Branche
Auslastung, Kosten, Personal — Beratung, die im Betrieb ankommt
consultingheads vermittelt freiberufliche Unternehmensberater und Fachexperten an Hotels, Gastronomiebetriebe und Tourismusanbieter. Ein passender Vorschlag liegt in der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden vor.
Die Nachfrage ist da, die Marge nicht. Zwischen gestiegenen Waren-, Personal- und Energiekosten und einer Auslastung, die nicht jeden Tag trägt, entscheidet die Steuerung von Preis, Belegung und Einsatzplanung über das Ergebnis.
Genau dafür ist unser Netzwerk gebaut. Über 23.000 geprüfte Expertinnen und Experten, ausgewählt nach dem, was sie selbst verantwortet haben — gesteuerte Häuser, verbesserte Auslastung, sanierte Betriebe.
Branchenlage
Drei Entwicklungen, die im Gastgewerbe gerade über Besetzungen entscheiden
Nominal mehr, real weniger
Im ersten Quartal 2026 lag der reale Umsatz im Gastgewerbe 5,1 Prozent unter dem Vorjahr und 19,7 Prozent unter dem Vorkrisenjahr 2019; nominal stand ein Plus von 2,1 Prozent. Preiserhöhungen haben die Kostensteigerungen nicht ausgeglichen — Waren, Personal und Energie liegen seit 2022 teils bis zu 40 Prozent höher.
Die Branche steht in der Insolvenzstatistik weit vorn
Von Januar bis Mai 2026 kam das Gastgewerbe auf 49,2 Insolvenzen je 10.000 Betriebe, gegenüber 29,8 in der Gesamtwirtschaft — Platz zwei im Branchenvergleich. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 466 Verfahren beantragt, 17 Prozent mehr als im Vorjahr.
Personal bleibt die größte Herausforderung
57,8 Prozent der Hoteliers und 58,0 Prozent der Gastronomen nennen die Mitarbeitergewinnung als größte Herausforderung. Rund 1,12 Millionen Menschen arbeiten sozialversicherungspflichtig im Gastgewerbe, im August 2026 waren 18.713 Stellen gemeldet. Betriebe reagieren mit Ruhetagen, angepassten Karten und veränderten Arbeitszeitmodellen.
Warum es eilt
Volle Häuser, dünne Erträge
51,3 %betrug die durchschnittliche Zimmerauslastung in der Hotellerie ab 25 Zimmern im ersten Quartal 2026 — bundesweit.
DEHOGA-Zahlenspiegel I/2026
Bei dieser Auslastung entscheidet nicht die Zahl der Gäste über das Ergebnis, sondern der Erlös je verfügbarem Zimmer und die Kostenstruktur dahinter. Beides lässt sich steuern — wenn jemand da ist, der es tut.
Für diese Lücke ist Unterstützung auf Zeit gebaut: Erfahrung aus vergleichbaren Häusern, für die Dauer des Vorhabens, mit einer Kündigungsfrist von in der Regel 5 bis 10 Tagen.
Kompetenzfelder
Acht Felder im Gastgewerbe, in denen es am häufigsten klemmt
Die Themen wiederholen sich, und sie scheitern selten an fehlendem Wissen. Sie scheitern daran, dass die Person fehlt, die sie neben dem Tagesgeschäft bis zum Ende bringt.
Pricing
Zimmerpreise und Angebotsstruktur folgen der Nachbarschaft statt der eigenen Kostenlage.
Mehr zu Pricing ›Restrukturierung
Ein Haus trägt sich nicht mehr, und die Entscheidung über Fortführung verlangt Zahlen statt Gefühl.
Mehr zu Restrukturierung ›Customer Experience
Bewertungen entscheiden über Belegung — und entstehen an Punkten, die niemand misst.
Mehr zu Customer Experience ›Digital Marketing
Direktbuchungen bleiben aus, während Provisionen an Portale abfließen.
Mehr zu Digital Marketing ›Controlling
Deckungsbeiträge je Outlet, Segment und Saison sind nicht getrennt — und damit nicht steuerbar.
Mehr zu Controlling ›Operations
Einsatzplanung, Serviceabläufe und Küchenorganisation binden mehr Personal als nötig.
Mehr zu Operations ›Prozessberatung
Zwischen Reservierung, Rezeption und Abrechnung laufen drei Systeme mit drei Wahrheiten.
Mehr zu Prozessberatung ›Change Management
Neue Abläufe scheitern selten an der Technik, sondern an der Umsetzung im Schichtbetrieb.
Mehr zu Change Management ›erfolgreich abgeschlossene Projekte Erfahrung, auf die Sie vertrauen können.
bis zum passenden Profil Schneller Zugang zu geprüften Experten.
Vermittlungsquote.
Unsere Vorschläge führen zum Erfolg.
Typische Mandate
Vier Anlässe, mit denen Hotels und Gastronomiebetriebe auf uns zukommen
In den meisten Anfragen aus dem Gastgewerbe steckt eine dieser vier Situationen. Je genauer der Anlass benannt ist, desto schneller steht der passende Vorschlag.
Die Auslastung stimmt, das Ergebnis nicht
Baut Preismodelle aus Markt-, Wettbewerbs- und Kostendaten statt aus Erfahrungswerten.
Die Provisionen fressen die Marge
Führt SEO, SEA, Content und E-Mail-Strecke operativ — die Kanäle, über die Direktbuchungen entstehen.
Das Haus läuft auf Kante
Macht den Betrieb als Arbeitgeber sichtbar — Karriereseite, Kampagnen, Bewerbungsstrecke.
Die Zahlen tragen nicht mehr
Liquidität wird knapp, die Entscheidung über Fortführung, Umbau oder Verkauf steht an. Gebraucht wird jemand, der Sanierung im Gastgewerbe schon begleitet hat.
Einsatzdauern sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Besetzungen, keine Zusage.
Rollen
Rollen, die wir im Gastgewerbe am häufigsten besetzen
Sie alle arbeiten sich in Tagen ein, nicht in Monaten, weil sie den Ablauf aus eigenen Projekten kennen. Tagessatzspanne und Verfügbarkeit stehen auf der jeweiligen Rollenseite.
10 Profile — blättern Sie seitlich
Revenue-Operations-Specialist
Macht Erlös- und Margensteuerung über Kanäle und Segmente hinweg nachvollziehbar.
Zur Rolle ›
Customer-Experience-Manager
Macht die Punkte sichtbar, an denen Bewertungen entstehen — und verbessert sie.
Zur Rolle ›
Digitalisierungsberater
Nimmt Abläufe auf, findet Automatisierungspotenzial und übersetzt es in eine umsetzbare Reihenfolge.
Zur Rolle ›
Contact-Center-Manager
Ordnet Reservierung und Gästekommunikation, wenn das Volumen schwankt.
Zur Rolle ›
Business Controller
Trennt Deckungsbeiträge je Outlet, Segment und Saison so, dass sie steuerbar werden.
Zur Rolle ›
Liquiditätsmanager
Sichert die Zahlungsfähigkeit über die schwachen Monate.
Zur Rolle ›
Turnaround Manager
Führt den Umbau, wenn Fortführung eine Entscheidung und kein Zustand ist.
Zur Rolle ›
Franchise-Berater
Baut Standards und Partnersteuerung auf, wenn aus einem Haus mehrere werden.
Zur Rolle ›
Interim Personalleiter
Führt Personalarbeit auf Zeit, von Gewinnung bis Einsatzplanung im Schichtbetrieb.
Zur Rolle ›
Interim Talent Acquisition Manager
Führt den gesamten Recruiting-Zyklus, wenn Stellen über Monate unbesetzt bleiben.
Zur Rolle ›Rolle noch nicht entschieden?
Schildern Sie die Aufgabe, die Betriebsart und den Starttermin. Wir schlagen die Rolle vor, nennen die Tagessatzspanne und sagen offen, wenn etwas anderes besser passt.
Aus der Praxis
Was wir in der Branche schon umgesetzt haben
Drei Beispiele dafür, wie eine Besetzung gewirkt hat: die Ausgangslage, die eingesetzte Rolle und das, was sich danach geändert hat. Die meisten Mandate laufen vertraulich und erscheinen nie als Case Study.
Preislogik an die Kostenlage angepasst
Zimmerpreise folgten dem Wettbewerb, nicht der eigenen Kalkulation. Ein Pricing-Stratege rechnete Segmente und Zusatzleistungen durch und stellte die Preislogik auf eine Grundlage, die auch in schwachen Monaten trägt.
Direktbuchungen spürbar erhöht
Der Großteil der Buchungen lief über Portale. Ein Digital-Marketing-Manager verbesserte Sichtbarkeit, Angebotsdarstellung und Buchungsstrecke — der eigene Kanal gewann Anteile zurück.
Fortführung auf belastbare Zahlen gestellt
Liquidität wurde knapp, die Entscheidung über zwei Standorte stand an. Ein Sanierungsberater legte Deckungsbeiträge je Outlet offen und begleitete die Entscheidung mit den Gesellschaftern.
Auswahl
Woran sich Erfahrung im Gastgewerbe erkennen lässt
Ein Zertifikat belegt eine Schulung. Für eine Besetzung zählt, wer ein Haus oder eine Gruppe gesteuert hat — und in welcher Betriebsart: Zwischen Stadthotel, Ferienhotellerie, Systemgastronomie und Individualbetrieb unterscheiden sich Preislogik, Personaleinsatz und Saisonverlauf erheblich.
Trägt im Projekt
- Ein Haus oder eine Gruppe gesteuert, mit Betriebsart und Größenordnung
- Eine Preis- oder Sortimentsentscheidung verantwortet, die umgesetzt wurde
- Erfahrung mit Schichtbetrieb und Saisonverlauf, nicht nur mit Konzepten
Klingt gut, hilft nicht
- Ein Projekt „im Gastgewerbe", das nie einen Betrieb von innen gesehen hat
- Konzeptarbeit ohne eine einzige begleitete Umsetzung
- Erfahrung ausschließlich aus einer anderen Betriebsart
Weitere Infos
- ›Wie Preislogik systematisch aufgebaut wird: Pricing-Beratung
- ›Wie Abläufe im laufenden Betrieb verbessert werden: Operations & Process Improvement
- ›Was kostet welche Rolle, und ab wann ist sie verfügbar? Rollen und Profile
- ›Welcher Vertrag, welche Laufzeit, welche Kündigungsfrist? Modelle der Zusammenarbeit
Zusammenarbeit
Drei Formen der Unterstützung im Gastgewerbe
Ob eine Entscheidung vorbereitet, Kapazität geliefert oder Führung übernommen wird — der Zuschnitt richtet sich nach dem, was im Betrieb gerade fehlt.
Freiberufliche Unternehmensberater
Bereiten Entscheidungen vor: Preis- und Angebotsstruktur, Standortfrage, Fortführung oder Umbau, Expansion mit Partnern. Richtig, wenn eine Richtung belastbar begründet sein muss.
Mehr zu Unternehmensberatern ›
IT- und Fachexperten
Liefern Kapazität im Projekt: Buchungsstrecke, Kassen- und Warenwirtschaft, Gästekommunikation, Auswertung. Richtig, wenn die Richtung klar ist und erfahrene Hände fehlen.
Mehr zu Fachexperten ›
Interim Manager
Führen auf Zeit: Haus, Betrieb oder Umbauphase, mit Weisungsbefugnis und Verantwortung für Ergebnis und Team. Richtig, wenn eine Position unbesetzt ist.
Mehr zu Interim Managern ›Preisrahmen
Was ein Einsatz kostet
860–1.400 €
Orientierungswert aus den auf dieser Seite verlinkten Rollen. Der konkrete Tagessatz richtet sich nach Rolle, Seniorität und Anforderung des Einsatzes.Die Spanne ist ein Durchschnitt über die Rollen, die auf dieser Seite verlinkt sind — sie ersetzt kein Angebot. Was eine Rolle tatsächlich kostet, hängt an Verantwortung, Erfahrung und Dringlichkeit; die Spanne je Rolle steht offen auf ihrer Rollenseite. Gegenüber klassischen Unternehmensberatungen liegen die Kosten typischerweise bei 30 bis 60 Prozent, die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 5 bis 10 Tage.
FAQ Hotellerie & Gastronomie: Was Entscheider vorher wissen wollen
In der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden steht eine Auswahl von zwei bis vier Profilen. Entscheidend sind drei Angaben: die Betriebsart, die Größenordnung des Hauses und die Frage, ob jemand entscheiden oder umsetzen soll. Für Vorhaben zur Hochsaison zählt der Vorlauf — vier bis sechs Wochen vorher ist die Auswahl deutlich breiter.
Nein. Wir besetzen Beratungs-, Fach- und Führungsrollen: Pricing und Revenue, Controlling und Liquidität, Customer Experience, Digital Marketing, Betriebsorganisation und Sanierung. Die 18.713 im August 2026 gemeldeten offenen Stellen im Gastgewerbe betreffen überwiegend operative Berufe — dafür sind Personaldienstleister und Ausbildungswege zuständig, nicht wir.
Der Median über alle Einsätze liegt bei 1.050 Euro pro Tag. Der Satz richtet sich nach Rolle und Verantwortung, nicht nach der Branche, und steht offen auf der jeweiligen Rollenseite. Viele Vorhaben im Gastgewerbe laufen in Teilzeit über mehrere Monate, was die monatliche Belastung deutlich senkt.
Weil nominal und real auseinanderlaufen. Im ersten Quartal 2026 lag der reale Umsatz 5,1 Prozent unter dem Vorjahr und 19,7 Prozent unter 2019, während nominal ein Plus von 2,1 Prozent stand. Waren, Personal und Energie sind seit 2022 teils um bis zu 40 Prozent gestiegen; Preiserhöhungen haben das nicht ausgeglichen.
Revenue Management steuert Preis und Verfügbarkeit nach Nachfrage, Segment und Vorlaufzeit statt nach Bauchgefühl oder Nachbarschaft. Es lohnt sich ab dem Punkt, an dem mehrere Segmente und Kanäle zusammenkommen — oft schon bei 40 bis 60 Zimmern. Entscheidend ist nicht die Hausgröße, sondern ob jemand die Zahlen regelmäßig anschaut.
Der Interim Manager übernimmt eine Linienrolle auf Zeit — Haus, Betrieb oder Umbauphase —, mit Weisungsbefugnis und Verantwortung für Ergebnis und Team. Der freiberufliche Unternehmensberater bereitet Entscheidungen vor: Preisstruktur, Standortfrage, Fortführung oder Umbau. Der Fachexperte liefert Kapazität, etwa in Buchungsstrecke oder Auswertung.
Ja, und die Betriebsart steht im Briefing, weil sie alles verändert: Preislogik, Personaleinsatz und Saisonverlauf unterscheiden sich zwischen Stadthotel, Ferienhaus, Systemgastronomie und Individualbetrieb grundlegend. Wer nur Stadthotellerie kennt, unterschätzt die Saisonkurve eines Ferienhauses.
In der Regel mit einer Kündigungsfrist von 5 bis 10 Tagen, abhängig von der vereinbarten Laufzeit. Weil Vorhaben im Gastgewerbe häufig saisonal zugeschnitten sind, passt die befristete Form besonders gut. Verlängerungen sind der Normalfall, wenn aus dem Projekt eine laufende Steuerung wird.
Vertragsform, Weisungswege, Arbeitsmittel und Dokumentation klären wir vor dem Start gemeinsam mit Ihrer Rechts- oder Steuerberatung. In Betrieben mit Schichtplänen ist besonders relevant, wer fachlich anweist. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht: Die Bewertung des Einzelfalls bleibt bei Ihren Beraterinnen und Beratern.
Am häufigsten gefragt sind Pricing und Revenue Operations, Controlling und Liquiditätssteuerung, Customer Experience und Service Design sowie Digital Marketing für Direktbuchungen. Dazu kommen Sanierungs- und Turnaround-Rollen, Franchise-Beratung für den Aufbau mehrerer Häuser und Objektleitung.
Gerade dann, weil die Entscheidung über Fortführung, Umbau oder Verkauf Zahlen verlangt, die im Tagesgeschäft niemand aufbereitet. Das Gastgewerbe liegt mit 49,2 Insolvenzen je 10.000 Betrieben weit über dem gesamtwirtschaftlichen Wert von 29,8 — frühe Klarheit erweitert die Handlungsmöglichkeiten erheblich.
Jedes Profil durchläuft ein Gespräch mit einer fachlich einschlägigen Person und wird gegen die Aufgabe geprüft: gesteuerte Häuser mit Betriebsart und Größenordnung, erreichte Ergebnisse, Referenzen aus vergleichbaren Mandaten. Über alle Einsätze liegt die Vermittlungsquote bei 95 Prozent.
Alle Branchen
Kompetenz in anderen Branchen
Expertise für eine Vielzahl von Branchen — mit denselben Maßstäben bei der Auswahl.
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