzierung, die nur den Jahresdurchschnitt abdeckt, reißt im Spitzenmonat; nötig ist eine Vorschau, die Aufbau und Abbau um die Saison abbildet. Bei Zu- und Verkäufen prüfen Gegenparteien vor allem Bestandsqualität, Abschriftenrisiken und die Margen je Kanal — Online- und Filialgeschäft rechnen sich unterschiedlich. Marken und Kundenzugang tragen in der Bewertung, sofern sie sich in Wiederkaufraten ausdrücken lassen und nicht nur in Bekanntheit.
Software & Technologie
Wiederkehrende Erlöse machen Zahlungsströme planbar, verlagern die Prüfung aber auf andere Größen: Vertragslaufzeiten, Kündigungsverhalten, Nettoumsatzbindung und die Kosten der Kundengewinnung im Verhältnis zum Ertrag über die Vertragsdauer. Weil harte Sicherheiten fehlen, wird häufiger eigenkapital- oder wachstumsseitig finanziert als klassisch besichert. In Bewertungen dominieren Umsatzmultiplikatoren; sie schwanken erheblich und sagen ohne Blick auf Wachstum, Bruttomarge und Kapitalbindung wenig aus. Bei Zukäufen kosten Produktarchitektur, technische Altlasten und die Abhängigkeit von einzelnen Entwicklerteams regelmäßig mehr Prüfzeit als geplant.
Gesundheitswesen & Pharma
Erlöse hängen an Vergütungssystemen und Zulassungen, nicht am freien Markt — das macht sie planbar und gleichzeitig abhängig von Entscheidungen Dritter. Investitionen in Gebäude, Geräte und Digitalisierung stehen häufig gleichzeitig an, die Personalkosten bestimmen die Marge. Konsolidierung ist der prägende Transaktionsanlass: Praxisverbünde, MVZ-Strukturen und Klinikträger kaufen und verkaufen regelmäßig, unter berufsrechtlichen Bedingungen, die die Struktur eines Geschäfts mitentscheiden. Eine Prüfung blickt zuerst auf Genehmigungen, Vergütungsbescheide und Nachbesetzungsrechte.
Energie & Versorgung
Kapitalintensive Vorhaben mit langen Amortisationszeiten bestimmen das Bild: Netze, Erzeugungsanlagen, Speicher. Finanziert wird häufig auf Projektebene, mit Zahlungsströmen aus langfristigen Abnahmeverträgen als Grundlage — deren Ausgestaltung entscheidet stärker als die Bilanz des Trägers. Regulierte Erlöse geben Planbarkeit, begrenzen aber die Spielräume; Preis- und Mengenrisiken werden über Sicherungsgeschäfte gesteuert. Bei Transaktionen stehen Genehmigungsstände, Restlaufzeiten der Verträge und Rückbaupflichten im Vordergrund, weil sie Werte über Jahrzehnte binden.
Immobilien & Bau
Kein Sektor rechnet so unmittelbar auf der Kapitalseite: Wert, Finanzierungskosten und Zinsniveau hängen direkt zusammen, und eine Veränderung der Konditionen bewegt Bewertungen sofort. Beurteilt wird auf Objektebene — Mietvertragslaufzeiten, Mieterbonität, Instandhaltungsstau, energetischer Zustand — und auf Portfolioebene, wo Fälligkeiten und Zinsbindungen den Spielraum bestimmen. In Bauprojekten kommt das Fertigstellungsrisiko hinzu: Baukosten, Nachträge und Termine wirken auf die Tragfähigkeit der Finanzierung. Eine Prüfung beginnt deshalb bei den Verträgen und beim Baufortschritt.
Maschinen- und Anlagenbau
Projektgeschäft mit langen Laufzeiten prägt die Kapitalseite: Anzahlungen, Fertigungsfortschritt und Gewährleistungen verschieben Zahlungsströme über Jahre, und ein einzelner Großauftrag verändert die Bilanz sichtbar. Finanziert werden meist Investitionen in Fertigung und Entwicklung sowie das zwischen Materialeinkauf und Endabnahme gebundene Kapital. Bei Nachfolge- und Verkaufsprozessen steht die Abhängigkeit von wenigen Kunden und Schlüsselpersonen im Mittelpunkt. Bewertungsseitig zählt weniger das letzte Jahresergebnis als der Auftragsbestand und seine Marge.
Handel & Konsumgüter
Bestände und Zahlungsziele binden hier den größten Teil des Kapitals, und die Bindung schwankt mit der Saison. Eine Finanzierung, die nur den Jahresdurchschnitt abdeckt, reißt im Spitzenmonat; nötig ist eine Vorschau, die Aufbau und Abbau um die Saison abbildet. Bei Zu- und Verkäufen prüfen Gegenparteien vor allem Bestandsqualität, Abschriftenrisiken und die Margen je Kanal — Online- und Filialgeschäft rechnen sich unterschiedlich. Marken und Kundenzugang tragen in der Bewertung, sofern sie sich in Wiederkaufraten ausdrücken lassen und nicht nur in Bekanntheit.
Software & Technologie
Wiederkehrende Erlöse machen Zahlungsströme planbar, verlagern die Prüfung aber auf andere Größen: Vertragslaufzeiten, Kündigungsverhalten, Nettoumsatzbindung und die Kosten der Kundengewinnung im Verhältnis zum Ertrag über die Vertragsdauer. Weil harte Sicherheiten fehlen, wird häufiger eigenkapital- oder wachstumsseitig finanziert als klassisch besichert. In Bewertungen dominieren Umsatzmultiplikatoren; sie schwanken erheblich und sagen ohne Blick auf Wachstum, Bruttomarge und Kapitalbindung wenig aus. Bei Zukäufen kosten Produktarchitektur, technische Altlasten und die Abhängigkeit von einzelnen Entwicklerteams regelmäßig mehr Prüfzeit als geplant.
Gesundheitswesen & Pharma
Erlöse hängen an Vergütungssystemen und Zulassungen, nicht am freien Markt — das macht sie planbar und gleichzeitig abhängig von Entscheidungen Dritter. Investitionen in Gebäude, Geräte und Digitalisierung stehen häufig gleichzeitig an, die Personalkosten bestimmen die Marge. Konsolidierung ist der prägende Transaktionsanlass: Praxisverbünde, MVZ-Strukturen und Klinikträger kaufen und verkaufen regelmäßig, unter berufsrechtlichen Bedingungen, die die Struktur eines Geschäfts mitentscheiden. Eine Prüfung blickt zuerst auf Genehmigungen, Vergütungsbescheide und Nachbesetzungsrechte.
Energie & Versorgung
Kapitalintensive Vorhaben mit langen Amortisationszeiten bestimmen das Bild: Netze, Erzeugungsanlagen, Speicher. Finanziert wird häufig auf Projektebene, mit Zahlungsströmen aus langfristigen Abnahmeverträgen als Grundlage — deren Ausgestaltung entscheidet stärker als die Bilanz des Trägers. Regulierte Erlöse geben Planbarkeit, begrenzen aber die Spielräume; Preis- und Mengenrisiken werden über Sicherungsgeschäfte gesteuert. Bei Transaktionen stehen Genehmigungsstände, Restlaufzeiten der Verträge und Rückbaupflichten im Vordergrund, weil sie Werte über Jahrzehnte binden.
Immobilien & Bau
Kein Sektor rechnet so unmittelbar auf der Kapitalseite: Wert, Finanzierungskosten und Zinsniveau hängen direkt zusammen, und eine Veränderung der Konditionen bewegt Bewertungen sofort. Beurteilt wird auf Objektebene — Mietvertragslaufzeiten, Mieterbonität, Instandhaltungsstau, energetischer Zustand — und auf Portfolioebene, wo Fälligkeiten und Zinsbindungen den Spielraum bestimmen. In Bauprojekten kommt das Fertigstellungsrisiko hinzu: Baukosten, Nachträge und Termine wirken auf die Tragfähigkeit der Finanzierung. Eine Prüfung beginnt deshalb bei den Verträgen und beim Baufortschritt.
Vorhaben, für die Corporate-Finance-Erfahrung angefragt wird — und die Größe, an der sie hängen
Die Anlässe, für die Corporate-Finance-Erfahrung eingekauft wird, wiederholen sich. Jeder bringt seinen eigenen Termin mit, eine Ausgangslage, die sich wiedererkennen lässt, und eine Größe, an der sich am Ende ablesen lässt, ob die Vorbereitung getragen hat.
Refinanzierung und Bankengespräch
Ausgangslage: Kreditlinien oder Darlehen laufen aus, die Anschlussfinanzierung steht unter anderen Marktbedingungen als die letzte. Vorbereitet werden Planungsrechnung, Szenarien und die Unterlagen, die Kapitalgeber prüfen; offene Punkte werden benannt, statt in Annahmen zu verschwinden. Ablesbar wird das Ergebnis an Konditionen und Nebenbedingungen der neuen Vereinbarung — und daran, ob die Kennzahlen im Betrieb einzuhalten sind.
Unternehmensverkauf und Nachfolge
Ausgangslage: eine Unternehmensnachfolge, ein Gesellschafterwechsel oder der Verkauf eines Bereichs; ein Käuferkreis wird angesprochen, sobald das Zahlenwerk steht. Aufbereitung, Datenraum und Bewertungslogik entstehen vor der Ansprache, weil Nachbesserungen Verhandlungsposition kosten. Ablesbar wird das Ergebnis nicht allein am Preis, sondern an Garantien, Einbehalten und Bedingungen, die im Vertrag stehen bleiben.
Zukauf und Integration
Ausgangslage: ein Ziel ist identifiziert, Bewertung und Risiken sind offen, der Verkäufer gibt den Zeitplan vor. Geprüft werden Ertragsqualität, Kapitalbindung und die Annahmen hinter der Planung des Ziels; parallel wird geklärt, was nach dem Erwerb zusammengeführt werden muss. Ablesbar wird das Ergebnis daran, ob die im Kaufmodell angesetzten Effekte im Berichtswesen des Folgejahres wiederzufinden sind.
Liquiditätssicherung in angespannter Lage
Ausgangslage: Zahlungsziele, Bestände oder ein Auftragseinbruch binden mehr Mittel als vorgesehen, und Kapitalgeber erwarten kurzfristig eine belastbare Vorschau. Aufgebaut wird eine Planung auf Wochenbasis mit Verantwortlichkeiten je Position, dazu eine Rangfolge der Maßnahmen nach Wirkung. Ablesbar wird das Ergebnis am Abstand zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Kontostand.
Von der Finanzführung bis zur Transaktionsprüfung: häufig angefragte Profile
Vom Termin zurückgerechnet: der Ablauf eines Corporate-Finance-Mandats
Der Stichtag steht meist am Anfang fest, nicht am Ende. Die Reihenfolge ergibt sich daraus: erst klären, was zu diesem Termin belegt sein muss, dann die Grundlagen dafür herstellen, dann nach außen gehen. Umfang und Dauer der Schritte hängen an Größe, Struktur und Anlass.
1. Termin, Adressat und Frage
2. Bestandsaufnahme der Zahlen
3. Planung und Szenarien
4. Bewertung oder Finanzierungsstruktur
5. Unterlagen und Datenraum
6. Gespräche und Übergabe
Was Corporate Finance Beratung kostet
Corporate-Finance-Unterstützung über unser Netzwerk wird nach Tagessatz abgerechnet, nicht nach Transaktionsvolumen. Der Satz hängt an drei Dingen: an der Verantwortung der Rolle, an der Seltenheit der Erfahrung und an der Adressatenlage. Wer gegenüber Banken oder Investoren auftritt und Entscheidungen dort mit vertritt, liegt deutlich über einer Rolle, die im Hintergrund rechnet und aufbereitet. Kommt Transaktionserfahrung mit Branchenkenntnis in einem Profil zusammen, verengt sich der Kreis in Frage kommender Fachleute zusätzlich — und das schlägt auf den Satz durch.
Die folgenden Spannen sind die Tagessatzangaben unserer eigenen Rollenseiten in Finanzen & Controlling und M&A & Due Diligence, Stand August 2026.
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Interim Sanierungsgeschäftsführer
1.800 – 2.600 € pro Tag
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Interim Chief Restructuring Officer (CRO)
1.800 – 2.500 € pro Tag
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1.300 – 2.500 € pro Tag
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1.500 – 2.400 € pro Tag
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1.400 – 2.200 € pro Tag
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1.400 – 2.200 € pro Tag
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Freelance Restrukturierungsberater
1.400 – 2.200 € pro Tag
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Freelance Finanzrestrukturierungsberater
1.400 – 2.200 € pro Tag
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1.300 – 2.200 € pro Tag
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Freelance Debt-Restructuring-Berater
1.300 – 2.000 € pro Tag
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Freelance Post-Merger Integration Consultant
1.200 – 2.000 € pro Tag
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1.200 – 1.900 € pro Tag
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Freelance Sanierungsgutachter (IDW S6)
1.200 – 1.800 € pro Tag
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1.100 – 1.800 € pro Tag
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1.100 – 1.700 € pro Tag
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Freelance Cash-Management-Berater (Krise)
1.100 – 1.700 € pro Tag
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Freelance Legal Due Diligence Spezialist
1.000 – 1.700 € pro Tag
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Freelance Operational Excellence Consultant
900 – 1.600 € pro Tag
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Freelance Liquiditätsplanungsberater (Krise)
1.100 – 1.600 € pro Tag
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1.000 – 1.600 € pro Tag
-
Freelance Financial Due Diligence Spezialist
1.000 – 1.600 € pro Tag
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Freelance Commercial Due Diligence Spezialist
1.000 – 1.600 € pro Tag
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Freelance Working-Capital-Berater
1.000 – 1.500 € pro Tag
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Freelance Kostensenkungsberater
1.000 – 1.500 € pro Tag
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900 – 1.400 € pro Tag
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900 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Finance Systems Consultant (Lucanet/Tagetik)
900 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Due Diligence Berater
900 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Six Sigma Consultant
800 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Lean Management Consultant
800 – 1.400 € pro Tag
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Freelance Kostenanalyse-Berater
900 – 1.300 € pro Tag
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850 – 1.300 € pro Tag
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850 – 1.300 € pro Tag
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800 – 1.300 € pro Tag
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Freelance Konsolidierungsspezialist
800 – 1.250 € pro Tag
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Freelance Corporate-Finance-Berater
700 – 1.200 € pro Tag
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750 – 1.150 € pro Tag
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750 – 1.150 € pro Tag
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750 – 1.150 € pro Tag
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700 – 1.100 € pro Tag
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Freelance Financial Controller
700 – 1.100 € pro Tag
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700 – 1.050 € pro Tag
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Freelance Budgetierungsspezialist
700 – 1.050 € pro Tag
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Freelance Investitionscontroller
650 – 1.000 € pro Tag
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600 – 1.000 € pro Tag
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Freelance Kostenrechnungs-Experte
600 – 950 € pro Tag
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600 – 900 € pro Tag
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500 – 900 € pro Tag
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500 – 800 € pro Tag
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450 – 750 € pro Tag
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450 – 700 € pro Tag
Das sind Orientierungswerte und keine Festpreise; der Satz für einen konkreten Einsatz ergibt sich aus Profil, Umfang, Dauer und Einsatzort und wird vorher vereinbart.
Für eine Budgetplanung ist die Zahl der Einsatztage aussagekräftiger als der Satz. Eine abgegrenzte Zweitmeinung zu einer Bewertung oder einem Finanzierungsmodell bewegt sich im niedrigen zweistelligen Tagebereich. Eine Verkaufs- oder Refinanzierungsvorbereitung bindet über Monate anteilige Kapazität, meist in Teilzeit; ein Mandat in der Finanzführung läuft in Vollzeit. Wer früh festlegt, welche Unterlagen intern entstehen und welche extern, verschiebt den größeren Teil des Budgets dorthin, wo Erfahrung tatsächlich fehlt.
Der Unterschied zur Mandatierung einer Bank, einer M&A-Boutique oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft liegt weniger in der Höhe als in der Struktur. Dort ist die Vergütung häufig an den Abschluss oder an ein Transaktionsvolumen gekoppelt und wird um Grund- oder Bereitstellungshonorare ergänzt; hier zahlen Sie Arbeitszeit, unabhängig davon, ob eine Transaktion zustande kommt. Erfolgsabhängige Bestandteile bieten wir über diese Seite nicht an. Prüfungs- und Bestätigungsleistungen, die Berufsträgern vorbehalten sind, ebenso nicht — dafür bleibt die Mandatierung der zuständigen Stellen erforderlich.
Welche Profile ein Anlass braucht, hängt am Adressaten der Zahlen. Die vollständigen Bestände stehen unter Finanzen & Controlling — darunter Interim CFOs, Treasury Manager und Liquiditätsmanager — sowie unter M&A & Due Diligence mit M&A-Beratern und Financial-Due-Diligence-Spezialisten. Für die Prüfung eines Zukaufs und die Zeit nach dem Closing ergänzen Commercial-Due-Diligence-Spezialisten und Post-Merger-Integration-Consultants. Für sanierungsnahe Lagen ergänzt Restrukturierung & operative Effizienz.
Kapitalfragen kommen in den nächsten Jahren gebündelt
545.000
39 %
499.000 €
Häufig gestellte Fragen zur Corporate Finance Beratung
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