Branche
Projektleitung, Einkauf und Technik für den Glasfaserausbau — vom Baugebiet bis zur Vermarktung
consultingheads vermittelt freiberufliche Unternehmensberater, Interim Manager und Fachexperten an Netzbetreiber, Telekommunikations- und Medienunternehmen. Ein passender Vorschlag liegt in der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden vor.
Der Ausbau läuft gegen Fördermittelfristen, Tiefbaukapazitäten und Materialengpässe. Wenn Projektsteuerung oder Lieferantensteuerung fehlen, verschiebt sich kein internes Ziel, sondern ein Anschlusstermin, den der Kunde schon kennt.
Genau dafür ist unser Netzwerk gebaut. Über 23.000 geprüfte Expertinnen und Experten, ausgewählt nach dem, was sie selbst verantwortet haben — gesteuerte Ausbauprojekte, verhandelte Rahmenverträge, aufgebaute Zweitquellen.
Branchenlage
Drei Entwicklungen, die in Telekommunikation und Medien gerade über Besetzungen entscheiden
Gebaut wird schneller als gebucht
Die Ausbauquote stieg binnen eines Jahres um 9,2 Prozentpunkte auf 62 Prozent, also 28,7 Millionen erreichbare Haushalte und Unternehmen. Die Anschlussquote legt dagegen nur geringfügig auf 29,8 Prozent zu, die Take-up-Rate bleibt bei 27 Prozent. Jeder gebaute, aber ungenutzte Anschluss bindet Kapital — und verschiebt den Schwerpunkt von Bau auf Vermarktung und Betrieb.
Die Investitionsbedingungen kippen
Erstmals seit 2015 haben die Wettbewerber der Deutschen Telekom weniger in den Ausbau investiert als im Vorjahr. Das Investitionsklima fiel um 13,3 Prozentpunkte, die Geschäftslage bleibt mit 26,8 Punkten positiv, die Aussichten liegen nur noch bei 15,8. Gestiegene Material-, Bau- und Finanzierungskosten zwingen zu effizienterem Ausbau statt zu mehr Baustellen.
Die Kupfer-Glasfaser-Migration entscheidet über das Tempo
77 Prozent der befragten Unternehmen wären bei einem verbindlichen, regelgebundenen Fahrplan für den Umstieg vom Kupfer- auf das Glasfasernetz zu weiteren Investitionen bereit. Solange der fehlt, planen Netzbetreiber zweigleisig — mit doppeltem Betrieb, doppelter Vermarktung und entsprechend doppelter Projektlast.
Warum es eilt
Mehr Anschlüsse, weniger Investitionsspielraum
27 %beträgt die Take-up-Rate: Nur gut ein Viertel der erreichbaren Haushalte bucht den Glasfaseranschluss tatsächlich.
BREKO-Marktanalyse 2026
Der Engpass wandert vom Tiefbau in die Steuerung: Vermarktung, Umstellung der Bestandskunden, Dienstleister- und Materialsteuerung entscheiden jetzt über die Wirtschaftlichkeit eines Ausbaugebiets.
Für diese Lücke ist Besetzung auf Zeit gebaut: Erfahrung aus vergleichbaren Ausbauprojekten, für die Dauer des Vorhabens, mit einer Kündigungsfrist von in der Regel 5 bis 10 Tagen.
Kompetenzfelder
Acht Felder in Telekommunikation und Medien, in denen es am häufigsten klemmt
Die Themen wiederholen sich, und sie scheitern selten an fehlendem Wissen. Sie scheitern daran, dass die Person fehlt, die sie neben dem Tagesgeschäft bis zum Ende bringt.
Projektmanagement
Ausbaugebiete, Förderfristen und Tiefbaupartner greifen ineinander, und die Projektsteuerung ist unterbesetzt.
Mehr zu Projektmanagement ›Einkauf
Rahmenverträge für Tiefbau, Technik und Montage stehen zur Nachverhandlung, während die Kosten steigen.
Mehr zu Einkauf ›Supply Chain
Komponenten mit langen Vorlaufzeiten treffen auf Ausbaupläne, die keinen Puffer haben.
Mehr zu Supply Chain ›Customer Experience
Umstellung der Bestandskunden entscheidet über die Take-up-Rate — und läuft über Service, nicht über Technik.
Mehr zu Customer Experience ›IT-Beratung
Auftragsmanagement, Netzdokumentation und Abrechnung sind selten dieselbe Datenbasis.
Mehr zu IT-Beratung ›Cyber Security
Netzinfrastruktur fällt unter die Anforderungen für kritische Infrastrukturen, inklusive Betriebstechnik.
Mehr zu Cyber Security ›Controlling
Wirtschaftlichkeit je Ausbaugebiet muss vor dem Spatenstich belastbar sein, nicht danach.
Mehr zu Controlling ›Prozessberatung
Zwischen Vertrieb, Bau und Inbetriebnahme fehlt der Ablauf, der die Anschlusszusage hält.
Mehr zu Prozessberatung ›erfolgreich abgeschlossene Projekte Erfahrung, auf die Sie vertrauen können.
bis zum passenden Profil Schneller Zugang zu geprüften Experten.
Vermittlungsquote.
Unsere Vorschläge führen zum Erfolg.
Typische Mandate
Vier Anlässe, mit denen Netzbetreiber und Medienhäuser auf uns zukommen
In den meisten Anfragen aus der Telekommunikation steckt eine dieser vier Situationen. Je genauer der Anlass benannt ist, desto schneller steht der passende Vorschlag.
Das Ausbaugebiet hängt im Plan
Tiefbaupartner, Genehmigungen und Förderfristen laufen auseinander, die Projektsteuerung ist unterbesetzt. Gebraucht wird jemand, der Ausbauprojekte mit Kommunen und Dienstleistern schon geführt hat.
Komponenten kommen später als die Bagger
Lange Vorlaufzeiten bei Technik und Montagematerial bringen den Bauplan zum Kippen. Gebraucht wird jemand, der Verträge, Zweitquellen und Abrufe gleichzeitig steuert.
Gebaut ist nicht gebucht
Die Anschlüsse liegen, die Take-up-Rate bleibt niedrig. Gebraucht wird jemand, der Umstellung und Kundenansprache als Ablauf gestaltet statt als Kampagne.
Störungen eskalieren bis zum Vorstand
Meldewege und Zuständigkeiten greifen nicht, jede größere Störung wird zur Chefsache. Gebraucht wird jemand, der Incident-Prozesse aufbaut und im Ernstfall führt.
Einsatzdauern sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Besetzungen, keine Zusage.
Rollen
Rollen, die wir in Telekommunikation und Medien am häufigsten besetzen
Sie alle arbeiten sich in Tagen ein, nicht in Monaten, weil sie den Ablauf aus eigenen Projekten kennen. Tagessatzspanne und Verfügbarkeit stehen auf der jeweiligen Rollenseite.
8 Profile — blättern Sie seitlich
IT-Rollout-Manager
Steuert Ausrollvorhaben über viele Standorte, von der Planung bis zur Abnahme.
Zur Rolle ›
Interim IT-Projektleiter
Führt Vorhaben zwischen Auftragsmanagement, Netzdokumentation und Abrechnung.
Zur Rolle ›
Elektroingenieur
Verantwortet Technikplanung, Schaltung und Inbetriebnahme im Netzumfeld.
Zur Rolle ›
Strategischer Einkäufer
Verhandelt Rahmenverträge für Tiefbau, Technik und Montage neu.
Zur Rolle ›
Logistikplaner
Bringt Materialverfügbarkeit und Bauplan in einen gemeinsamen Takt.
Zur Rolle ›
Contact-Center-Manager
Führt Service und Umstellungskommunikation, wenn das Volumen mit dem Ausbau steigt.
Zur Rolle ›
Business Controller
Macht Wirtschaftlichkeit je Ausbaugebiet nachvollziehbar, vor und nach dem Bau.
Zur Rolle ›
OT/ICS-Security-Consultant
Sichert Netz- und Betriebstechnik nach den Anforderungen für kritische Infrastrukturen.
Zur Rolle ›Rolle noch nicht entschieden?
Schildern Sie das Vorhaben, das Ausbaugebiet und den Starttermin. Wir schlagen die Rolle vor, nennen die Tagessatzspanne und sagen offen, wenn etwas anderes besser passt.
Aus der Praxis
Was wir in der Branche schon umgesetzt haben
Zwei belegte Einsätze aus dem Glasfaserausbau und ein beispielhafter Fall: Ausgangslage, eingesetzte Rolle und das, was sich danach geändert hat.
Taskforce für Partner Sourcing aufgebaut
Bei über einer Milliarde Euro Bauvolumen im Jahr brachte eine neu aufgesetzte Taskforce Kosten, Qualität und langfristige Partnerschaften zusammen.
Case Study lesen ›
Lieferantensteuerung neu aufgesetzt
Ein modularer Rahmenvertrag machte die Steuerung der Baupartner skalierbar — Einkauf, Technik und Rollout arbeiteten erstmals am selben Dokument.
Case Study lesen ›
Take-up-Rate im Ausbaugebiet gehoben
Die Anschlüsse lagen, gebucht wurde wenig. Ein Service Designer baute Umstellung und Kundenansprache als durchgehenden Ablauf statt als Kampagne.
Auswahl
Woran sich Erfahrung im Netzausbau erkennen lässt
Ein Zertifikat belegt eine Schulung. Für eine Besetzung zählt, wer ein Ausbaugebiet bis zur Inbetriebnahme begleitet hat — und in welcher Rolle: Zwischen Eigenausbau, Kooperationsmodell und gefördertem Ausbau unterscheiden sich Fristen, Nachweise und Entscheidungswege erheblich.
Trägt im Projekt
- Ein Ausbaugebiet bis zur Inbetriebnahme begleitet, mit Größenordnung und Modell
- Erfahrung mit Förderverfahren und Nachweisen, nicht nur mit Planung
- Steuerung von Tiefbau- und Montagepartnern in eigener Verantwortung
Klingt gut, hilft nicht
- Ein Projekt „in der Telekommunikation", das nie eine Baustelle berührt hat
- Vermarktungserfahrung ohne Zugriff auf Umstellungs- und Technikprozesse
- Nur Konzernerfahrung, wenn ein regionaler Betreiber besetzt wird
Weitere Infos
- ›Wie Lieferrisiken bewertet werden: Supply-Chain-Consulting
- ›Wie Betriebstechnik abgesichert wird: Cyber-Security-Beratung
- ›Was kostet welche Rolle, und ab wann ist sie verfügbar? Rollen und Profile
- ›Welcher Vertrag, welche Laufzeit, welche Kündigungsfrist? Modelle der Zusammenarbeit
Zusammenarbeit
Drei Formen der Unterstützung in Telekommunikation und Medien
Ob eine Entscheidung vorbereitet, Kapazität geliefert oder Führung übernommen wird — der Zuschnitt richtet sich nach dem, was im Vorhaben gerade fehlt.
Freiberufliche Unternehmensberater
Bereiten Entscheidungen vor: Ausbaustrategie, Kooperationsmodelle, Wirtschaftlichkeit je Gebiet, Vermarktungslogik. Richtig, wenn eine Richtung belastbar begründet sein muss.
Mehr zu Unternehmensberatern ›
IT- und Fachexperten
Liefern Kapazität im Projekt: Technikplanung, Rollout, Netzdokumentation, Service und Abrechnung. Richtig, wenn die Richtung klar ist und erfahrene Hände fehlen.
Mehr zu Fachexperten ›
Interim Manager
Führen auf Zeit: Ausbau, Einkauf oder Betrieb, mit Weisungsbefugnis und Verantwortung für Termin und Kosten. Richtig, wenn eine Position unbesetzt ist.
Mehr zu Interim Managern ›Preisrahmen
Was ein Einsatz kostet
800–1.220 €
Orientierungswert aus den auf dieser Seite verlinkten Rollen. Der konkrete Tagessatz richtet sich nach Rolle, Seniorität und Anforderung des Einsatzes.Die Spanne ist ein Durchschnitt über die Rollen, die auf dieser Seite verlinkt sind — sie ersetzt kein Angebot. Was eine Rolle tatsächlich kostet, hängt an Verantwortung, Erfahrung und Dringlichkeit; die Spanne je Rolle steht offen auf ihrer Rollenseite. Gegenüber klassischen Unternehmensberatungen liegen die Kosten typischerweise bei 30 bis 60 Prozent, die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 5 bis 10 Tage.
FAQ Telekommunikation: Was Entscheider vorher wissen wollen
In der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden steht eine Auswahl von zwei bis vier Profilen. Entscheidend sind drei Angaben: das Ausbaumodell, die Größenordnung des Gebiets und die Frage, ob die Person gegenüber Kommunen und Baupartnern auftreten soll. Aus dem Netzwerk von über 23.000 geprüften Expertinnen und Experten sind Projektsteuerung, Einkauf und Rollout meist kurzfristig besetzbar.
Ja, und sie ist belegt: Zwei veröffentlichte Case Studies stammen aus dem Glasfaserumfeld — eine Taskforce für Partner Sourcing bei über einer Milliarde Euro jährlichem Bauvolumen und die Neuaufstellung der Lieferantensteuerung über einen modularen Rahmenvertrag. Deutsche Glasfaser ist ein freigegebener Kundenname.
Der Median über alle Einsätze liegt bei 1.050 Euro pro Tag. Der Satz richtet sich nach Rolle und Verantwortung: Eine Ausbauleitung auf Zeit liegt über einem Controller, ein Projektingenieur dazwischen. Gegenüber einer klassischen Unternehmensberatung bewegen sich die Kosten typischerweise bei 30 bis 60 Prozent.
Weil gebaut schneller geht als gebucht. Die Ausbauquote liegt bei 62 Prozent, die Anschlussquote nur bei 29,8 Prozent, die Take-up-Rate bei 27 Prozent. Jeder gebaute, aber ungenutzte Anschluss bindet Kapital ohne Erlös — deshalb verschiebt sich der Bedarf vom Tiefbau hin zu Vermarktung, Umstellung und Betrieb.
Der Interim Manager übernimmt eine Linienrolle auf Zeit — Ausbau, Einkauf oder Betrieb —, mit Weisungsbefugnis und Verantwortung für Termin und Kosten. Der freiberufliche Unternehmensberater bereitet Entscheidungen vor: Ausbaustrategie, Kooperationsmodelle, Wirtschaftlichkeit je Gebiet. Der Fachexperte liefert Kapazität in Technikplanung, Rollout oder Service.
Ja, und die Größe steht im Briefing, weil sie die Entscheidungswege verändert. Ein regionaler Betreiber entscheidet anders als ein bundesweiter Konzern, bei kommunaler Trägerschaft kommen Aufsichtsrat und Vergaberecht hinzu. Wer nur Konzernprojekte kennt, unterschätzt die Taktung eines Stadtwerks.
Ob externe Leistungen förderfähig sind, hängt am Programm und am Bewilligungsbescheid. Projektsteuerung und Planungsleistungen werden häufig als förderfähige Nebenkosten anerkannt, wenn sie dem geförderten Gebiet eindeutig zuzuordnen sind. Wir liefern die Nachweise passend zur Verwendungsnachweisprüfung; die Bewertung trifft Ihre Förderstelle.
In der Regel mit einer Kündigungsfrist von 5 bis 10 Tagen, abhängig von der vereinbarten Laufzeit. Weil Ausbaugebiete und Rollouts ein definiertes Ende haben, passt die befristete Besetzung zum Vorhaben. Verlängerungen sind der Normalfall, wenn aus dem Bau der Betrieb wird.
Vertragsform, Weisungswege, Arbeitsmittel und Dokumentation klären wir vor dem Start gemeinsam mit Ihrer Rechts- oder Einkaufsabteilung. Bei kommunaler Trägerschaft kommt die Frage nach Vergabeform und Haushaltsstelle hinzu. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Am häufigsten gefragt sind Projekt- und Rollout-Steuerung, strategischer Einkauf und Vertragsmanagement, Technikplanung sowie Service- und Incident-Rollen. Dazu kommen Controlling für die Wirtschaftlichkeit je Gebiet und OT-Sicherheit für die Netzinfrastruktur.
Meistens ja, weil Verträge, Abrufe und Qualität gleichzeitig laufen und intern dieselben Personen binden. Eine externe Rolle verhandelt Rahmenverträge neu, qualifiziert Zweitquellen und richtet die Steuerung so ein, dass sie nach dem Mandat weiterläuft. Genau das zeigen unsere beiden Case Studies aus dem Glasfaserumfeld.
Jedes Profil durchläuft ein Gespräch mit einer fachlich einschlägigen Person und wird gegen die Aufgabe geprüft: begleitete Ausbaugebiete mit Modell und Größenordnung, erreichte Ergebnisse, Referenzen aus vergleichbaren Mandaten. Über alle Einsätze liegt die Vermittlungsquote bei 95 Prozent.
Alle Branchen
Kompetenz in anderen Branchen
Expertise für eine Vielzahl von Branchen — mit denselben Maßstäben bei der Auswahl.
Jetzt die passenden Köpfe für Ihr Ausbaugebiet sichern
Beschreiben Sie Vorhaben, Ausbaumodell und Starttermin — Sie erhalten handverlesene Profile, die Bau, Betrieb und Vermarktung aus eigener Verantwortung kennen.